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Die Raupen vieler Falterarten benötigen die Heidelbeersträucher genauso als Futterpflanze, wie die grünen Heidelbeertriebe für bestimmte Wildtierarten wichtig sind. Sie  sind im Winterhalbjahr vor allem für jene Tiere, die wegen ihrer Größe an Baum- oder Buschfrüchte nicht so leicht herankommen, eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Hier sind das [[Auerhuhn]] und auch der [[Fuchs]] zu erwähnen, der wegen des [[Fuchsbandwurm]]es auch in einem unliebsamen Zusammenhang mit den Heidelbeeren steht.
 
Die Raupen vieler Falterarten benötigen die Heidelbeersträucher genauso als Futterpflanze, wie die grünen Heidelbeertriebe für bestimmte Wildtierarten wichtig sind. Sie  sind im Winterhalbjahr vor allem für jene Tiere, die wegen ihrer Größe an Baum- oder Buschfrüchte nicht so leicht herankommen, eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Hier sind das [[Auerhuhn]] und auch der [[Fuchs]] zu erwähnen, der wegen des [[Fuchsbandwurm]]es auch in einem unliebsamen Zusammenhang mit den Heidelbeeren steht.
 
==Heilkräftige Pflanzenteile==
 
==Heilkräftige Pflanzenteile==
Die Heilwirkung von Beeren (Fructus Myrtilli) und Blättern (Folia Myrtilli) ist offizinell ("amtlich" bestätigt). Für die Anwendung in der Volksmedizin werden selten auch die Wurzeln ausgegraben. Die Blätter müssen unbedingt vor der Fruchtreife (der Beeren) gesammelt werden, da der Heilstoff Myrtillin zum Zeitpunkt der Beerenreife in den Blättern nicht mehr vorhanden ist. Werden Blätter und reife Beeren „in einem“ gesammelt, was der Einfachheit halber häufig vorkommt, ist der Blätter-Teekur der Misserfolg gewiss. Heidelbeerblätter-Tee wird in der Volksmedizin bei Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) angewandt, ist aber wegen der Wirkungslosigkeit durch obiges Verhalten in Misskredit gekommen, was darauf verweist, wie entscheidend der Sammelzeitpunkt sein kann.  
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Die Heilwirkung von Beeren (Fructus Myrtilli) und Blättern (Folia Myrtilli) ist offizinell ("amtlich" bestätigt). Für die Anwendung in der Volksmedizin werden selten auch die Wurzeln ausgegraben. Die Blätter müssen unbedingt vor der Fruchtreife (der Beeren) gesammelt werden, da der Heilstoff Myrtillin zum Zeitpunkt der Beerenreife in den Blättern nicht mehr vorhanden ist. Werden Blätter und reife Beeren ''„in einem“'' gesammelt, was der Einfachheit halber häufig vorkommt, ist der Blätter-Teekur der Misserfolg gewiss. Heidelbeerblätter-Tee wird in der Volksmedizin bei Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) angewandt, ist aber wegen der Wirkungslosigkeit durch obiges Verhalten in Misskredit gekommen, was darauf verweist, wie entscheidend der Sammelzeitpunkt sein kann.  
 
Die Beeren sind beinahe ohne Geruch, bzw. duften leicht herb, frisch schmecken sie säuerlich-süß, getrocknet eher herb.  
 
Die Beeren sind beinahe ohne Geruch, bzw. duften leicht herb, frisch schmecken sie säuerlich-süß, getrocknet eher herb.  
 
=====Heilwirkung der Beeren=====
 
=====Heilwirkung der Beeren=====
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