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:→ Die Situation der Zugverbindungen auf der [[Westbahnstrecke]]: Die ÖBB planen zwischen Wien Hbf und [[Salzburg Hauptbahnhof (Bahnhof)|Salzburg Hbf]] [[railjet]]-Züge mit Doppelgarnituren zu führen, um mehr Kapazität bieten zu können. Die Halte in Vöcklabruck und [[Neumarkt am Wallersee]] (Flachgau) mussten daher aktuell wegen zu kurzer Bahnsteige entfallen. Auf der Weststrecke konnte in Niederösterreich derzeit nur ein Gleis befahren werden. Die ÖBB arbeiteten intensiv daran, das zweite Gleis für den Zugverkehr freigeben zu können. Allerdings waren dort noch durchnässte Hänge in Bewegung und mussten genau beobachtet werden. Unter anderem standen der Bahnhof Tullnerfeld und mehrere Tunnelabschnitte (etwa Atzenbrugger Tunnel und Lainzer Tunnel) teilweise einen Meter unter Wasser. Manche Teile der Strecke und technische Einrichtungen konnten aufgrund der Überflutungen bis jetzt noch nicht begutachtet werden. Erst wenn das Wasser abgepumpt und die Anlagen vom Schlamm befreit sind, werden eine Schadensbegutachtung und eine realistische Prognose möglich sein.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/oebb-weststrecke-nach-hochwasser-weiter-nur-eingeschraenkt-befahrbar-165373168 20. September 2024]</ref>
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:→ Die Situation der Zugverbindungen auf der [[Westbahnstrecke]]: Die ÖBB planen zwischen Wien Hbf und [[Salzburg Hauptbahnhof (Bahnhof)|Salzburg Hbf]] [[railjet]]-Züge mit Doppelgarnituren zu führen, um mehr Kapazität bieten zu können. Die Halte in [[Vöcklabruck]] und [[Neumarkt am Wallersee]] (Flachgau) mussten daher aktuell wegen zu kurzer Bahnsteige entfallen. Auf der Weststrecke konnte in Niederösterreich derzeit nur ein Gleis befahren werden. Die ÖBB arbeiteten intensiv daran, das zweite Gleis für den Zugverkehr freigeben zu können. Allerdings waren dort noch durchnässte Hänge in Bewegung und mussten genau beobachtet werden. Unter anderem standen der Bahnhof Tullnerfeld und mehrere Tunnelabschnitte (etwa Atzenbrugger Tunnel und Lainzer Tunnel) teilweise einen Meter unter Wasser. Manche Teile der Strecke und technische Einrichtungen konnten aufgrund der Überflutungen bis jetzt noch nicht begutachtet werden. Erst wenn das Wasser abgepumpt und die Anlagen vom Schlamm befreit sind, werden eine Schadensbegutachtung und eine realistische Prognose möglich sein.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/oebb-weststrecke-nach-hochwasser-weiter-nur-eingeschraenkt-befahrbar-165373168 20. September 2024]</ref>
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== Nachwirkungen ==
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Die Niederschläge in Niederösterreich waren derart verheerend, dass die Hochgeschwindigkeitsstrecke der ÖBB zwischen St. Pölten und Wien-Hauptbahnhof bis [[15. Dezember]] 2024 nicht befahrbar war. Vor allem war der Tullner Bahnhof schwer betroffen und die beiden Bahntunnels bei der Westeinfahrt nach Wien unbenutzbar wegen Verschlammung und Zerstörung technischer Einrichtungen. Zunächst war bis einschließlich [[9. Oktober]] nur ein Gleis der "alten Westbahnstrecke" (St. Pölten - Neulengbach - Pressbaum - Purkersdorf) benutzbar, da das zweite Gleis teilweise von Hangrutschungen bedroht war. Es konnte also nur deutlich weniger Züge nach/von Wien fahren als unter normalen Bedingungen. Das hatte zur Folge, dass der railjet erst wieder ab [[10. Oktober]] in Neumarkt und Vöcklabruck stehenblieb. Bis 9. Oktober konnte man nur vom [[Salzburg Hauptbahnhof]] nach Wien reisen. Die ÖBB kündigten an, dass ab 15. Dezember 2024 wieder Betrieb auf der Westbahnstrecke möglich sein wird. Allerdings muss die "neue Westbahnstrecke" [[2025]] noch einmal für vier Wochen gesperrt werden, um technische Provisorien rückzubauen.<ref>[https://www.sn.at/panorama/oesterreich/neue-weststrecke-dezember-betrieb-166456552 www.sn.at], 10. Oktober 2024: "Neue Weststrecke ab 15. Dezember wieder in Betrieb"
    
== Bildergalerie ==
 
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Datei:Screenshot 2024-09-19 at 11-04-38 Club-Webcam - Salzburger Yachtclub.png|Der Yachthafen am Donnerstagvormittag, 19. September, zwei Tage nach Ende der Regenfälle.
 
Datei:Screenshot 2024-09-19 at 11-04-38 Club-Webcam - Salzburger Yachtclub.png|Der Yachthafen am Donnerstagvormittag, 19. September, zwei Tage nach Ende der Regenfälle.
 
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{{#ev:youtube|xsazcyNtP-4|280|right|Rundgang durch die überschwemmten Strandbäder und den Yachthafen mit Blicken in die unter Wasser stehenden Gärten in der Wallersee-Ostbucht in Neumarkt am Wallersee, 17 min Video}}
   
   
 
   
 
== Quellen ==
 
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{{#ev:youtube|xsazcyNtP-4|280|right|Rundgang durch die überschwemmten Strandbäder und den Yachthafen mit Blicken in die unter Wasser stehenden Gärten in der Wallersee-Ostbucht in Neumarkt am Wallersee, 17 min Video}}
 
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