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| | ==Berufung== | | ==Berufung== |
| − | Zuerst war er nur Wochenendbauer und während der Woche Manager in der Sportartikelbranche. Mittlerweile lebt und arbeitet Robert Scheck ganzjährig als Bauer der etwas anderen Art. Er bewirtschaftet die landwirtschaftlichen Gründe des Erzstiftes in Leopoldskron und züchtet [[Bedrohte Nutztierrassen]] wie das Waldviertler Blondvieh und das Schwäbisch-Hällische Landschwein, dessen Fleisch in einer 3-Hauben-Küche in [[Golling]] sehr begehrt ist. Ursprünglich waren seine Ziele nicht auf die Vermarktung von Fleisch ausgelegt und er verkaufte nur Zuchttiere, bis er realisierte, dass auch diese schlussendlich im Kochtopf landen. | + | Zuerst war er nur Wochenendbauer und während der Woche Manager in der Sportartikelbranche. Mittlerweile lebt und arbeitet Robert Scheck ganzjährig als Bauer der etwas anderen Art. Er bewirtschaftet die landwirtschaftlichen Gründe des Erzstiftes in Leopoldskron und züchtet [[Gefährdete Nutztierrassen]] wie das Waldviertler Blondvieh und das Schwäbisch-Hällische Landschwein, dessen Fleisch in einer 3-Hauben-Küche in [[Golling]] sehr begehrt ist. Ursprünglich waren seine Ziele nicht auf die Vermarktung von Fleisch ausgelegt und er verkaufte nur Zuchttiere, bis er realisierte, dass auch diese schlussendlich im Kochtopf landen. |
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| | Er beschäftigt sich mit seinen Flamingos, die auf den Teichen in [[Leopoldskron]] ganzjährig im Freien leben und sich seither auch vermehren und weiß gut über ihr soziales Leben Bescheid. Er hält in denselben Teichen auch [[Stör]]e, eine sehr alte Fischart, die naturnahe Bedingungen benötigt. | | Er beschäftigt sich mit seinen Flamingos, die auf den Teichen in [[Leopoldskron]] ganzjährig im Freien leben und sich seither auch vermehren und weiß gut über ihr soziales Leben Bescheid. Er hält in denselben Teichen auch [[Stör]]e, eine sehr alte Fischart, die naturnahe Bedingungen benötigt. |
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| | Ihn interessieren aber nicht nur die Tiere sonders „das Ganze“. Dazu zählen beispielsweise [[Gallwespe]]n genauso wie [[Urforelle]]n, die auf seiner Alm bei [[Kuchl]] vorkommen. Die 30 ha große Alm, Robert Schecks zweiter Lebens- und Arbeitsort, beherbergt auf etwa 1 000 [[m ü. A.]] im Sommer die Rinder, die Schweine und eine teils „ausgeliehene“ Herde von etwa 80 Ziegen, die sich erst an das Leben außerhalb eines Stalles gewöhnen mussten und nun dazu beitragen, dass die Verbuschung der [[Alm]] hintan gehalten wird. Auf der Alm oberhalb von Kuchl wird auch Totholz nicht entsorgt, sondern steht Tieren und Pilzen zur Verfügung. Andererseits war dieselbe Alm bereits Drehort für eine Hollywood-Produktion mit Nicolas Cage, der von der Landschaft begeistert war. | | Ihn interessieren aber nicht nur die Tiere sonders „das Ganze“. Dazu zählen beispielsweise [[Gallwespe]]n genauso wie [[Urforelle]]n, die auf seiner Alm bei [[Kuchl]] vorkommen. Die 30 ha große Alm, Robert Schecks zweiter Lebens- und Arbeitsort, beherbergt auf etwa 1 000 [[m ü. A.]] im Sommer die Rinder, die Schweine und eine teils „ausgeliehene“ Herde von etwa 80 Ziegen, die sich erst an das Leben außerhalb eines Stalles gewöhnen mussten und nun dazu beitragen, dass die Verbuschung der [[Alm]] hintan gehalten wird. Auf der Alm oberhalb von Kuchl wird auch Totholz nicht entsorgt, sondern steht Tieren und Pilzen zur Verfügung. Andererseits war dieselbe Alm bereits Drehort für eine Hollywood-Produktion mit Nicolas Cage, der von der Landschaft begeistert war. |
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| − | Robert Scheck schafft auf seiner Alm funktionierende Biotope, züchtet in den miteinander verbundenen Teichen Urforellen und bringt dort sogar Seerosen zur Blüte. Rund um die [[Almgebäude|Almhütte]] wachsen Kakteen, die er in seinem Glashaus in der Stadt Salzburg züchtet und die sich auf der Alm als winterhart erweisen. Beim Stadtdomizil wachsen übrigens nicht nur Kakteen sondern auch Palmen und Bambus. Robert Scheck ist seiner Berufung gefolgt, führt - wie er selbst betont - ein sehr geerdetes Leben und scheint seine Entscheidung nie bereut zu haben. | + | Robert Scheck schafft auf seiner Alm funktionierende Biotope, züchtet in den miteinander verbundenen Teichen Urforellen und bringt dort sogar Seerosen zur Blüte. Rund um die [[Almgebäude|Almhütte]] wachsen Kakteen, die er in seinem Glashaus in der Stadt Salzburg züchtet und die sich auf der Alm als winterhart erweisen. Beim Stadtdomizil wachsen übrigens nicht nur Kakteen sondern auch Palmen und Bambus. Robert Scheck ist seiner Berufung gefolgt, führt - wie er selbst betont - ein sehr geerdetes Leben und scheint seine Entscheidung nie bereut zu haben. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | * Die Tierwelt des Robert Scheck, in Erlebnis Österreich, ORF II, [[8. Jänner]] [[2012]] | | * Die Tierwelt des Robert Scheck, in Erlebnis Österreich, ORF II, [[8. Jänner]] [[2012]] |