| | Die Bahnhofpromenade in der Stadt Salzburg als Ladenkorso. Das "[[Salzburger Tagblatt]]" berichtet in seiner Ausgabe vom [[23. Juli]] [[1949]]:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19490723&seite=4&zoom=27 ANNO], "[[Salzburger Tagblatt]]", Ausgabe vom 23. Juli 1949, Seite 4</ref> | | Die Bahnhofpromenade in der Stadt Salzburg als Ladenkorso. Das "[[Salzburger Tagblatt]]" berichtet in seiner Ausgabe vom [[23. Juli]] [[1949]]:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19490723&seite=4&zoom=27 ANNO], "[[Salzburger Tagblatt]]", Ausgabe vom 23. Juli 1949, Seite 4</ref> |
| − | <blockquote>''Bahnhofpromenade wird Ladenkorso. Ein neues Geschäftsviertel in Salzburg. Ein bereits zwei Jahre zurückliegendes Projekt, dessen Initiator Bahnoberbaurat Zakarias ist, und dessen Plangestaltung und Bauausführung dem bekannten Salzburger Baumeister Franz Bittner, [[Bergheimer Straße]] 9, übertragen wurde, wird sofort nach den [[Salzburger Festspiele 1949|Festspielen]] in Angriff genommen werden. Es handelt sich um die Umwandlung des Bahnhofböschunggeländes zwischen den Viadukten [[Nelböck-Viadukt|Nelböck]] und [[Rainerstraße]] zu einem Geschäftskorso. | + | <blockquote>''Bahnhofpromenade wird Ladenkorso. Ein neues Geschäftsviertel in Salzburg. Ein bereits zwei Jahre zurückliegendes Projekt, dessen Initiator Bahnoberbaurat Zakarias ist, und dessen Plangestaltung und Bauausführung dem bekannten Salzburger Baumeister Franz Bittner, [[Bergheimer Straße]] 9, übertragen wurde, wird sofort nach den [[Salzburger Festspiele 1949|Festspielen]] in Angriff genommen werden. Es handelt sich um die Umwandlung des Bahnhofböschunggeländes zwischen den Viadukten [[Nelböck-Viadukt|Nelböck]] und [[Rainerstraße-Viadukt|Rainerstraße]] zu einem Geschäftskorso. |
| − | ''Wie uns Herr Baumeister Bitner mitteilt, bleibt die Grünfläche der Bahnböschung vom Hauptbahnhof bis zum Nelböckviadukt erhalten, während die Böschung von dort weg bis zum [[Rainerstraße-Viadukt|Viadukt Rainerstraße]] abgetragen und durch eine Betonmauer ersetzt wird. Zweck des Projektes ist, dem bereits fühlbaren Mangel an Geschäftsräumen in der inneren Stadt dadurch abzuhelfen, daß man durch Beseitigung der brachliegenden und unschönen Bahnböschung Raum für neue Geschäftsräume schafft. | + | ''Wie uns Herr Baumeister Bitner mitteilt, bleibt die Grünfläche der Bahnböschung vom Hauptbahnhof bis zum Nelböckviadukt erhalten, während die Böschung von dort weg bis zum Viadukt [[Rainerstraße]] abgetragen und durch eine Betonmauer ersetzt wird. Zweck des Projektes ist, dem bereits fühlbaren Mangel an Geschäftsräumen in der inneren Stadt dadurch abzuhelfen, daß man durch Beseitigung der brachliegenden und unschönen Bahnböschung Raum für neue Geschäftsräume schafft. |
| | ''Statt Bahnböschung 27 Geschäfte. Der Plan sieht die Errichtung von 27 Geschäften vor, die in erster Linie dem Reiseverkehr dienen sollen. Also Blumen, Modewaren, Textilien, Photo, Papierwaren, Taschner usw. Die ganze Verbauung wird eine Länge von 160 Meter aufweisen und wird in 4 Gruppen zu je 6 Geschäften unterteilt, wo von 3 Gruppen ein Stockwerk erhalten. Diese neue Ladenstraße erhält einen eigenen überdachten Gehweg, der. sich wie auch die Bauten in schöner Linienführung an die alte Bahnpromenade anlehnt. Die Geschäfte werden in massiver Ausführung gebaut, sind durchschnittlich 5 Meter breit und 6 bis 13 Meter tief und werden im Winter durch eine zentrale Heizanlage ferngeheizt. Die Inhaber sind vorwiegend Kaufleute, die aus Platzmangel bis jetzt keine Möglichkeit hatten, in der inneren Stadt einen aden zu eröffnen. Wie aus dem Modell ersichtlich ist, sind diese Bauten in ihrer äußeren Erscheinung architektonisch einheitlich ausgestaltet und werden bestimmt zur Verschönerung des ohnehin mehr als trostlosen Bahnhofsviertels unserer Stadt bei tragen. | | ''Statt Bahnböschung 27 Geschäfte. Der Plan sieht die Errichtung von 27 Geschäften vor, die in erster Linie dem Reiseverkehr dienen sollen. Also Blumen, Modewaren, Textilien, Photo, Papierwaren, Taschner usw. Die ganze Verbauung wird eine Länge von 160 Meter aufweisen und wird in 4 Gruppen zu je 6 Geschäften unterteilt, wo von 3 Gruppen ein Stockwerk erhalten. Diese neue Ladenstraße erhält einen eigenen überdachten Gehweg, der. sich wie auch die Bauten in schöner Linienführung an die alte Bahnpromenade anlehnt. Die Geschäfte werden in massiver Ausführung gebaut, sind durchschnittlich 5 Meter breit und 6 bis 13 Meter tief und werden im Winter durch eine zentrale Heizanlage ferngeheizt. Die Inhaber sind vorwiegend Kaufleute, die aus Platzmangel bis jetzt keine Möglichkeit hatten, in der inneren Stadt einen aden zu eröffnen. Wie aus dem Modell ersichtlich ist, sind diese Bauten in ihrer äußeren Erscheinung architektonisch einheitlich ausgestaltet und werden bestimmt zur Verschönerung des ohnehin mehr als trostlosen Bahnhofsviertels unserer Stadt bei tragen. |