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''N. granella'' wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bereits in allen Landesteilen gefunden (also in den Zonen I, Ia, II, III, IV und V nach Embacher et al. 2024, Kurz et al. 2010b), tritt wegen der versteckten Lebensweise aber meist nur in Einzelexemplaren auf. Die Nachweise aus den [[Schieferalpen]] sind allerdings fraglich und jene aus dem [[Lungau]] liegen schon mehr als 75 Jahre zurück. Die Höhenverbreitung ist bisher von 400 bis 1700 m dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024). In der Natur besiedelt die Art [[Wald (Ökosystem)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder und Gehölze, in denen Baumschwämme vorkommen, die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines wurden aber auch auf Magerweiden und in Zwergstrauchheiden gefunden. Darüber hinaus lebt die Art in Siedlungen und Wohnungen, wo sie früher an getrockneten Lebensmitteln und Getreide schädlich werden konnte. Unter natürlichen Bedingungen entwickeln sich nur zwei Generationen im Jahr (Hannemann 1977), in Räumen, die im Winter geheizt werden, können die Tiere aber das ganze Jahr hindurch angetroffen werden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024).
 
''N. granella'' wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bereits in allen Landesteilen gefunden (also in den Zonen I, Ia, II, III, IV und V nach Embacher et al. 2024, Kurz et al. 2010b), tritt wegen der versteckten Lebensweise aber meist nur in Einzelexemplaren auf. Die Nachweise aus den [[Schieferalpen]] sind allerdings fraglich und jene aus dem [[Lungau]] liegen schon mehr als 75 Jahre zurück. Die Höhenverbreitung ist bisher von 400 bis 1700 m dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024). In der Natur besiedelt die Art [[Wald (Ökosystem)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder und Gehölze, in denen Baumschwämme vorkommen, die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines wurden aber auch auf Magerweiden und in Zwergstrauchheiden gefunden. Darüber hinaus lebt die Art in Siedlungen und Wohnungen, wo sie früher an getrockneten Lebensmitteln und Getreide schädlich werden konnte. Unter natürlichen Bedingungen entwickeln sich nur zwei Generationen im Jahr (Hannemann 1977), in Räumen, die im Winter geheizt werden, können die Tiere aber das ganze Jahr hindurch angetroffen werden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024).
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==Nachbarfaunen==
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In Österreich wird die Art aus allen Bundesländern gemeldet (Huemer 2013). In Oberösterreich fehlen erstaunlicherweise ältere Funde aus dem Mühlviertel (Klimesch 1990). Neuerdings (1996 bis 2006) wurde ''N. granella'' aber aus der Umgebung von Gallneukirchen angegeben (GBIF Austria 2024). In Bayern kommt die Art zwar in allen Landesteilen vor, der letzte Nachweis aus dem voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen datiert allerdings vor 1970 (Haslberger & Segerer 2026).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==