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'''Josefi''' am [[19. März]] ist ein wichtiger Bauernfeiertag.
== Josefi ==
Papst Sixtus IV. führte [[1479]] das Josefs-Fest ein. [[1621]] wurde erstmals mit einem Feiertag die Verehrung des Nährvaters Jesus begangen. Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass in der [[Barock]]zeit Josef ein häufiger Vorname war.
Dem aus Josefslilien gewonnenen Öl sagt man Heilwirkungen bei Hautkrankheiten nach. Josef als himmlischer Heiratsvermittler wurde in Josefsringen gesehen. Diesen Talismann schenkten sich junge Leute an diesem Tag und es war auch ein beliebter Hochzeitstag.
== Imker ==
Für Imker ist der Josefitag ein alter Lostag: ''Josefi klar gibt ein gutes Bienenjahr.'' An diesem Tag hieß es ''Bei'aufwecken'' oder ''Bei'stockklopfen''.
== Schutzpatron ==
Josef ist der Schutzpatron der Zimmerleute.
== Josefibräuche im Salzburger Land ==
Der [[Josefikirtag]] in [[Thalgau]], alljährlich am 19. März, am Josefitag, im Ortszentrum
== Ereignisse am Josefitag in Salzburg ==
Als P. [[Amand Pachler]] am [[8. Februar]] [[1657]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[St. Peter]] gewählt wurde, bedrohten die Pläne von [[Fürsterzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] ([[1654]]–[[1668]]) den [[Domplatz]] einheitlich zu gestalten das Stift St. Peter in seiner Existenz. Abt Amand Pachler (1657–[[1673]]) ist es zu verdanken, dass Fürsterzbischof Guidobald seine Pläne nochmals überdachte. Als der neu gewählte Abt an Josefi des Jahres [[1657]] vom Fürsterzbischof zur Mittagstafel geladen wurde, konnte er den Landesfürsten mit einer selbst angefertigten Skizze davon überzeugen, dass es besser sei, wenn der nordseitige Klostertrakt parifiziert, das heißt unter zwei Eigentümern aufgeteilt würde. Während der Keller und die [[Langer Gang|Lange Galerie]] dem Fürsterzbischof gehören sollten, könne der Rest des Gebäudes von den Mönchen genutzt werden.
== Quellen ==
* Friedl, Inge: "So war's der Brauch". Vom reichen Schatz an Bräuchen und Ritualen. 2012 in Styria Regional, Seite 16, ISBN 978-3-7012-0119-8
* Wolf, Helga Maria: "Veschwundene Bräuche", Brandstätter Verlag Wien, 2015, ISBN 978-3-85033-907-0
* [[Salzburgwiki]]-Einträge
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Volkskultur]]
[[Kategorie:Brauch]]