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{{Salzburgbezug}}Gegen Ende des [[19. Jahrhundert]]s gab es Planungen für eine '''Eisenbahn auf den Großglockner'''.
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{{Salzburgbezug}}Gegen Ende des [[19. Jahrhundert]]s gab es Pläne für eine '''Eisenbahn auf den Großglockner'''.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Ausgangspunkt der projektierten, etwa 23 Kilometer langen, als Schmalspur gedachten Großglockner-Bahn wäre [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck-Fusch]] an der [[Salzburg-Tiroler-Bahn|Staatsbahn]]. Von dort, 750 [[m ü. A.]], würde die Bahnlinie zunächst als Adhäsionsbahn im [[Fuscher Tal]] über [[Fusch an der Großglocknerstraße|Fusch]] (809 m ü. A.) führen. Bei der südlich des Dorfzentrums beginnenden stärkeren Steigung müsste die erste Geländestufe mittels Zahnschienen überwunden werden.  
 
Ausgangspunkt der projektierten, etwa 23 Kilometer langen, als Schmalspur gedachten Großglockner-Bahn wäre [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck-Fusch]] an der [[Salzburg-Tiroler-Bahn|Staatsbahn]]. Von dort, 750 [[m ü. A.]], würde die Bahnlinie zunächst als Adhäsionsbahn im [[Fuscher Tal]] über [[Fusch an der Großglocknerstraße|Fusch]] (809 m ü. A.) führen. Bei der südlich des Dorfzentrums beginnenden stärkeren Steigung müsste die erste Geländestufe mittels Zahnschienen überwunden werden.  
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Die eigentliche Bergbahn würde jedoch erst bei der ''Vögelalpe''  (1 190 m ü. A.) im [[Ferleitental]] beginnen und zunächst eine Steigung von 7,6 Prozent, dann 19,7 Prozent haben. Die Bahnlinie würde weiter über die ''Frauenalpe'' (1 540 m ü. A.) geführt werden, um mit einer Steigung von 19,7 Prozent bis zum Beginn der [[Pfandlscharte]] (2 030 m ü. A.) zu verlaufen. Der [[Gletscher]] müsste durch einen etwa 2,4 Kilometer langen Tunnel mit 7,1 Prozent Steigung überwunden werden. In einer Höhe von 2 200 m ü. A. würde die Bahn auf [[Kärnten|kärntner]] Seite im Pfandlschartental wieder ans Tageslicht kommen.  
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Die eigentliche Bergbahn würde jedoch erst bei der ''Vögelalpe''  (1 190 m ü. A.) im [[Ferleitental]] beginnen und zunächst eine Steigung von 7,6 Prozent, dann 19,7 Prozent haben. Die Bahnlinie würde weiter über die ''Frauenalpe'' (1 540 m ü. A.) geführt werden, um mit einer Steigung von 19,7 Prozent bis zum Beginn der [[Pfandlscharte]] (2 030 m ü. A.) zu verlaufen. Der [[Gletscher]] müsste durch einen etwa 2,4 Kilometer langen Tunnel mit 7,1 Prozent Steigung überwunden werden. In einer Höhe von 2 200 m ü. A. würde die Bahn auf [[Kärnten|Kärntner]] Seite im Pfandlschartental wieder ans Tageslicht kommen.  
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Vorbei am [[Glocknerhaus]] wäre die Trasse mit einer Steigung von elf Prozent hinauf zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe historisch|Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] verlaufen. Dort war geplant, die Trasse über der [[Pasterze]] entlang bis zur [[Hofmannshütte]] (2 444 m ü. A.) mit einer Steigung von 7,1 Prozent dann direkt an die Pasterze zu führen (die damals noch dort bis 2 468 m ü. A. reichte, heute unter 2 200 m ü. A.).  
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Vorbei am [[Glocknerhaus]] wäre die Trasse mit einer Steigung von elf Prozent hinauf zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe historisch|Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] verlaufen. Dort war geplant, die Trasse über der [[Pasterze]] entlang bis zur [[Hofmannshütte]] (2 444 m ü. A.) mit einer Steigung von 7,1 Prozent dann direkt an die Pasterze zu führen (die damals noch dort bis knapp unter die Hütte reichte, heute aber nur mehr bis unter 2 150 m ü. A.).
    
=== Pasterzenbahn ===
 
=== Pasterzenbahn ===
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [[Salzburger Volksblatt]], Nr. 186 vom 19. August 1891, Seite 3, gefunden in den [[Quellen für Salzburgwiki-Artikel|online-Seiten der Österreichischen Nationalbibliothek]]
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* "[[Salzburger Volksblatt]]", Nr. 186 vom 19. August 1891, Seite 3, gefunden in den [[Quellen für Salzburgwiki-Artikel|online-Seiten der Österreichischen Nationalbibliothek]]
 
* [[Großglockner Hochalpenstraße: Zur Geschichte eines österreichischen Monuments]]
 
* [[Großglockner Hochalpenstraße: Zur Geschichte eines österreichischen Monuments]]
  

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