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Eine '''Burg oder zumindest ein Turm''' soll in der [[Flachgau]]er Ortschaft [[Weng (Köstendorf)|Weng]] in [[Köstendorf]] gestanden haben.

== Geschichte ==
Südlich der [[Filialkirche St. Leonhard in Weng]] soll nach dem Mesner und Bichlerbauer Josef Goiginger ein Turm gestanden haben. Er soll sich auf einer Anhöhe zwischen dem [[Wallerbach|Waller]]- und [[Eisbach|Altbach]] befunden haben. Goiginger sagte [[2024]] in einem Gespräch mit [[Daniele Pabinger]], der "[[Kulturklauberin]]", der Burggraben sei im Gelände aber noch zu sehen. Am [[26. Mai]9 [[824]] wurde ein Gut in Weng "bei der Mauer und die Mauer selbst" von Sundamar in [[Irrsdorf]] an das [[Kloster Mondsee]] geschenkt. Als Gegenleistung erhielt Sundamar ein Pferd. Es wäre denkbar, dass die erwähnte Mauer von einer, möglicherweise noch aus der [[Römer]]zeit stammende, Befestigungsanlage war.

In der Filialkirche steht ein Weihwasserbecken aus [[Marmor]] mit vier Löchern, das aus der Burg, dem Turm, stammen soll. Auch die Sakristeitür stammt nach Angaben von Josef Goiginger von dort, das sei in der Familie so überliefert worden. Die "Herren von Weng" oder der Puchheimer sollen um [[1100]] am Nordufer des [[Wallersee]]s eine Burg zu errichten sagt Goiginger. Um [[1500]] dürfte sie aufgelassen worden sein, aber das Emblem der Puchheimer mit dem roten Balken findet sich heute noch im Köstendorfer Wappen.

== Quellen ==
* [[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)]], Seite 75
* {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/eine-geschichte-weihbrunn-kirchlein-wallersee-157743199}}


[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Köstendorf]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Verteidigungsanlage]]
[[Kategorie:Burg]]
[[Kategorie:Turm]]
[[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]]