| | Die bekanntesten Besucher der Wohnung, die laut Zeitungsberichten "einem Museum oder einer Galerie" glich, waren Marlene Dietrich und der im Sommer 1928 in Salzburg urlaubende irische Schriftsteller [[James Joyce]], den Fischer damals kennenlernte und für das "[[Salzburger Volksblatt]]" porträtiert hat.<ref>Adolph Johannes Fischer: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Adolph-Johannes-Fischer.htm James Joyce in Salzburg]. Salzburger Volksblatt. (25. August 1928)</ref><ref>Andreas Weigel: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, Bloomsday, 16. Juni 2007)</ref> Das geschriebene Porträt erfreute Joyce so sehr, dass er "Prof. Fischer" eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" mit dem jüngsten Kapitel seines "Work in Progress" zusenden ließ. | | Die bekanntesten Besucher der Wohnung, die laut Zeitungsberichten "einem Museum oder einer Galerie" glich, waren Marlene Dietrich und der im Sommer 1928 in Salzburg urlaubende irische Schriftsteller [[James Joyce]], den Fischer damals kennenlernte und für das "[[Salzburger Volksblatt]]" porträtiert hat.<ref>Adolph Johannes Fischer: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Adolph-Johannes-Fischer.htm James Joyce in Salzburg]. Salzburger Volksblatt. (25. August 1928)</ref><ref>Andreas Weigel: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, Bloomsday, 16. Juni 2007)</ref> Das geschriebene Porträt erfreute Joyce so sehr, dass er "Prof. Fischer" eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" mit dem jüngsten Kapitel seines "Work in Progress" zusenden ließ. |
| − | Künstlerische Ergebnisse dieser Begegnung sind eine Joyce-Lithographie, die sich im "[[Salzburg Museum]]" befindet, sowie vier Schwarz-Weiß-Fotografien, die Fischer im bayerischen [[Raitenhaslach]] von [[Salzach]]-Schwemmholz angefertigt hat, die über Joyces Vermittlung mit dem Urheberrechtsvermerk "Photo Fischer Salzburg" 1929 unter dem Titel "Fluviana" in der zuvor erwähnten Zeitschrift "Transition" veröffentlicht wurden, aber seit 1974 dennoch immer wieder Joyce und seinem Werk zugeschrieben und zum Anlass genommen werden, Joyce zum bildenden Künstler zu stilisieren, der er nicht war: Schließlich stammen die Fotos der Schwemmgut-Exponate von Fischer und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen vom Raitenhaslacher Gastwirt Johann Baptist Pinzinger, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem "Karl Valentin"esken "Salzach-Museum"<ref>Rupert Linsinger: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Linsinger.htm Eine eigenartige Sammlung]. In: Fluss und Zelt. 1928. S.110ff. (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des "Salzach-Museum", 1928).</ref> ausstellte, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besuchte.<ref>Andreas Weigel: [http://search.salzburg.com/articles/1953143 James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, [[Bloomsday]], 16. Juni 2007)</ref> | + | Künstlerische Ergebnisse dieser Begegnung sind eine Joyce-Lithographie, die sich im "[[Salzburg Museum]]" befindet, sowie vier Schwarz-Weiß-Fotografien, die Fischer im bayerischen [[Raitenhaslach]] von [[Salzach]]-Schwemmholz angefertigt hat, die über Joyces Vermittlung mit dem Urheberrechtsvermerk "Photo Fischer Salzburg" 1929 unter dem Titel "Fluviana" in der zuvor erwähnten Zeitschrift "Transition" veröffentlicht wurden, aber seit 1974 dennoch immer wieder Joyce und seinem Werk zugeschrieben und zum Anlass genommen werden, Joyce zum bildenden Künstler zu stilisieren, der er nicht war: Schließlich stammen die Fotos der Schwemmgut-Exponate von Fischer und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen vom Raitenhaslacher Gastwirt Johann Baptist Pinzinger, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem "Karl Valentin"esken "Salzach-Museum"<ref>[[Rupert Linsinger (Schriftsteller)|Rupert Linsinger]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Linsinger.htm Eine eigenartige Sammlung]. In: Fluss und Zelt. 1928. S.110ff. (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des "Salzach-Museum", 1928).</ref> ausstellte, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besuchte.<ref>Andreas Weigel: [http://search.salzburg.com/articles/1953143 James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, [[Bloomsday]], 16. Juni 2007)</ref> |