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==== 2023: Red Bull verliert Logo-Streit mit einem sardischen Weinbauer ====
 
==== 2023: Red Bull verliert Logo-Streit mit einem sardischen Weinbauer ====
Den [[Logo-Streit zwischen Red Bull und einem sardischen Weinbauer]] verlor das Unternehmen ebenso wie  es im Oktober 2022 seinen Prozess gegen Bullards, einem britisches Gin-Unternehmen verloren hatte. Die britische Behörde für geistiges Eigentum (IPO) wies die Aufforderung des österreichischen Brausekonzerns ab, Bullards mit etwa zehn Mitarbeitern solle wegen Verwechslungsgefahr auf eine Reihe von Waren und Dienstleistungen verzichten, darunter Veranstaltungen sowie Energiedrinks und alkoholfreie Getränke.  
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Den [[Logo-Streit zwischen Red Bull und einem sardischen Weinbauer]] verlor das Unternehmen ebenso wie  es im Oktober 2022 seinen Prozess gegen Bullards, einem britisches Gin-Unternehmen verloren hatte. Die britische Behörde für geistiges Eigentum (IPO) wies die Aufforderung des österreichischen Brausekonzerns ab, Bullards mit etwa zehn Mitarbeitern solle wegen Verwechslungsgefahr auf eine Reihe von Waren und Dienstleistungen verzichten, darunter Veranstaltungen sowie Energiedrinks und alkoholfreie Getränke.
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Nach dem Tod von Dietrich Mateschitz wurde viel darüber spekuliert, wie es mit dem Unternehmen weitergehen wird. Bisher sind die Kompetenzen geteilt: Der thailändische Mehrheitseigentümer in Bangkok verantwortet das Ur-Red-Bull "Krating Daeng" in Asien, die Salzburger Firmenzentrale in Fuschl agiert im Rest der Welt. Da die Thailänder künftiges Wachstum speziell in Asien sehen, hieße das, dass Salzburg Kompetenzen verlieren könnte. Auch die Steuerlast soll Thema sein, zahlt Red Bull in Österreich doch über 500 Mill. Euro Ertragssteuer im Jahr - Lohnnebenkosten oder Kommunalsteuer nicht eingerechnet. Gegen solche Szenarien spricht wirtschaftlicher Hausverstand. Auch sind die Markenrechte an Red Bull Teil des Erbes von [[Mark Mateschitz]]. 
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Der Umsatz mit der Dose sprang 2023 erstmals über zehn Mrd. Euro, die Gewinne verharren jenseits von zwei Mrd. Euro. Das spricht für die Konzernspitze. Speziell der für das Dosengeschäft zuständige Franz Watzlawick gilt als bestens mit den Thailändern abgestimmt. Für Unruhe in Fuschl sorgt, dass die Dosenverkäufe in Österreich derzeit fünf Prozent unter Plan liegen. Die Umsätze seien zwar weiter "mörderisch hoch", so ein Mitarbeiter. Unter Plan zu liegen, kann Red Bull aktuell aber nicht brauchen (siehe [[Red Bull Racing#Unruhe im Rennstall]]).  Im März kam ein Abgesandter des thailändischen Konzerns in der Salzburger Zentrale. Er habe Fuschl und Elsbethen besucht, sich unter anderem in der HR-Abteilung (Personal) aufgehalten und einen Überblick verschafft. Mark Mateschitz und die Geschäftsführer lehnten Interviewanfragen zum wiederholten Mal ab. Es widerspreche "unserer Philosophie", Internes zu kommentieren oder Einzelne ins Rampenlicht zu rücken, so eine Sprecherin. Ein alter Wegbegleiter erinnert daran, dass sich Mateschitz zwar rarmachte, das Handeln von Red Bull aber regelmäßig öffentlich erklärte. Für ein Aussitzen der Konflikte sei es zu spät.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/london-connection-machtgefuege-red-bull-155904304 www.sn.at], 29. März 2024: "Wackelt Mintzlaff bei Red Bull? "London-Connection" rüttelt am Machtgefüge der Salzburger Zentrale"</ref>
    
==Marketing==
 
==Marketing==
 
[[Datei:DSC09134.JPG|thumb|Red Bull-Testanlage in Thalgau-Oberdorf.]]
 
[[Datei:DSC09134.JPG|thumb|Red Bull-Testanlage in Thalgau-Oberdorf.]]
[[Datei:Red  Bull Air Race, Windsäcke mit Turbinengebläse zur Messung der Verformung bei Seitenwind. Testanlage in Thalgau-Oberdorf.JPG|thumb|Red Bull Air Race-Testanlage in [[Thalgau]]-[[Oberdorf]], Windsäcke mit Turbinengebläse zur Messung der Verformung bei Seitenwind..]]
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[[Datei:Red  Bull Air Race, Windsäcke mit Turbinengebläse zur Messung der Verformung bei Seitenwind. Testanlage in Thalgau-Oberdorf.JPG|thumb|Red Bull Air Race-Testanlage in [[Thalgau]]-[[Oberdorf]], Windsäcke mit Turbinengebläse zur Messung der Verformung bei Seitenwind.]]
    
Von Beginn an versuchte Dietrich Mateschitz mit umfangreichem Sportsponsoring seine Marke bekannt zu machen. Neben Extremsportveranstaltungen wie dem "Red Bull Dolomitenmann" (1988), Spaß-[[Event]]s wie dem Red Bull Flugtag (1992) waren auch Einzelsportler begehrte Testimonials. [[1989]] avancierte Formel 1 Pilot Gerhard Berger zum ersten Motorsportler, der von Red Bull unterstützt wurde, [[1994]] folgten mit den Surf-Ikonen Björn Dunkerbeck und Robby Naish die ersten internationalen Athleten.
 
Von Beginn an versuchte Dietrich Mateschitz mit umfangreichem Sportsponsoring seine Marke bekannt zu machen. Neben Extremsportveranstaltungen wie dem "Red Bull Dolomitenmann" (1988), Spaß-[[Event]]s wie dem Red Bull Flugtag (1992) waren auch Einzelsportler begehrte Testimonials. [[1989]] avancierte Formel 1 Pilot Gerhard Berger zum ersten Motorsportler, der von Red Bull unterstützt wurde, [[1994]] folgten mit den Surf-Ikonen Björn Dunkerbeck und Robby Naish die ersten internationalen Athleten.