| Zeile 7: |
Zeile 7: |
| | | | |
| | == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
| − | Der 2,65 m hohe Bildstock ist aus [[Konglomerat]] gehauen und besteht aus drei Teilen. Den Sockel bildet ein breiter Quader, dessen obere Kanten nach innen flächig abgeschrägt wurden, sodass eine Überleitung zum darüber befindlichen rechteckigen Pfeiler gegeben ist, dessen Kanten durch breite Phasen grob gebrochen sind. Der Pfeiler trägt einen Aufsatz, der wie ein Häuschen mit einem Satteldach geformt ist, die zusammen aus einem Stein herausgearbeitet wurden. Das Satteldach kragt seitlich und nach vorne schützend über das Häuschen hinaus. In dem Häuschen eingelassen ist eine rechteckige Bildnische, in der sich ein auf Blech gemaltes Bildnis von ''Maria mit dem Jesuskind'' befindet. Vor der Bildnische ist am unteren Rand ein aus Blech gefertigtes Fach für Kerzen und Blumen angebracht. | + | Der 2,65 m hohe Bildstock ist aus [[Konglomerat]] gehauen und besteht aus drei Teilen. Den Sockel bildet ein breiter Quader, dessen obere Kanten nach innen flächig abgeschrägt wurden, sodass eine Überleitung zum darüber befindlichen rechteckigen Pfeiler gegeben ist, dessen Kanten durch breite Phasen grob gebrochen sind. Der Pfeiler trägt einen Aufsatz, der wie ein Häuschen mit einem Satteldach geformt ist, die zusammen aus einem Stein herausgearbeitet wurden. Das Satteldach kragt seitlich und nach vorne schützend über das Häuschen hinaus. Vor der Bildnische ist am unteren Rand ein aus Blech gefertigtes Fach für Kerzen und Blumen angebracht. |
| | | | |
| − | Das genaue Alter des Bildstockes ist nicht bekannt; es geht nach Angaben der Internet-Plattform des Salzburger Bildungswerkes "marterl.at" aber möglicherweise bis ins [[17. Jahrhundert]] zurück. Der dort beginnende und über den Krauthügel nordwärts führende Weg (heute Hans-Sedlmayr-Weg) wurde allerdings erst in der Gründerzeit zwischen 1860 und 1890 angelegt. Auch das Sattler-Panorama zeigt dort keinen Weg (und auch noch keinen Bildstock).
| + | Am Fuß des Bildstockes wächst ein Rosenstrauch. Um 2010 wurde vor dem Bildstock zudem ein Buchsbaum gepflanzt. Bis in um 1980 floss noch ein Bächlein vom Almkanal kommend am Bildstock vorbei, das über den großen Garten des [[Seniorenwohnhaus Nonntal|Seniorenwohnhauses Nonntal]] heute aber nach Anlage der Karl-Höller-Straße größtenteils verrohrt ist. Dieses Wasser mündet wenig später in den Köck-Ablass und danach in den [[Hellbrunnerbach]]. |
| | | | |
| − | Am Fuß des Bildstockes wächst ein Rosenstrauch. Um 2010 wurde vor dem Bildstock zudem ein Buchsbaum gepflanzt. Bis in um 1980 floss noch ein Bächlein am Bildstock vorbei, das von einer Quelle im Garten des Gebäudes der [[Seniorenwohnhaus Nonntal|Seniorenwohnhauses Nonntal]] kam, das aber heute größtenteils verrohrt ist. Dieses Wasser mündet wenig später in den Köck-Ablass und danach in den [[Hellbrunnerbach]].
| + | ==Das Maria-Gnadenbild == |
| | + | In dem Häuschen eingelassen ist eine rechteckige Bildnische, in der sich ein auf Blech gemaltes Bildnis von ''Maria mit dem Jesuskind'' befindet. Dieses typische Gnadenbild ist unter dem Titel "Mariahilf" als Werk des Lucas Cranach d. Ä. (gemalt nach 1537) bekannt. Das Original ist Teil des Hochaltars des Innsbrucker Doms. Als Gnadenbild wurde es besonders häufig vervielfältigt, es zählt in Tirol, Süddeutschland, ja im gesamten Ostalpenraum zu den verbreitetsten Marienbildern. |
| | + | |
| | + | ==Zum Alter des Bildstockes== |
| | + | Das genaue Alter des Bildstockes ist nicht bekannt. Der dort beginnende und über den Krauthügel nordwärts führende Weg (heute Hans-Sedlmayr-Weg) wurde in der Gründerzeit zwischen 1860 und 1890 angelegt, der sehr genaue Stadtplan von 1860 und auch das Sattler-Panorama (vor 1830) zeigt dort noch keinen Weg und auch noch keinen Bildstock. Nach Angaben der Internet-Plattform des Salzburger Bildungswerkes "marterl.at" geht der Bildstock als "Alterskategorie" aber möglicherweise bis ins [[17. Jahrhundert]] zurück. |
| | | | |
| | == Die Kulturglauberin == | | == Die Kulturglauberin == |