Das Wesen des jungen Priesters in Oberndorf war bald Anlass zu Beschwerden seines Vorgesetzten an das Konsistorium in Salzburg. Deshalb führte sein weiterer Lebensweg ihn bereits 1819 von Oberndorf weg zu weiteren zahlreichen Stationen u. a. nach [[Bad Vigaun|Vigaun]] (1820/1821), [[Kuchl]], [[Golling]], [[Hintersee]] [[Joseph Mohr in Hof bei Salzburg|Hof]] und eine Reihe weiterer Pfarren im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger Land]]. Dies entsprach der Laufbahn eines Geistlichen in dieser Zeit.
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Das Wesen des jungen Priesters in Oberndorf war bald Anlass zu Beschwerden seines Vorgesetzten an das Konsistorium in Salzburg. Deshalb führte sein weiterer Lebensweg ihn bereits 1819 von Oberndorf weg zu weiteren zahlreichen Stationen.
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Im Jahr [[1821]] trat Joseph Mohr im Alter von 29 Jahren seinen Dienst an Hilfspriester in Vigaun an, als zweiter Priester zur Unterstützung des Vikars (Vigaun wurde erst 1858 eine eigene Pfarre). Neben der Tätigkeit in Vigaun, das zusammen mit einem Großteil von [[Burgfried]] (heute [[Hallein]]) etwa 1 200 Einwohner hatte, wurde Mohr auch zu Aushilfen in [[Adnet]] und [[Krispl]] verpflichtet. Eine Gedenktafel am Pfarrhof Adnet erinnert daran. War Mohr in den beiden Jahren vor dem Vigauner Einsatz jeweils für ein Jahr in [[Kuchl]] und [[Golling]] zugeteilt gewesen, so wurde er nach seinem „Vigauner Jahr“ nach [[Anthering]] versetzt, und zwar für zwei Jahre, und danach nach [[Eugendorf]] (drei Jahre). Nach weiteren Einsätzen in [[Hof bei Salzburg|Hof]] und [[Hintersee (Gemeinde)|Hintersee]] (zehn Jahre) kam er 1837 nach Wagrain, wo er bis zu seinem Tod 1848 (im Alter von 56 Jahren) wirkte, die Schule gründete und soziale Initiativen entfaltete.