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== Politische Karriere ==
 
== Politische Karriere ==
Sein Einstieg in die Politik erfolgte [[1999]], wo er dem [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates#Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999|Team]] des Neulings [[Karl Gollegger]] angehörte. Er war als Verkehrs- und Planungssprecher seiner Fraktion tätig. Im Jahr [[2000]] wurde er Obmann des [[Wirtschaftsbund|ÖVP-Wirtschaftsbundes]] der Stadt Salzburg. Am [[14. Dezember]] [[2004]] trat er die Nachfolge Karl Golleggers in der Stadtpartei an. Er war in der [[Salzburger Stadtrat|Salzburger Stadtregierung]] ressortzuständig für die Allgemeine und Bezirksverwaltung, die Betriebsverwaltung und die [[Salzburg Congress]], Paracelsus Bad und Kurhaus Tourismus Salzburg GmbH und [[Tourismus Salzburg GmbH]] der Stadt Salzburg.
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Sein Einstieg in die Politik erfolgte [[1999]], wo er dem [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates#Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999|Team]] des Neulings [[Karl Gollegger]] angehörte. Er war als Verkehrs- und Planungssprecher seiner Fraktion tätig. Im Jahr [[2000]] wurde er Obmann des [[Wirtschaftsbund|ÖVP-Wirtschaftsbundes]] der Stadt Salzburg. Am [[14. Dezember]] [[2004]] trat er die Nachfolge Karl Golleggers in der Stadtpartei an. Er war in der [[Salzburger Stadtsenat|Salzburger Stadtregierung]] ressortzuständig für die Allgemeine und Bezirksverwaltung, die Betriebsverwaltung und die [[Salzburg Congress]], Paracelsus Bad und Kurhaus Tourismus Salzburg GmbH und [[Tourismus Salzburg GmbH]] der Stadt Salzburg.
    
Von [[1993]] bis [[2003]] war Preuner Vorsitzender der Fahrschulen, ab 2000 Bezirksstellen-Obmann in der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]. Etliche Beschlüsse des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates]] trugen die klare Handschrift Harald Preuners, etwa die Abschaffung der Gebührenpflicht in der Kurzparkzone an Samstagen.
 
Von [[1993]] bis [[2003]] war Preuner Vorsitzender der Fahrschulen, ab 2000 Bezirksstellen-Obmann in der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]. Etliche Beschlüsse des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates]] trugen die klare Handschrift Harald Preuners, etwa die Abschaffung der Gebührenpflicht in der Kurzparkzone an Samstagen.
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Bei den [[Bürgermeisterwahlen 2009]] zwang Preuner den amtierenden [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] in eine Stichwahl, die Preuner bei einer Wahlbeteiligung von 37,45 % mit 18 385 zu 21 544 Stimmen, d. h. einem Abstand von rund acht Prozenten verlor. Im Gemeinderat nahm er mit der ÖVP der SPÖ einen [[Stadtrat]]sposten ab.
 
Bei den [[Bürgermeisterwahlen 2009]] zwang Preuner den amtierenden [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] in eine Stichwahl, die Preuner bei einer Wahlbeteiligung von 37,45 % mit 18 385 zu 21 544 Stimmen, d. h. einem Abstand von rund acht Prozenten verlor. Im Gemeinderat nahm er mit der ÖVP der SPÖ einen [[Stadtrat]]sposten ab.
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Bei den [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Stadt Salzburg)|Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014]] hatte Preuner unter anderem auf das [[Bettler in Salzburg|Bettlerthema]] gesetzt. Trotzdem fuhr er eine empfindliche Niederlage ein: Die ÖVP sank auf 19,4 Prozent (minus 8,2) ab und verlor drei ihrer elf Gemeinderatssitze sowie einen ihrer beiden [[Salzburger Stadtrat|Stadtratssitze]]. Auch bei der [[Bürgermeisterwahlen 2014|Bürgermeisterwahl]] schnitt Preuner gegenüber Schaden sowohl im ersten Wahlgang (45,3 %; 19,5 %) als auch in der Stichwahl (68,9%. 31,1%) erheblich schlechter ab als 2004. Gleichwohl dachte er nicht an Rückzug, sondern ließ sich abermals zum [[Vizebürgermeister]] wählen.  
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Bei den [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Stadt Salzburg)|Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014]] hatte Preuner unter anderem auf das [[Bettler in Salzburg|Bettlerthema]] gesetzt. Trotzdem fuhr er eine empfindliche Niederlage ein: Die ÖVP sank auf 19,4 Prozent (minus 8,2) ab und verlor drei ihrer elf Gemeinderatssitze sowie einen ihrer beiden [[Salzburger Stadtsenat|Stadtratssitze]]. Auch bei der [[Bürgermeisterwahlen 2014|Bürgermeisterwahl]] schnitt Preuner gegenüber Schaden sowohl im ersten Wahlgang (45,3 %; 19,5 %) als auch in der Stichwahl (68,9%. 31,1%) erheblich schlechter ab als 2004. Gleichwohl dachte er nicht an Rückzug, sondern ließ sich abermals zum [[Vizebürgermeister]] wählen.  
    
Nachdem im Herbst 2017 der amtierende Bürgermeister Heinz Schaden (der 18 Jahre lang Bürgermeister war) aufgrund seiner Verurteilung in der [[Swap-Affäre der Stadtgemeinde Salzburg]] zurücktreten musste, wurde im Spätherbst neu gewählt. Im zweiten Wahlgang am [[10. Dezember]] [[2017]] konnte Preuner mit nur 294 Stimmen (50,32 %) Differenz zu [[Bernhard Auinger]] ([[SPÖ]], 49,68 %) die Wahl für sich entscheiden. [[2019]] fanden dann die regulären [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2019 (Stadt Salzburg)|Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen]] in der Stadt Salzburg statt, bei der Preuner 41,3 % und Auinger 30,7 % erhielt, die ÖVP 36,7 %. Die Stichwahl entschied Preuner - wohl auch wegen des Rückenwinds durch Bundeskanzler Sebastian Kurz - deutlich für sich. Er erreichte 55,6 Prozent der Stimmen.  Preuner blieb Bürgermeister.
 
Nachdem im Herbst 2017 der amtierende Bürgermeister Heinz Schaden (der 18 Jahre lang Bürgermeister war) aufgrund seiner Verurteilung in der [[Swap-Affäre der Stadtgemeinde Salzburg]] zurücktreten musste, wurde im Spätherbst neu gewählt. Im zweiten Wahlgang am [[10. Dezember]] [[2017]] konnte Preuner mit nur 294 Stimmen (50,32 %) Differenz zu [[Bernhard Auinger]] ([[SPÖ]], 49,68 %) die Wahl für sich entscheiden. [[2019]] fanden dann die regulären [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2019 (Stadt Salzburg)|Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen]] in der Stadt Salzburg statt, bei der Preuner 41,3 % und Auinger 30,7 % erhielt, die ÖVP 36,7 %. Die Stichwahl entschied Preuner - wohl auch wegen des Rückenwinds durch Bundeskanzler Sebastian Kurz - deutlich für sich. Er erreichte 55,6 Prozent der Stimmen.  Preuner blieb Bürgermeister.