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| − | '''Michael Fuchsberger''' (* [[28. September]] [[1878]] in [[Koppl]]; † [[22. Dezember]] [[1928]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref name="StB"> Sterbebuch der [[Pfarre Koppl]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/STBVIII/?pg=86 VIII.82.]</ref>) <ref name="TfB"> Taufbuch der Pfarre Koppl [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/TFBX/?pg=100 X.102.]</ref>) war Bauer im [[Winkl (Koppl)|Winkl]] in der Koppl und Gründer der [[Trachtenmusikkapelle Koppl]]. | + | '''Michael Fuchsberger''' (* [[28. September]] [[1878]] in [[Koppl]]; † [[22. Dezember]] [[1928]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref name="StB"> Sterbebuch der [[Pfarre Koppl]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/STBVIII/?pg=86 VIII.82.]</ref>) <ref name="TfB"> Taufbuch der Pfarre Koppl [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/TFBX/?pg=100 X.102.]</ref>) war Ebenbauer in [[Winkl (Koppl)|Winkl]] in Koppl und Gründer der [[Trachtenmusikkapelle Koppl]]. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Michael Fuchsberger war Sohn der Bauersleute [[Kajetan Fuchsberger]] und Theresia geb. Eschelberger vom Ebenbauerngut in Koppl-Winkl.<ref name="TfB"/> | + | Michael Fuchsberger war Sohn der Bauersleute [[Kajetan Fuchsberger]] und Theresia, geb. Eschelberger vom Ebenbauerngut in Koppl-Winkl.<ref name="TfB"/> |
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| − | Er folgte seinem Vater als Ebenbauer nach und heiratete am [[25. November]] [[1907]] 29‑jährig die 26‑jährige [[Hintersee]]er Bauerstochter Elisabeth Walkner.<ref> Trauungsbuch der Pfarre Koppl [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/TRBVII/?pg=51 VII.48.]</ref>Aus der Ehe gingen einige früh verstorbene Kinder sowie die Söhne [[Johann Fuchsberger senior|Johann]] (* [[1909]]) und Michael (* [[1918]]) hervor.<ref> Taufbuch der Pfarre Koppl XI, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/TFBXI/?pg=152 Namensindex).]</ref> | + | Er folgte seinem Vater als Ebenbauer nach und heiratete am [[25. November]] [[1907]] 29‑jährig die 26‑jährige [[Hintersee]]er Bauerntochter Elisabeth Walkner.<ref> Trauungsbuch der Pfarre Koppl [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/TRBVII/?pg=51 VII.48.]</ref>Aus der Ehe gingen einige früh verstorbene Kinder sowie die Söhne [[Johann Fuchsberger senior|Johann]] (* [[1909]]) und Michael (* [[1918]]) hervor.<ref> Taufbuch der Pfarre Koppl XI, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koppl/TFBXI/?pg=152 Namensindex).]</ref> |
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| | Michael Fuchsberger war gerade 17 Jahre alt, als er im Jahr [[1896]] den Entschluss fasste, im heimatlichen Koppl eine Musikkapelle zu gründen. Hauptsächlich hatte er es satt, fortwährend mühevollen Fußmärsche zur Musikkapelle des Eisenwerkes in [[Ebenau]] oder später nach [[Seekirchen]] auf sich zu nehmen. Für dieses Vorhaben war er insofern gerüstet, als er selbst viele Melodien im Kopf hatte und auch imstande war, sie zu Papier zu bringen. Trotzdem machte er sich anderwärts auf die Suche nach brauchbaren Noten für die geplante Musikformation und wurde dabei vor allem beim "Lahner" fündig, dem damaligen [[Faistenau]]er Kapellmeister. Von dessen großem Notenarchiv begann er Abschriften zu nehmen. Die Ebenauer standen seinem Vorhaben feindselig gegenüber und überfielen ihn im Haus des Faistenauer Kapellmeisters. Sich selbst konnte er retten, nicht jedoch die schon angefertigten Abschriften, die von den Ebenauern vernichtet wurden. Unbeirrt wíederholte er die Abschriftnahme, nun erfolgreich. | | Michael Fuchsberger war gerade 17 Jahre alt, als er im Jahr [[1896]] den Entschluss fasste, im heimatlichen Koppl eine Musikkapelle zu gründen. Hauptsächlich hatte er es satt, fortwährend mühevollen Fußmärsche zur Musikkapelle des Eisenwerkes in [[Ebenau]] oder später nach [[Seekirchen]] auf sich zu nehmen. Für dieses Vorhaben war er insofern gerüstet, als er selbst viele Melodien im Kopf hatte und auch imstande war, sie zu Papier zu bringen. Trotzdem machte er sich anderwärts auf die Suche nach brauchbaren Noten für die geplante Musikformation und wurde dabei vor allem beim "Lahner" fündig, dem damaligen [[Faistenau]]er Kapellmeister. Von dessen großem Notenarchiv begann er Abschriften zu nehmen. Die Ebenauer standen seinem Vorhaben feindselig gegenüber und überfielen ihn im Haus des Faistenauer Kapellmeisters. Sich selbst konnte er retten, nicht jedoch die schon angefertigten Abschriften, die von den Ebenauern vernichtet wurden. Unbeirrt wíederholte er die Abschriftnahme, nun erfolgreich. |
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| | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] |
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