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Ursprünglich befand sich der Sitz der Salinenpflege in der [[Kuffergasse]]. [[Erzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] ließ [[1654]] ein neues Gebäude am [[Pflegerplatz]] errichten, in dem der Sitz der Salinenpflege mit Salzverweseramt, Bau-, Pfannhaus- und Grießamt untergebracht waren.  Für die Besuche des Fürsterzbischofs und andere hohe Gäste waren im obersten Stockwerk die [[Fürstenzimmer (Hallein)|Fürstenzimmer]] eingerichtet worden.  
 
Ursprünglich befand sich der Sitz der Salinenpflege in der [[Kuffergasse]]. [[Erzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] ließ [[1654]] ein neues Gebäude am [[Pflegerplatz]] errichten, in dem der Sitz der Salinenpflege mit Salzverweseramt, Bau-, Pfannhaus- und Grießamt untergebracht waren.  Für die Besuche des Fürsterzbischofs und andere hohe Gäste waren im obersten Stockwerk die [[Fürstenzimmer (Hallein)|Fürstenzimmer]] eingerichtet worden.  
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Das Keltenmuseum ging aus dem [[1882]] gegründeten ''Stadtmuseum Hallein'' hervor. Dieses war ursprünglich im [[Bürgerspital (Hallein)|Bürgerspital]], ab [[1930]] im [[Rathaus Hallein|Rathaus]] und ab [[1952]] in einem Torbau der Stadtbefestigung untergebracht. Bereits [[1922]] gab es Bestrebungen, die ''Fürstenzimmer'' als Museum zu nutzen. Jedoch verwies die Salinenverwaltung damals noch auf den dadurch beeinträchtigten Amtsbetrieb und die Gefährdung der Salinenkasse. Auch das Bundesministerium für Finanzen sah die Sache damals so und das Projekt wurde ad acta gelegt. [[1966]] erfolgte dann aber der Ankauf des Gebäudes durch die Stadt Hallein, mit der Planung, darin das Keltenmuseum unterzubringen. Doch die Finanzierung gestaltete sich schwierig, das Land Salzburg konnte nur 500.000 [[Schilling]] im selben Jahr noch bereit stellen, den Rest musste die Stadtgemeinde Hallein selbst finanzieren.  
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Das Keltenmuseum ging aus dem [[1882]] gegründeten ''Stadtmuseum Hallein'' hervor. Dieses war ursprünglich im [[Bürgerspital (Hallein)|Bürgerspital]], ab [[1930]] im [[Rathaus Hallein|Rathaus]] in sieben Ausstellungsräumen, die von [[Nora Watteck]] eingerichtet wurden, die [[1932]] die [[Schnabelkanne]] am [[Dürrnberg]] freigelegt hatte. [[1952]] übersiedelte das Museum in das [[Griestor]] der Stadtbefestigung. Bereits [[1922]] gab es Bestrebungen, die ''Fürstenzimmer'' als Museum zu nutzen. Jedoch verwies die Salinenverwaltung damals noch auf den dadurch beeinträchtigten Amtsbetrieb und die Gefährdung der Salinenkasse. Auch das Bundesministerium für Finanzen sah die Sache damals so und das Projekt wurde ad acta gelegt. [[1966]] erfolgte dann aber der Ankauf des Gebäudes durch die Stadt Hallein, mit der Planung, darin das Keltenmuseum unterzubringen. Doch die Finanzierung gestaltete sich schwierig, das Land Salzburg konnte nur 500.000 [[Schilling]] im selben Jahr noch bereit stellen, den Rest musste die Stadtgemeinde Hallein selbst finanzieren.  
    
[[1970]] erfolgte einhergehend mit der Umbenennung in "Keltenmuseum" die Übersiedlung in das ehemalige Amtsgebäude der [[Saline Hallein|Saline]] am Pflegerplatz, wo es am [[17. Oktober]] eröffnet wurde. Die Adaptierung des Gebäudes geschah nach Plänen von Architekt [[Jakob Adlhart]] und [[Hans Wiser]]. Die Gesamtumbaukosten betrugen 5,6 Millionen Schilling (rund 407.000 Euro). Dechant Rasp gab dem Gebäude bei der Eröffnungsfeier den Beinamen ''Haus der Begegnung''. Am selben Tag wurden auch noch ein Schulneubau des [[Sonderpädagogisches Zentrum Hallein|Sonderpädagogischen Zentrums Hallein]] mit dem Namen "[[Gotthard Guggenmoos|Gotthard-Guggenmoos-Schule Hallein]]", die [[Volksschule Rif-Rehhof]] und der [[Kaltenhausensteg]] in Hallein eröffnet.
 
[[1970]] erfolgte einhergehend mit der Umbenennung in "Keltenmuseum" die Übersiedlung in das ehemalige Amtsgebäude der [[Saline Hallein|Saline]] am Pflegerplatz, wo es am [[17. Oktober]] eröffnet wurde. Die Adaptierung des Gebäudes geschah nach Plänen von Architekt [[Jakob Adlhart]] und [[Hans Wiser]]. Die Gesamtumbaukosten betrugen 5,6 Millionen Schilling (rund 407.000 Euro). Dechant Rasp gab dem Gebäude bei der Eröffnungsfeier den Beinamen ''Haus der Begegnung''. Am selben Tag wurden auch noch ein Schulneubau des [[Sonderpädagogisches Zentrum Hallein|Sonderpädagogischen Zentrums Hallein]] mit dem Namen "[[Gotthard Guggenmoos|Gotthard-Guggenmoos-Schule Hallein]]", die [[Volksschule Rif-Rehhof]] und der [[Kaltenhausensteg]] in Hallein eröffnet.
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[[1980]] war das Museum Veranstalter der [[Landesausstellung|Salzburger Landesausstellung]] ''"Die Kelten in Mitteleuropa"'', im Jahr [[2006]] beherbergte es die viel beachtete Ausstellung ''"[[NS-Euthanasie]] im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]"''.  
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[[1980]] war das Museum Veranstalter der [[Landesausstellung|Salzburger Landesausstellung]] ''"Die Kelten in Mitteleuropa"'' (über 360 000 Besucher), im Jahr [[2006]] beherbergte es die viel beachtete Ausstellung ''"[[NS-Euthanasie]] im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]"''.  
    
Von [[1985]] bis [[2009]] war [[Kurt Zeller]] Direktor des Museums. Im Juli 2009 folgte [[Stefan Moser]] dem Langzeitdirektor.
 
Von [[1985]] bis [[2009]] war [[Kurt Zeller]] Direktor des Museums. Im Juli 2009 folgte [[Stefan Moser]] dem Langzeitdirektor.
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* [[Bezirksblätter]], Ausgabe Tennengau, 10. November 2010
 
* [[Bezirksblätter]], Ausgabe Tennengau, 10. November 2010
 
* [[Ernst Penninger]], [[Georg Stadler]] ''Hallein, Ursprung und Geschichte der Salinenstadt'', bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970 im [[SN]]-Verlag, [[Salzburger Druckerei]]
 
* [[Ernst Penninger]], [[Georg Stadler]] ''Hallein, Ursprung und Geschichte der Salinenstadt'', bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970 im [[SN]]-Verlag, [[Salzburger Druckerei]]
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* [[hallo hallein]], Ausgabe September 2011
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==