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| | === Verkehr === | | === Verkehr === |
| − | Erst im Herbst [[1963]] wurde die Straße über den Pass Lueg "staubfrei" gemacht, das heißt asphaltiert.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=aCj6xuqj4YOGhQCmJS%2B2GRHF%2BKwqJ1enGMkHdJNpY%2FDWHndKeYyhBfuwe2HMF56QDdpl1Q6YYpcqE%2FCZVhNXNeHsekQfZzPPlDobo3%2BEK5KqvtfU%2FBHGxX2oCJ24dBTf&id1=19630129_07&q=Sch%25C3%25BCttdorf#slide7 www.sn.at], Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 29. Jänner 1963, Seite 5</ref> Ab [[15. Dezember]] [[1964]] wurde der gesamte Straßenbereich beim Pass Lueg nach zweijähriger Bautätigkeit wieder unbehindert möglich. In dieser Zeit musste der Verkehr zeitweise durch das [[Lammertal]] umgeleitet werden. Zeitweise wurde der Verkehr wegen Sprengarbeiten stundenlang angehalten. Es gab einige [[Felsstürze]], wobei der folgenreichste jener am [[3. Oktober]] [[1962]] war. Dieser riss im Herbst das Fahrzeug englischer Touristen in die [[Salzach]], eine Touristin fand dabei den Tod. Der Felssturz erreignete sich gegen 18:30 Uhr, etwa eine Stunde nach der letzten Sprengung an diesem Tag. Aus ungeklärter Ursache löste sich auf dem sogenannten Festungsberg ein Felsblock von rund 200 Tonnen. Dieser Felsblock zerstörte nicht nur die Brücke über die Pass-Lueg-Straße, sondern riss auch den Pkw der Engländer mit sich in die Salzach.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=GttZ5KaaV8rajbfAnoJFmRWjff%2Bx%2FZUiR7HJXl1GN4F%2BqvlYd9oKOu8gR%2BfZlE4Af998gi18h1L3TjmVnfEku1azonbRobUMRDyRRyf%2BUYQ42apBTSP6gCcagbrO5rgu&id1=19621004_05&q=%2522Pass%2520Lueg%2522#sn-archiv-5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 4. Oktober 1962, Seite 5</ref> | + | Erst im Herbst [[1963]] wurde die Straße über den Pass Lueg "staubfrei" gemacht, das heißt asphaltiert.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=aCj6xuqj4YOGhQCmJS%2B2GRHF%2BKwqJ1enGMkHdJNpY%2FDWHndKeYyhBfuwe2HMF56QDdpl1Q6YYpcqE%2FCZVhNXNeHsekQfZzPPlDobo3%2BEK5KqvtfU%2FBHGxX2oCJ24dBTf&id1=19630129_07&q=Sch%25C3%25BCttdorf#slide7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 29. Jänner 1963, Seite 5</ref> Ab [[15. Dezember]] [[1964]] wurde der gesamte Straßenbereich beim Pass Lueg nach zweijähriger Bautätigkeit wieder unbehindert möglich. In dieser Zeit musste der Verkehr zeitweise durch das [[Lammertal]] umgeleitet werden. Zeitweise wurde der Verkehr wegen Sprengarbeiten stundenlang angehalten. Es gab einige [[Felsstürze]], wobei der folgenreichste jener am [[3. Oktober]] [[1962]] war. Dieser riss im Herbst das Fahrzeug englischer Touristen in die [[Salzach]], eine Touristin fand dabei den Tod. Der Felssturz erreignete sich gegen 18:30 Uhr, etwa eine Stunde nach der letzten Sprengung an diesem Tag. Aus ungeklärter Ursache löste sich auf dem sogenannten Festungsberg ein Felsblock von rund 200 Tonnen. Dieser Felsblock zerstörte nicht nur die Brücke über die Pass-Lueg-Straße, sondern riss auch den Pkw der Engländer mit sich in die Salzach.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=GttZ5KaaV8rajbfAnoJFmRWjff%2Bx%2FZUiR7HJXl1GN4F%2BqvlYd9oKOu8gR%2BfZlE4Af998gi18h1L3TjmVnfEku1azonbRobUMRDyRRyf%2BUYQ42apBTSP6gCcagbrO5rgu&id1=19621004_05&q=%2522Pass%2520Lueg%2522#sn-archiv-5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 4. Oktober 1962, Seite 5</ref> |
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| | Der Pass Lueg mit der über ihn verlaufenden Salzachtal Straße hat auch im [[21. Jahrhundert]] eine nicht zu unterschätzende verkehrspolitische Aufgabe. | | Der Pass Lueg mit der über ihn verlaufenden Salzachtal Straße hat auch im [[21. Jahrhundert]] eine nicht zu unterschätzende verkehrspolitische Aufgabe. |
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| | * Kauer, Wolfgang: ''Felsbilder der [[Ostalpen]]. Das Erbe der Mondfrau.'' Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2017 ISBN 978-3-7025-8045-2 | | * Kauer, Wolfgang: ''Felsbilder der [[Ostalpen]]. Das Erbe der Mondfrau.'' Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2017 ISBN 978-3-7025-8045-2 |
| | * Kauer, Wolfgang: ''Kult- und Schalensteine. Zeugen der Vorgeschichte in Maurenmassiv, Alpen und Granit-Hochland.'' Sachbuch. 286 Seiten mit 400 Abbildungen. Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra Herbst 2021. ISBN 978-3-9912-60-42-4 | | * Kauer, Wolfgang: ''Kult- und Schalensteine. Zeugen der Vorgeschichte in Maurenmassiv, Alpen und Granit-Hochland.'' Sachbuch. 286 Seiten mit 400 Abbildungen. Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra Herbst 2021. ISBN 978-3-9912-60-42-4 |
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