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Der Plagiatsvorwurf erwies sich als haltlos. Das Ergebnis der Überprüfung der Dissertation von Alexandra Föderl-Schmid aus dem Jahr 1996 durch die Universität Salzburg lag Anfang April 2024 vor: Demnach sei "kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten" festzustellen gewesen, wie die Uni am Donnerstagvormittag, [[4. April]], mitteilte.  Die "Süddeutsche Zeitung" setzte allerdings eine neue Kommission ein, die nochmals die Vorwürfe intern überprüfen will.<ref>[https://science.apa.at/power-search/16457294201661780098 science.apa.at], 4. April 2024</ref>
 
Der Plagiatsvorwurf erwies sich als haltlos. Das Ergebnis der Überprüfung der Dissertation von Alexandra Föderl-Schmid aus dem Jahr 1996 durch die Universität Salzburg lag Anfang April 2024 vor: Demnach sei "kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten" festzustellen gewesen, wie die Uni am Donnerstagvormittag, [[4. April]], mitteilte.  Die "Süddeutsche Zeitung" setzte allerdings eine neue Kommission ein, die nochmals die Vorwürfe intern überprüfen will.<ref>[https://science.apa.at/power-search/16457294201661780098 science.apa.at], 4. April 2024</ref>
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==== Plagiatsjäger Weber reagiert mit Unverständnis ====
   
Weber bezeichnete die Aussage der Universität Salzburg, dass "kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten" bei Föderl-Schmids Arbeit vorgelegen sei, am Donnerstag, 4. April, auf seinem Blog als "wissenschaftlich unhaltbar". Es handle sich um einen "Bruch mit mehr als 120 Jahren Wissenschaftsgeschichte". Sein eigenes "Detailgutachten" ergebe, dass an mindestens 157 Stellen plagiiert wurde. Weber ortete daher eine "Reinwaschung", die in "unglaublicher Geschwindigkeit" erfolgt sei. Er merkte an, dass er mit der Veröffentlichung "selbstverständlich" darauf gewartet hätte, bis Föderl-Schmid wieder gesund sei und in der Öffentlichkeit stehe. Doch: "Die Entscheidung der Universität Salzburg und der nunmehr zu erwartende zweite Shitstorm gegen meine Aufdeckungsarbeit zwingen mich heute zur Publikation."
 
Weber bezeichnete die Aussage der Universität Salzburg, dass "kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten" bei Föderl-Schmids Arbeit vorgelegen sei, am Donnerstag, 4. April, auf seinem Blog als "wissenschaftlich unhaltbar". Es handle sich um einen "Bruch mit mehr als 120 Jahren Wissenschaftsgeschichte". Sein eigenes "Detailgutachten" ergebe, dass an mindestens 157 Stellen plagiiert wurde. Weber ortete daher eine "Reinwaschung", die in "unglaublicher Geschwindigkeit" erfolgt sei. Er merkte an, dass er mit der Veröffentlichung "selbstverständlich" darauf gewartet hätte, bis Föderl-Schmid wieder gesund sei und in der Öffentlichkeit stehe. Doch: "Die Entscheidung der Universität Salzburg und der nunmehr zu erwartende zweite Shitstorm gegen meine Aufdeckungsarbeit zwingen mich heute zur Publikation."
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Ab September [[2024]] wird Alexandra Föderl-Schmid als Nachrichtenchefin der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) arbeiten, aus der Chefredaktion scheide sie auf eigenen Wunsch aus. Den ''Newsdesk'' wird sie gemeinsam mit Jens Schneider leiten.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/foederl-schmid-kehrt-als-nachrichtenchefin-zur-sueddeutschen-zurueck-162371635 25. Juli 2024]</ref>
    
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==