| | Seine erste Frau war Marie, geborene Hofmann (* [[11. Dezember]] [[1851]] in der Stadt Salzburg), Tochter des [[Bergerbräu]]ers. Sie hatten am [[24. Jänner]] [[1870]] geheiratet.<ref name="MGSL1941"></ref> Sie starb am [[16. September]] [[1900]] in München in Bayern im 49. Lebensjahr. Zunächst litt sie an einem schweren Augenleiden. Auf der Rückreise von einer Erholungsreise wurde in Straßburg eine schwere Gehirnerkrankung diagnostiziert. Sie wurde in ein Sanatorium in München gebracht, wo sie nach acht Tagen Bewusstlosigkeit starb.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19000917&query=%22Josef+Griesberger%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 17. September 1900, Seite 2</ref> | | Seine erste Frau war Marie, geborene Hofmann (* [[11. Dezember]] [[1851]] in der Stadt Salzburg), Tochter des [[Bergerbräu]]ers. Sie hatten am [[24. Jänner]] [[1870]] geheiratet.<ref name="MGSL1941"></ref> Sie starb am [[16. September]] [[1900]] in München in Bayern im 49. Lebensjahr. Zunächst litt sie an einem schweren Augenleiden. Auf der Rückreise von einer Erholungsreise wurde in Straßburg eine schwere Gehirnerkrankung diagnostiziert. Sie wurde in ein Sanatorium in München gebracht, wo sie nach acht Tagen Bewusstlosigkeit starb.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19000917&query=%22Josef+Griesberger%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 17. September 1900, Seite 2</ref> |
| | <blockquote>''* Josef Griesberger †. Nach jahrelangem Leiden ist am Samstag, den 24. d. M., Herr Josef Griesberger, eine der bekanntesten Persönlichkeiten unserer Stadt, im Alter von 74 Jahren verschieden. Anfangs der [[1870er|Siebziger Jahre]] des [[19. Jahrhundert|vorigen Jahrhunderts]] übernahm er das Hotel Stein und führte dasselbe im Verein mit seiner ersten Frau, einer Tochter des längst verstorbenen Bergerbräuers Hofmann, so gut, daß es bald zu den beliebtesten Gasthöfen unserer Stadt zählte. Als er es später seinem Schwager, Herrn [[Louis Hofmann]], verkaufte und sich zur Ruhe setzte, wurde er als bald in den [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] gewählt, dem er durch eine Reihe von Jahren angehörte. In diesem entfaltete er als Inspektor des [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhauses]], des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]], des [[Salzburger Sparkasse AG|Sparkasseausschusses]] usw. eine rege Tätigkeit, bis ihn eine schwere Erkrankung zwang, das Ehrenamt niederzulegen und sich in das Privatleben zurückzuziehen. Einige Jahre nach dem Tode seiner ersten Frau vermählte er sich mit Fräulein Luise Balde, welcher überaus glücklicher Ehe drei Kinder entsprossen— seine erste Ehe war kinderlos geblieben. Fürderhin lebte er in dem von ihm am [[Giselakai]] erbauten vornehmen Privathause<ref>Giselakai Nr. 37, Ecke [[Dr.-Varnschein-Gasse]], Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18950412&query=%22Josef+Griesberger%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 12. April 1895, Seite 2</ref> nur seiner Familie. In den letzten Jahren begann er zu kränkeln. Ein tückisches Leiden zehrte an seiner Lebenskraft, und nur der ärztlichen Kunst und der ausgezeichneten Pflege, die ihm seine Lebensgefährtin zuteil werden ließ, war es zu danken, daß der Eintritt der Katastrophe so lange hinausgezogen wurde. Die Beerdigung erfolgt Dienstag, um 3 Uhr nachmittags von der [[Alte Aussegnungshalle auf dem Salzburger Kommunalfriedhof|Leichenhalle]] auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof|Kommunalfriedhof]]e aus.</blockquote> | | <blockquote>''* Josef Griesberger †. Nach jahrelangem Leiden ist am Samstag, den 24. d. M., Herr Josef Griesberger, eine der bekanntesten Persönlichkeiten unserer Stadt, im Alter von 74 Jahren verschieden. Anfangs der [[1870er|Siebziger Jahre]] des [[19. Jahrhundert|vorigen Jahrhunderts]] übernahm er das Hotel Stein und führte dasselbe im Verein mit seiner ersten Frau, einer Tochter des längst verstorbenen Bergerbräuers Hofmann, so gut, daß es bald zu den beliebtesten Gasthöfen unserer Stadt zählte. Als er es später seinem Schwager, Herrn [[Louis Hofmann]], verkaufte und sich zur Ruhe setzte, wurde er als bald in den [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] gewählt, dem er durch eine Reihe von Jahren angehörte. In diesem entfaltete er als Inspektor des [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhauses]], des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]], des [[Salzburger Sparkasse AG|Sparkasseausschusses]] usw. eine rege Tätigkeit, bis ihn eine schwere Erkrankung zwang, das Ehrenamt niederzulegen und sich in das Privatleben zurückzuziehen. Einige Jahre nach dem Tode seiner ersten Frau vermählte er sich mit Fräulein Luise Balde, welcher überaus glücklicher Ehe drei Kinder entsprossen— seine erste Ehe war kinderlos geblieben. Fürderhin lebte er in dem von ihm am [[Giselakai]] erbauten vornehmen Privathause<ref>Giselakai Nr. 37, Ecke [[Dr.-Varnschein-Gasse]], Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18950412&query=%22Josef+Griesberger%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 12. April 1895, Seite 2</ref> nur seiner Familie. In den letzten Jahren begann er zu kränkeln. Ein tückisches Leiden zehrte an seiner Lebenskraft, und nur der ärztlichen Kunst und der ausgezeichneten Pflege, die ihm seine Lebensgefährtin zuteil werden ließ, war es zu danken, daß der Eintritt der Katastrophe so lange hinausgezogen wurde. Die Beerdigung erfolgt Dienstag, um 3 Uhr nachmittags von der [[Alte Aussegnungshalle auf dem Salzburger Kommunalfriedhof|Leichenhalle]] auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof|Kommunalfriedhof]]e aus.</blockquote> |