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'''Unken''' ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.
 
'''Unken''' ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.
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=== Geografische Lage ===
 
=== Geografische Lage ===
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.
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Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1&nbsp;500 [[m ü. A.]] umgeben. Die Wälder reichen größtenteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.
    
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.   
 
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.   
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Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erholung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.
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Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erholung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2&nbsp;000 m ü. A. Im Winter bieten im 1&nbsp;000 m ü. A. gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.
    
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.
 
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.
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<!-- === Religionen === -->
 
<!-- === Religionen === -->
 
== Geschichte ==</noinclude>
 
== Geschichte ==</noinclude>
==== Urgeschichte und Altertum ====
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=== Urgeschichte und Altertum ===
Aus der [[Steinzeit]], vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel ([[Abri von Unken]]) Steinklingen von Jägern finden. Sie sind mit den Zeichen der [[Schlenken-Durchgangshöhle]] die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.
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Aus der [[Steinzeit]], vor 10.000 Jahre v. Chr., 5&nbsp;000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel ([[Abri von Unken]]) Steinklingen von Jägern finden. Sie sind mit den Zeichen der [[Schlenken-Durchgangshöhle]] die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.
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Artefakte aus der [[Bronzezeit]], der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der [[Hallstattzeit]] 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der [[Kelten]] und [[Römer]] mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die Kelten und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.
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Artefakte aus der [[Bronzezeit]], der Hügelgräber Kultur 1&nbsp;200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der [[Hallstattzeit]] 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der [[Kelten]] und [[Römer]] mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die Kelten und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.
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====Mittelalter====
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===Mittelalter===
 
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im [[7. Jahrhundert]] <ref>siehe auch [[Salinenkonvention]]</ref>. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten der [[Bajuwaren]], Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bajuwaaren auch Romanen, Konventsbrüder.
 
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im [[7. Jahrhundert]] <ref>siehe auch [[Salinenkonvention]]</ref>. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten der [[Bajuwaren]], Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bajuwaaren auch Romanen, Konventsbrüder.
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=====Erste urkundliche Erwähnung Unkens=====
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===Erste urkundliche Erwähnung Unkens===
 
[[979]] sind zwei Höfe "in ruite" (in [[Reith]]) genannt. [[1137]] beschenkt [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1228]] wird die Grafschaft Pinzgau ein Lehen des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstifts Salzburg]]. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.
 
[[979]] sind zwei Höfe "in ruite" (in [[Reith]]) genannt. [[1137]] beschenkt [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1228]] wird die Grafschaft Pinzgau ein Lehen des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstifts Salzburg]]. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.
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Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und  Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.
 
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und  Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.
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Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung [[1830]], erschließt die Siedlungsräume:<br>
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Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25&nbsp;000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung [[1830]], erschließt die Siedlungsräume:<br>
 
*A) unterster [[Gsenghang]] (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)<br>
 
*A) unterster [[Gsenghang]] (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)<br>
 
*B) der große Schwemmkegel des [[Unkenbach]]s und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),<br>
 
*B) der große Schwemmkegel des [[Unkenbach]]s und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),<br>
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Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die [[Kallbrunnalm]], [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die [[1996]] ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.
 
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die [[Kallbrunnalm]], [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die [[1996]] ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.
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====Neuzeit====
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===Neuzeit===
=====16. Jahrhundert=====
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====16. Jahrhundert====
 
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Besizer der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.
 
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Besizer der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.
    
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im [[Mappierzimmer|kurfürstlichen Mappierzimmer]] in der Residenzstadt Salzburg erstellt.
 
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im [[Mappierzimmer|kurfürstlichen Mappierzimmer]] in der Residenzstadt Salzburg erstellt.
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=====17. Jahrhundert=====
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====17. Jahrhundert====
 
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.
 
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.
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=====18. Jahrhundert=====
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====18. Jahrhundert====
 
In der ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.
 
In der ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.
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=====19. Jahrhundert=====
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====19. Jahrhundert====
 
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der  
 
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der  
 
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], [[Friedrich Graf Spaur]], [[Salzburger Domkapitel]], [[Domherr]] zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum 'Bayerischen Meer'(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den [[Staubachfall]] im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim ''Schütterbad'' ist bekannt. Die [[Schwarzbergklamm]] ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).
 
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], [[Friedrich Graf Spaur]], [[Salzburger Domkapitel]], [[Domherr]] zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum 'Bayerischen Meer'(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den [[Staubachfall]] im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim ''Schütterbad'' ist bekannt. Die [[Schwarzbergklamm]] ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).
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[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum Salzburg]], [[1806]] das [[Herzogtum Salzburg]] des jungen Kaisertums Österreich. [[1810]] ist Salzburg ein Teil des [[Salzachkreis]]es des Königreichs Bayern. Im [[Pflegegericht]] Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird das Vikariat Unken [[1812]] ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. [[1816]] wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.
 
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum Salzburg]], [[1806]] das [[Herzogtum Salzburg]] des jungen Kaisertums Österreich. [[1810]] ist Salzburg ein Teil des [[Salzachkreis]]es des Königreichs Bayern. Im [[Pflegegericht]] Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird das Vikariat Unken [[1812]] ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. [[1816]] wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.
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Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom [[Untersberg]] angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der [[Salinenkonvention]]. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k.u.k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.
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Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom [[Untersberg]] angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der [[Salinenkonvention]]. 18&nbsp;000 ha Wald im Saalachtal auf k.u.k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.
    
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]]. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]] bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute [[Landtag]]) und eigener Verwaltung (heute [[Landesregierung]]).  Das Pflegegericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.
 
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]]. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]] bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute [[Landtag]]) und eigener Verwaltung (heute [[Landesregierung]]).  Das Pflegegericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.
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======Der Regenschirm der Kaiserin======
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====Der Regenschirm der Kaiserin====
Im März [[1848]] flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline von Sardinien - Piemont, die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post.  
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Im März [[1848]] flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline von Sardinien - Piemont, die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel [[Franz Joseph I.]]), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post.  
    
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.
 
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.
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In den [[1870er]] Jahren wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz [[1869]])
 
In den [[1870er]] Jahren wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz [[1869]])
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=====Bad Unken=====
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====Bad Unken====
 
[[1873]] wird Unken zum [[Kurort]] erhoben. [[1907]] verliert Unken das Prädikat "Heilklimatische Curort"  
 
[[1873]] wird Unken zum [[Kurort]] erhoben. [[1907]] verliert Unken das Prädikat "Heilklimatische Curort"  
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Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.
 
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.
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=====20. Jahrhundert=====
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===20. Jahrhundert===
======Kaiserzeit======
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====Kaiserzeit====
 
Unken verliert [[1907]] das Prädikat ''Heilklimatischer Curort'' (siehe Bad Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.
 
Unken verliert [[1907]] das Prädikat ''Heilklimatischer Curort'' (siehe Bad Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.
 
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.
 
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.
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In Unken kehren vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sechzig Soldaten nicht mehr heim.
 
In Unken kehren vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sechzig Soldaten nicht mehr heim.
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======Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg======
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====Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg====
 
Schlimm sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als "Illegale" aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmen 99.9 % für den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. [[Adolf Hitler]] wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).
 
Schlimm sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als "Illegale" aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmen 99.9 % für den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. [[Adolf Hitler]] wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).
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Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die Oberste Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation.
 
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die Oberste Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation.
======Nachkriegszeit======
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====Nachkriegszeit====
 
(keine besonderen Vorkommnisse)
 
(keine besonderen Vorkommnisse)
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Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.
 
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.
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Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.
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Bei knapp über  2&nbsp;000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.
    
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==