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Die '''ARGEkultur''' führt als größtes unabhängiges Kulturzentrum Salzburgs zeitgenössische Kunst und Kultur in einzigartiger Weise zusammen.
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== ARGEkultur Salzburg ==
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Die ARGEkultur Salzburg agiert als Veranstalterin und Produzentin für zeitgenössische, innovative und gesellschaftskritische Kultur. Als Kommunikations- und Produktionsstätte – auch für zahlreiche Initiativen und Gruppen – positioniert sich die ARGEkultur als Treffpunkt und Arbeitsplatz für aktuelles kulturelles Schaffen in Salzburg.
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Jährlich finden in der ARGEkultur bis zu 350 Veranstaltungen (Eigen-, Ko- und Gastveranstaltungen) mit insgesamt rund 40 000 Besuchern statt. Dazu kommen zahlreiche Workshops, Kurse, Seminare und Proben. In einem dynamischen Hausnutzungskonzept bietet die ARGEkultur eine Plattform für Arbeits- und Vernetzungsmöglichkeiten für mehr als 20 permanente bzw. regelmäßige Nutzergruppen verschiedener Sparten (z. B. [[Radiofabrik]], ARGE Beisl, tanz_house, subnet, [[Südwind]], [[Theater ecce]], Amnesty International Salzburg, zahlreiche Musikgruppen)
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== Geschichte ==
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=== ARGE Rainberg ===
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Die ARGEkultur nahm mit Demonstrationen und Aktionismus gegen die S[[alzburger Festspiele|alzburger Festspielkultur]] ihren Anfang. Im November [[1981]] konstituierte sich die aus ca. 50 Initiativen und Gruppen bestehende Protestbewegung zur ARGE Rainberg, deren Ziel es war, die Stadtväter zum Umbau der alten [[Sternbrauerei]] am Fuß des [[Rainberg]]s zu überreden. Dieses Gelände mit einer Nutzfläche von 24 000 Quadratmetern wollte man als selbstverwaltetes Kulturzentrum nutzen. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurde in Verhandlungen mit den politischen Verantwortlichen versucht, Zusagen für dieses Rainberg-Projekt zu bekommen, jedoch ohne Erfolg.
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{{#ev:youtube|6bCT9jlGic4|280|right|Aufruhr im Mozartdorf 1976–1987, die Entstehung der ARGE (Rainberg), 3 min Video}}
 
{{#ev:youtube|6bCT9jlGic4|280|right|Aufruhr im Mozartdorf 1976–1987, die Entstehung der ARGE (Rainberg), 3 min Video}}
 
[[Bild:Argekultur 02.jpg|thumb|ARGEkultur 2012]]
 
[[Bild:Argekultur 02.jpg|thumb|ARGEkultur 2012]]
[[Datei:ARGE Ansicht vom Dachplateau des Unipark Nonntal.jpg|thumb|ARGE Kultur. Ansicht vom Dachplateau des Unipark Nonntal]]
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[[Datei:ARGE Ansicht vom Dachplateau des Unipark Nonntal.jpg|thumb|ARGE Kultur. Ansicht vom Dachplateau des Unipark Nonntal]]
 
[[Datei:ARGEkultur_imagehaus.jpg|thumb|Vorplatz ARGEkultur]]
 
[[Datei:ARGEkultur_imagehaus.jpg|thumb|Vorplatz ARGEkultur]]
 
[[Bild:Sportfest 2.jpg|thumb|[[Sportfest]] in der ARGEkultur]]
 
[[Bild:Sportfest 2.jpg|thumb|[[Sportfest]] in der ARGEkultur]]
 
[[Datei:Aktionstheater esemble Aufführung Immersion. Wir verschwinden.jpg|thumb|Aktionstheater Esemble. Aufführung: "Immersion. Wir verschwinden" 12.11.2016]]
 
[[Datei:Aktionstheater esemble Aufführung Immersion. Wir verschwinden.jpg|thumb|Aktionstheater Esemble. Aufführung: "Immersion. Wir verschwinden" 12.11.2016]]
Die '''ARGEkultur''' führt als größtes unabhängiges Kulturzentrum Salzburgs  zeitgenössische Kunst und Kultur in einzigartiger Weise zusammen. Sie  agiert als Veranstalterin und Produzentin für zeitgenössische,  innovative und gesellschaftskritische Kultur. Als Kommunikations- und  Produktionsstätte – auch für zahlreiche Initiativen und Gruppen –  positioniert sich die ARGEkultur als Treffpunkt und Arbeitsplatz für  aktuelles kulturelles Schaffen in Salzburg.
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== ARGEkultur Salzburg ==
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Jährlich finden in der ARGEkultur bis zu 350 Veranstaltungen (Eigen-,  Ko- und Gastveranstaltungen) mit insgesamt rund 40 000 Besuchern  statt. Dazu kommen zahlreiche Workshops, Kurse, Seminare und Proben. In  einem dynamischen Hausnutzungskonzept bietet die ARGEkultur eine Plattform für Arbeits- und Vernetzungsmöglichkeiten für mehr als 20 permanente bzw. regelmäßige Nutzergruppen verschiedener Sparten  (z. B. [[Radiofabrik]], ARGE Beisl, tanz_house, subnet, Südwind, Theater ecce, Amnesty International Salzburg, zahlreiche Musikgruppen ...)
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== Geschichte ==
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=== ARGE Rainberg ===
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Die  ARGEkultur nahm mit Demonstrationen und Aktionismus gegen die  Salzburger Festspielkultur ihren Anfang. Im November 1981 konstituierte  sich die aus ca. 50 Initiativen und Gruppen bestehende Protestbewegung  zur ARGE Rainberg, deren Ziel es war, die Stadtväter zum Umbau der alten  [[Sternbrauerei]] am Fuß des [[Rainberg]]s zu überreden. Dieses Gelände  mit einer Nutzfläche von 24 000 Quadratmetern wollte man als  selbstverwaltetes Kulturzentrum nutzen. Über einen Zeitraum von drei  Jahren wurde in Verhandlungen mit den politischen Verantwortlichen  versucht, Zusagen für dieses Rainberg-Projekt zu bekommen, jedoch ohne  Erfolg.
      
=== Kulturgelände Nonntal ===
 
=== Kulturgelände Nonntal ===
Breitere öffentliche Wahrnehmung erhielt die ARGE Rainberg Bewegung durch zwei Demos im Juni und Juli 1984. Als Ergebnis erhielt die ARGE Rainberg das Angebot, den HTL-Lehrbauhof im Nonntal für ihre Zwecke zu nutzen. Diese kleine Variante mit ca. 1 000 Quadratmetern Nutzfläche wurde in den folgenden Jahren baulich adaptiert und eröffnete 1987 seinen Betrieb als Kulturgelände Nonntal. Seit damals gilt die ARGEkultur als größtes autonom verwaltetes Kulturzentrum Westösterreichs.
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Breitere öffentliche Wahrnehmung erhielt die ARGE Rainberg Bewegung durch zwei Demos im Juni und Juli [[1984]]. Als Ergebnis erhielt die ARGE Rainberg das Angebot, den HTL-Lehrbauhof im [[Nonntal]] für ihre Zwecke zu nutzen. Diese kleine Variante mit ca. 1 000 Quadratmetern Nutzfläche wurde in den folgenden Jahren baulich adaptiert und eröffnete [[1987]] seinen Betrieb als Kulturgelände Nonntal. Seit damals gilt die ARGEkultur als größtes autonom verwaltetes Kulturzentrum Westösterreichs.
    
=== ARGEkultur ===
 
=== ARGEkultur ===
Ende der [[1990er]]-Jahre wurde das adaptierte Provisorium des früheren HTL-Lehrbauhofes in seiner beschränkten Nutzungsfähigkeit immer offensichtlicher. Die Infrastruktur, sowohl die räumliche als auch die technische, erwies sich als unzureichend, um eine Weiterentwicklung der ARGEkultur zu ermöglichen. Auch die sich ständig ändernden Anforderungen des Programms machten bald deutlich, dass ein Neubau dringend notwendig war.
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Ende der [[1990er]]-Jahre wurde das adaptierte Provisorium des früheren HTL-Lehrbauhofes in seiner beschränkten Nutzungsfähigkeit immer offensichtlicher. Die Infrastruktur, sowohl die räumliche als auch die technische, erwies sich als unzureichend, um eine Weiterentwicklung der ARGEkultur zu ermöglichen. Auch die sich ständig ändernden Anforderungen des Programms machten bald deutlich, dass ein Neubau dringend notwendig war.
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Nach langen Verhandlungen beschloss der [[Salzburger Gemeinderat]] im Dezember 2003 endgültig die Finanzierung eines Neubaus. Anfang Oktober 2005 übersiedelte das "Kulturgelände Nonntal" in den Neubau in der  [[Ulrike-Gschwandtner-Straße]] 5. Mit dem Ortswechsel wurde namentlich aus dem Kulturgelände Nonntal die ARGEkultur. Der neue Standort liegt direkt zwischen dem [[Jugendgästehaus JUFA Salzburg City]], mehreren Schulen, der [[Artbv Berchtoldvilla|Berchtoldvilla]], dem [[Sportzentrum Mitte]] und dem [[Universität Salzburg]] im Unipark Nonntal.
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Nach langen Verhandlungen beschloss der [[Salzburger Gemeinderat]] im Dezember [[2003]] endgültig die Finanzierung eines Neubaus. Anfang Oktober [[2005]] übersiedelte das "Kulturgelände Nonntal" in den Neubau [[Ulrike-Gschwandtner-Straße]] 5. Mit dem Ortswechsel wurde namentlich aus dem Kulturgelände Nonntal die ARGEkultur. Der neue Standort liegt zwischen dem Jugendgästehaus JUFA Salzburg City, mehreren Schulen, der [[Artbv Berchtoldvilla|Berchtoldvilla]], dem [[Sportzentrum Mitte]] und dem [[Unipark Nonntal]].
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2006 wurde das Gebäude der ARGEkultur im Zuge des Architekturpreises des Landes Salzburg mit einer Anerkennung geehrt.
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Am [[24. Februar]] [[2006]] besetzten 35 Jugendliche die zum Abbruch bestimmten Gebäude der ARGE Nonntal, da sie über fehlende Begegnungsräume klagten.<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/fileadmin/landingpages/stadtgeschichte/stadtchronik/stadtchronik_2006_2007_00387358.pdf www.stadt-salzburg.at] Chronik der Stadt Salzburg 2006 bis 2008, pdf</ref> 2006 wurde das neue Gebäude der ARGEkultur im Zuge des Architekturpreises des Landes Salzburg mit einer Anerkennung geehrt.
    
== Programm ==
 
== Programm ==
 
Die Kernaufgaben der Programmgestaltung bestehen darin, als Produzentin neues, oft innovatives und experimentelles Kunst- und Kulturschaffen zu initiieren, als Veranstalterin im regionalen und überregionalen Kontext zu agieren sowie eine initiative und partizipative Rolle in Netzwerken einzunehmen. Darüber hinaus gestaltet sich das Programm entlang der Leitlinien Kuration, Diskursivierung, Internationalität, Dezentralität, Digitalität und Vermittlung.
 
Die Kernaufgaben der Programmgestaltung bestehen darin, als Produzentin neues, oft innovatives und experimentelles Kunst- und Kulturschaffen zu initiieren, als Veranstalterin im regionalen und überregionalen Kontext zu agieren sowie eine initiative und partizipative Rolle in Netzwerken einzunehmen. Darüber hinaus gestaltet sich das Programm entlang der Leitlinien Kuration, Diskursivierung, Internationalität, Dezentralität, Digitalität und Vermittlung.
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Die ARGEkultur erfüllt einen Kunst- und Kulturauftrag und pflegt ein aktives gesellschaftspolitisches Selbstverständnis. Sie ist Anlaufstelle für Ideen und Konzepte und als Garantin für eine professionelle Umsetzung eine gefragte Partnerin für Kunst- und Kulturprojekte in Salzburg. Die ARGEkultur begreift sich dabei als Haus für alle Salzburger*innen.
 
Die ARGEkultur erfüllt einen Kunst- und Kulturauftrag und pflegt ein aktives gesellschaftspolitisches Selbstverständnis. Sie ist Anlaufstelle für Ideen und Konzepte und als Garantin für eine professionelle Umsetzung eine gefragte Partnerin für Kunst- und Kulturprojekte in Salzburg. Die ARGEkultur begreift sich dabei als Haus für alle Salzburger*innen.
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== Hausnetzwerk ==
 
== Hausnetzwerk ==
In einem dynamischen Hausnutzungskonzept bietet die ARGEkultur eine Plattform für Arbeits- und Vernetzungsmöglichkeiten für mehr als 20 permanente bzw. regelmäßige Nutzergruppen verschiedener Sparten. Alle permanenten Nutzergruppen der ARGEkultur verfügen über eigens auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Räumlichkeiten. Dies geht z. B. von einem Sendestudio für die Radiofabrik bis zu einem speziell für Tanz adaptierten Produktionsraum für den Verein tanz_house. Entsprechend der Vision der ARGEkultur ist das Ziel der Gesamtarchitektur, die Flexibilität der Räumlichkeiten zu erhalten. Dadurch bleibt diese trotz diverser Anpassungen auch für andere und neue Nutzergruppen adaptierbar und verwendbar.
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In einem dynamischen Hausnutzungskonzept bietet die ARGEkultur eine Plattform für Arbeits- und Vernetzungsmöglichkeiten für mehr als 20 permanente bzw. regelmäßige Nutzergruppen verschiedener Sparten. Alle permanenten Nutzergruppen der ARGEkultur verfügen über eigens auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Räumlichkeiten. Dies geht z. B. von einem Sendestudio für die Radiofabrik bis zu einem speziell für Tanz adaptierten Produktionsraum für den Verein tanz_house. Entsprechend der Vision der ARGEkultur ist das Ziel der Gesamtarchitektur, die Flexibilität der Räumlichkeiten zu erhalten. Dadurch bleibt diese trotz diverser Anpassungen auch für andere und neue Nutzergruppen adaptierbar und verwendbar.
    
In der ARGEkultur arbeiten und produzieren permanent:
 
In der ARGEkultur arbeiten und produzieren permanent:
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* Amnesty International Österreich Gruppe 112 Salzburg
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* Amnesty International Österreich Gruppe 112 Salzburg
* ARGE Beisl
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* ARGE Beisl
 
* ARGE Wehrdienstverweigerung und Zivildienstberatung
 
* ARGE Wehrdienstverweigerung und Zivildienstberatung
 
* Krabbelstube des Vereins zur Kinderbetreuung durch Eltern und BetreuerInnen
 
* Krabbelstube des Vereins zur Kinderbetreuung durch Eltern und BetreuerInnen
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* [http://www.argekultur.at/ Website der ARGEkultur Salzburg]
 
* [http://www.argekultur.at/ Website der ARGEkultur Salzburg]
 
* Öffentlichkeitsarbeit ARGEkultur
 
* Öffentlichkeitsarbeit ARGEkultur
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
    
[[Kategorie:Unternehmen]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]