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Im [[Salzburger Güterverzeichnis]] wird der Ort ''Raitinhaselach'' erstmals [[788]] erwähnt. Man vermutet, dass es bereits im [[8. Jahrhundert|8.]] oder [[9. Jahrhundert]] eine klosterähnliche Einrichtung an diesem Ort gab. Für eine weitere Vermutung, dass der [[Salzburger Erzbischof]] [[Konrad I. von Abenberg|Konrad I.]] ein Stift für Augustiner-Chorherrn im Jahr [[1123]] errichtet hatte, gibt es keine Hinweise. Lediglich die Gründung eines Zisterzienserklosters in Schützing an der Alz (im Dreieck [[Altötting]] - Marktl - Burghausen gelegen) am [[27. Oktober]] [[1143]] ist in den Lebenserinnerungen von Konrad I. festgehalten. Es war im Besitz des Grafen Wolfher von Tegernbach und seiner Gemahlin Hemma. Sie vermachten das Kloster dem [[Erzbistum Salzburg]].
 
Im [[Salzburger Güterverzeichnis]] wird der Ort ''Raitinhaselach'' erstmals [[788]] erwähnt. Man vermutet, dass es bereits im [[8. Jahrhundert|8.]] oder [[9. Jahrhundert]] eine klosterähnliche Einrichtung an diesem Ort gab. Für eine weitere Vermutung, dass der [[Salzburger Erzbischof]] [[Konrad I. von Abenberg|Konrad I.]] ein Stift für Augustiner-Chorherrn im Jahr [[1123]] errichtet hatte, gibt es keine Hinweise. Lediglich die Gründung eines Zisterzienserklosters in Schützing an der Alz (im Dreieck [[Altötting]] - Marktl - Burghausen gelegen) am [[27. Oktober]] [[1143]] ist in den Lebenserinnerungen von Konrad I. festgehalten. Es war im Besitz des Grafen Wolfher von Tegernbach und seiner Gemahlin Hemma. Sie vermachten das Kloster dem [[Erzbistum Salzburg]].
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Ein Hinweis, dass es um jene Zeit auch ein Kloster in Raitenhaslach gegeben haben könnte, ist der Umstand, dass die ersten Mönche unter Abt Gero in Schützing aus dem Kloster Salem in Salmansweiler stammten. Und das Kloster Raitenhaslach war eines des Klosters Salems. Belegt ist, dass [[1145]] dieses Kloster aus Schützing aus Gründen der ungünstigen Lage nach Raitenhaslach an die Salzach verlegt wurde.
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Ein Hinweis, dass es um jene Zeit auch ein Kloster in Raitenhaslach gegeben haben könnte, ist der Umstand, dass die ersten Mönche unter Abt Gero in Schützing aus dem [[Zisterzienserabtei Salem|Kloster Salem]] in Salmansweiler stammten. Und das Kloster Raitenhaslach war eines des Klosters Salems. Belegt ist, dass [[1145]] dieses Kloster aus Schützing aus Gründen der ungünstigen Lage nach Raitenhaslach an die Salzach verlegt wurde.
    
Mit einer Urkunde vom [[15. Juni]] [[1146]] vom Salzburger Erzbischof Konrad I. wurde Raitenhaslach mit dem Privileg des Besitzes von Land, Vermögen und Rechten ausgestattet. Es folgten weitere päpstliche Privilegien. Unter den Salzburger Erzbischöfen erlebte das Kloster bis Mitte des [[13. Jahrhundert]]s eine Blütezeit. Obwohl die Wittelsbacher sich mehr und mehr die weltliche Macht sicherten, blieb die geistliche Hoheit - etwa die Weihe der Äbte - lange beim Salzburger Erzbischof.
 
Mit einer Urkunde vom [[15. Juni]] [[1146]] vom Salzburger Erzbischof Konrad I. wurde Raitenhaslach mit dem Privileg des Besitzes von Land, Vermögen und Rechten ausgestattet. Es folgten weitere päpstliche Privilegien. Unter den Salzburger Erzbischöfen erlebte das Kloster bis Mitte des [[13. Jahrhundert]]s eine Blütezeit. Obwohl die Wittelsbacher sich mehr und mehr die weltliche Macht sicherten, blieb die geistliche Hoheit - etwa die Weihe der Äbte - lange beim Salzburger Erzbischof.