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Wie andere junge Männer isst Simon Weyringer gern Lasagne, er spielt Fußball und hört Bob Dylan. Der Unterschied: Er ist einer der wenigen, die sich heute noch gegen eine Familie und für eine Laufbahn als Priester entscheiden. [[2009]] war seine Priesterweihe. Derzeit ist er Kooperator im [[Pinzgau]]. Sechs Jahre lang muss er sich bewähren, bevor er eine Pfarre übernehmen kann. Es ist also ein langer Weg.  
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Wie andere junge Männer ißt Simon Weyringer gern Lasagne, er spielt Fußball und hört Bob Dylan. Der Unterschied: Er ist einer der wenigen, die sich heute noch gegen eine Familie und für eine Laufbahn als Priester entscheiden. [[2009]] war seine Priesterweihe. Derzeit ist er Kooperator im [[Pinzgau]]. Sechs Jahre lang muss er sich bewähren, bevor er eine Pfarre übernehmen kann. Es ist also ein langer Weg.  
    
Der von Simon Weyringer begann in einem ehemaligen Gasthaus in [[Neumarkt]]. Dort lebten 14 Familienmitglieder aus vier Generationen unter einem Dach, darunter der bekannte Maler [[Johann Weyringer|Hans Weyringer]], sein Onkel. "Das Leben in einer großen Familie hat mir sehr gefallen", sagt Simon Weyringer. "Aber auch als Priester hat man mit vielen Leuten zu tun. Das ist ja auch wie eine Familie."
 
Der von Simon Weyringer begann in einem ehemaligen Gasthaus in [[Neumarkt]]. Dort lebten 14 Familienmitglieder aus vier Generationen unter einem Dach, darunter der bekannte Maler [[Johann Weyringer|Hans Weyringer]], sein Onkel. "Das Leben in einer großen Familie hat mir sehr gefallen", sagt Simon Weyringer. "Aber auch als Priester hat man mit vielen Leuten zu tun. Das ist ja auch wie eine Familie."
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Die Religion habe in der Familie eine große Rolle gespielt. "Meine Oma hatte eine klassische Spiritualität, betete viel und hatte auch einen missionarischen Eifer. Meinem Vater war vor allem die Bibel wichtig. Mit 19 ist er nach Israel gereist, um sich alles anzusehen. Dort hat er in einem Kibbuz seine Mutter kennengelernt, die aus Los Angeles stammt.
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Die Religion habe in der Familie eine große Rolle gespielt. "Meine Oma hatte eine klassische Spiritualität, betete viel und hatte auch einen missionarischen Eifer. Meinem Vater war vor allem die Bibel wichtig. Mit 19 ist er nach Israel gereist, um sich alles anzusehen. Dort hat er in einem Kibbuz meine Mutter kennengelernt, die aus Los Angeles stammt.
    
Weyringer besuchte das [[Borromäum]] in [[Salzburg]]. "Ab 14 glaubte ich, den Ruf zu spüren, Gott dienen zu müssen", sagt der Priester. Er begann ein Theologiestudium, unterbrach es aber, um an der Akademie der Bildenden Künste Malerei zu studieren. "Das war immer eine Leidenschaft von mir, vor allem die klassische Malerei. Aber ich bin in eine abstrakte Klasse gekommen."
 
Weyringer besuchte das [[Borromäum]] in [[Salzburg]]. "Ab 14 glaubte ich, den Ruf zu spüren, Gott dienen zu müssen", sagt der Priester. Er begann ein Theologiestudium, unterbrach es aber, um an der Akademie der Bildenden Künste Malerei zu studieren. "Das war immer eine Leidenschaft von mir, vor allem die klassische Malerei. Aber ich bin in eine abstrakte Klasse gekommen."
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