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"Dr. Steinhauser schrieb eine Dissertation de terra aluminis 1777 zu Wien, wo er auch unter Andern den Satz vertheidigte: labor et paupertas optimum podagrae medicamentum. Arbeit und Armuth ist das beste Heilmittel des Podagra. Er war auch der Verfasser vieler nützlicher Aufsätze, unter welchen sich der über die Rechten und Pflichten der Physiker vorzuglich auszeichnete. Sein Scharfsinn am Krankenbette, sein richtiger praktischer Blick in der Diagnose, sein großes Glück in der Heilung schwerer Krankheiten erhoben ihn unter die ersten Aerzte Salzburgs; deßwegen aber fehlte es ihm nicht an Fehden, die er siegreich geendet. Wenn das Andenken Vieler (das schreckliche ausgenommen) der erste Tag der Entfernung auslöscht, so wird den ehrwürdigen Namen Dr. Steinhauser die Dankbarkeit noch viele Jahre mit Ehrfurcht der Nachwelt verkünden." Dieser "Nachruf" ist im "Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenzblatt von Salzburg" erschienen, verfasst vermutlich von Dr. [[Wolfgang Oberlechner]].<ref>Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenzblatt von Salzburg, 7. Juli 1820, S. 621-622.</ref>
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"Dr. Steinhauser schrieb eine Dissertation de terra aluminis 1777 zu Wien, wo er auch unter Andern den Satz vertheidigte: labor et paupertas optimum podagrae medicamentum. Arbeit und Armuth ist das beste Heilmittel des Podagra. Er war auch der Verfasser vieler nützlicher Aufsätze, unter welchen sich der über die Rechten und Pflichten der Physiker vorzuglich auszeichnete. Sein Scharfsinn am Krankenbette, sein richtiger praktischer Blick in der Diagnose, sein großes Glück in der Heilung schwerer Krankheiten erhoben ihn unter die ersten Aerzte Salzburgs; deßwegen aber fehlte es ihm nicht an Fehden, die er siegreich geendet. Wenn das Andenken Vieler (das schreckliche ausgenommen) der erste Tag der Entfernung auslöscht, so wird den ehrwürdigen Namen Dr. Steinhauser die Dankbarkeit noch viele Jahre mit Ehrfurcht der Nachwelt verkünden."  
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Dieser "Nachruf" ist im "Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenzblatt von Salzburg" erschienen, verfasst vermutlich von Dr. [[Wolfgang Oberlechner]].<ref>Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenzblatt von Salzburg, 7. Juli 1820, S. 622.</ref>
    
Mit seiner Gemahlin Antonie, geborene Freiin von Seiler, hatte er den Sohn Carl Steinhauser, Verwalter des k. k. Salzbergamtes Hallein, der mit seiner Ehefrau Franziska, geborene Kaserer, vier Kinder hatte, darunter [[Adolf Ritter von Steinhauser]].
 
Mit seiner Gemahlin Antonie, geborene Freiin von Seiler, hatte er den Sohn Carl Steinhauser, Verwalter des k. k. Salzbergamtes Hallein, der mit seiner Ehefrau Franziska, geborene Kaserer, vier Kinder hatte, darunter [[Adolf Ritter von Steinhauser]].