| | Diese Handlungen zeigten ihre Wirkung. Anstelle von Händlern und Schmugglern zogen nun Kärntner Weber auf "Gastarbeit" nach [[Bayern]] und Frauen aus dem Mölltalzur Erntehilfe in den [[Pinzgau]]. Doch auch die Salzburger [[Schmuggel|Schmuggler]] fanden wieder ein einträgliches Geschäft. Sie schmuggelten Schnaps über den aber gefährlicheren Umweg über den [[Kalser Tauern]]. | | Diese Handlungen zeigten ihre Wirkung. Anstelle von Händlern und Schmugglern zogen nun Kärntner Weber auf "Gastarbeit" nach [[Bayern]] und Frauen aus dem Mölltalzur Erntehilfe in den [[Pinzgau]]. Doch auch die Salzburger [[Schmuggel|Schmuggler]] fanden wieder ein einträgliches Geschäft. Sie schmuggelten Schnaps über den aber gefährlicheren Umweg über den [[Kalser Tauern]]. |
| − | Hier wurde ein römisch-keltisches Heiligtum ausgegraben, das, höher als der griechische Olymp, Europas höchst gelegenes Heiligtum darstellt. Bei den Bauarbeiten für die Großglockner Hochalpenstraße wurde [[1933]] eine bronzene Römerstatue des [[Herkules-Statue am Hochtor|Herkules]] ausgegraben. Bei Grabungsarbeiten zwischen [[1992]] und [[1995]] fanden Archäologen 199 [[Kelten|keltische]] und [[Römer|römische]] Geldstücke aus der Zeit zwischen dem [[2. Jahrhundert|2.]] und [[4. Jahrhundert]] nach Christus. [[2011]] entdeckte man einen 5,5 Zentimeter langen Bronzefuss, der zu einer rund 50 Zentimeter großen Jupiterfigur gehört. Beinahe zum selben Zeitpunkt wurden keltische Kleinsilbermünzen sowie Fragmente von Statuetten und Eisenbarren, die einst alte Handelsware war, entdeckt<ref>{{Quelle PiN|1. September 2011}}</ref>. | + | Hier wurde ein römisch-keltisches Heiligtum ausgegraben, das, höher als der griechische Olymp, Europas höchst gelegenes Heiligtum darstellt. Bei den Bauarbeiten für die Großglockner Hochalpenstraße wurde [[1933]] eine bronzene römische Statuette des [[Herkulesstatuette am Hochtor|Herkules]] ausgegraben. Bei Grabungsarbeiten zwischen [[1992]] und [[1995]] fanden Archäologen 199 [[Kelten|keltische]] und [[Römer|römische]] Geldstücke aus der Zeit zwischen dem [[2. Jahrhundert|2.]] und [[4. Jahrhundert]] nach Christus. [[2011]] entdeckte man einen 5,5 Zentimeter langen Bronzefuss, der zu einer rund 50 Zentimeter großen Jupiterfigur gehört. Beinahe zum selben Zeitpunkt wurden keltische Kleinsilbermünzen sowie Fragmente von Statuetten und Eisenbarren, die einst alte Handelsware war, entdeckt<ref>{{Quelle PiN|1. September 2011}}</ref>. |