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[[File:Bundesarchiv Bild 102-08406, Ignaz Seipel.jpg|thumb|Bundesarchiv Bild 102-08406, Ignaz Seipel]]Prof. '''Ignaz Seipel''' (* [[19. Juli]] [[1876]] in [[Wien]]; † [[2. August]] [[1932]] in Pernitz) war österreichischer Prälat, katholischer Theologe und Politiker der [[Christlichsoziale Partei|Christlichsozialen Partei]].

== Politische Funktionen ==
Von 1921 bis 1930 war Seipel Parteiobmann der Christlichsozialen Partei. Er löste die erste Koalition mit den Sozialdemokraten auf und amtierte zwei Mal als Bundeskanzler ([[1922]]–[[1924]] und [[1926]]–[[1929]]). In Seipels Amtszeiten fielen einerseits die Sanierung der Staatsfinanzen und die Bundesverfassungsnovelle 1929, andererseits bekämpfte er besonders in seiner zweiten Amtszeit die Sozialdemokratische Arbeiterpartei sowie den Austromarxismus und unterstützte die Militarisierung von paramilitärischen Milizen wie der Heimwehr.

== Salzburgbezüge ==
Von [[1909]] bis [[1917]] war er Professor für Moraltheologie an der [[Theologische Fakultät in Salzburg|Theologischen Fakultät]] in der [[Stadt Salzburg]], der Vorgängerin der neuen [[Salzburger Universität]]. Hier brachte er auch seine Studie Nation und Staat heraus.

Der [[ Katholische Kirche|römisch-katholischer]] Pfarrer [[Josef Mühlbacher]], [[Diözesankonservator]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] sowie der Schöpfer des [[Relief von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber|Reliefs von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber]], brachte mit Prof. Seipel das Buch "Das katholische Kirchenjahr in Bildern" heraus.

Die Gründung des [[Kolleg St. Benedikt|Kollegs St. Benedikt]] [[1924]] ging auf die Initiative des damaligen [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abts]] [[Petrus Klotz]] des [[Erzabtei St. Peter|Stiftes St. Peter]] sowie dem damaligen Moralprofessor an der Theologischen Fakultät in Salzburg Prof. Seipel zurück, mit dem Ziel der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg|Wiederbegründung]] der ehemaligen [[Benediktineruniversität]] in Salzburg.

Das [[Kraftwerk Bärenwerk]] in [[Fusch]] wurde von [[1920]] bis 1924 errichtet, wobei [[1922]] und [[1923]] die Bauarbeiten wegen Kapitalmangel fast vollständig zum Erliegen kamen. Der damalige Bundeskanzler Dr. Ignaz Seipel war ein gefinkelter Geldaufreißer so dass doch noch fertig gebaut werden konnte. Initiator des Kraftwerkes war der damalige [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl]].

Im [[Salzburger Stadtteil]] [[Salzburg Süd]] wurde der [[Franz-Hinterholzer-Kai]] in der Zeit des [[Ständestaat]]es "Ignaz-Seipel-Kai" genannt.

== Quellen ==
* {{wikipedia-de}}
* [[Salzburgwiki]]-Einträge

{{SORTIERUNG: Seipel, Ignaz}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Politik)]]
[[Kategorie:Staatsperson]]
[[Kategorie:Erzdiözese]]
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[[Kategorie:Pfarrer]]
[[Kategorie:Pfarrer (Katholische Kirche)]]
[[Kategorie:Wien]]
[[Kategorie:Geboren 1876]]
[[Kategorie:Gestorben 1932]]