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Für den bayrischen Beistand hatte der Fürsterzbischof rund 45.000 [[Gulden]] zu bezahlen.<ref name="Geißmayer">[[Eine Leiche in Habsburgs Keller]], Seite 150ff</ref>
 
Für den bayrischen Beistand hatte der Fürsterzbischof rund 45.000 [[Gulden]] zu bezahlen.<ref name="Geißmayer">[[Eine Leiche in Habsburgs Keller]], Seite 150ff</ref>
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== 1526: Der Zweite Bauernaufstand im Innergebirg =
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== 1526: Der Zweite Bauernaufstand im Innergebirg ==
 
Die Unzufriedenheit unter den Salzburgern führte zu einer weiteren Auflehnung. Nachdem Lang am [[11. März]] [[1526]] einen [[Landtag unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau|Landtag]] einberufen hatte, auf dem ihm die Abgeordneten eine Entschädigung von 100.000 Gulden und die Aushebung von 2&nbsp;000 Kriegsknechten (die für eine endgültige Ruhe im Erzstift sorgen sollten) genehmigten, verweigerten die radikalen Bauern im Pinzgau ihre Zustimmung. Es kam dann im März zu einem Aufstand in Saalfelden. Am [[6. April]] nahmen sie [[Mittersill]] ein. Das von Lang in Aufstellung begriffene Heer wurde bei einem nächtlichen Überfall am [[20. April]] aufgerieben. Tags darauf besetzten die aufständischen Pinzgauer den Pass Lueg.<ref name="Geißmayer"></ref>  
 
Die Unzufriedenheit unter den Salzburgern führte zu einer weiteren Auflehnung. Nachdem Lang am [[11. März]] [[1526]] einen [[Landtag unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau|Landtag]] einberufen hatte, auf dem ihm die Abgeordneten eine Entschädigung von 100.000 Gulden und die Aushebung von 2&nbsp;000 Kriegsknechten (die für eine endgültige Ruhe im Erzstift sorgen sollten) genehmigten, verweigerten die radikalen Bauern im Pinzgau ihre Zustimmung. Es kam dann im März zu einem Aufstand in Saalfelden. Am [[6. April]] nahmen sie [[Mittersill]] ein. Das von Lang in Aufstellung begriffene Heer wurde bei einem nächtlichen Überfall am [[20. April]] aufgerieben. Tags darauf besetzten die aufständischen Pinzgauer den Pass Lueg.<ref name="Geißmayer"></ref>  
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=== Die Folgen dieses Bauernaufstandes ===
 
=== Die Folgen dieses Bauernaufstandes ===
Der Fürsterzbischof gestattete den Soldaten des Schwäbischen Bundes Bauernhöfe zu plündern und niederzubrennen. Ganze Ortschaften, wie beispielsweise [[Altenmarkt]] im Pongau, wurden dem Erdboden gleichgemacht. Ganze Familien - Kinder, Mütter und Väter - wurden grausam gemordet. So wurden in Radstadt 22 Rädelsführer enthauptet. Alle Kirchenglocken im Erzstift mussten abgenommen und in die Stadt Salzburg geliefert werden, wo sie zu Kanonen gegossen wurden. Schon bald wurde eine neue Steuer in der Höhe von 100.000 Gulden vorgeschrieben (sie war von der Bevölkerung in fünf Jahresraten zu zahlen).
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Im Zuge des Bauernaufstandes war am 24. Juni 1526 eine Abteilung der Auständischen durch einen Ausfall aus Radstadt schwer geschlagen worden, das Lager der Aufständischen bei Tiefenfach (östlich Radstadt) darauf vom gesamten Kriegsvolk erobert und zerstört und auch der den Aufständischen wohlgesonnene Ort [[Altenmarkt]] dem Erdboden gleichgemacht worden. Ganze Familien - Kinder, Mütter und Väter - wurden dabei grausam gemordet. Nach den Unruhen wurden in Radstadt am 11. Juli 27 Rädelsführer vor der versammelten Gerichtsgemeinde enthauptet, weitere Hinrichtungen folgen andernorts. Insgesamt wurden dabei mehr als 100 Anführer - fast ausschließlich Bauern - gerichtet. Alle Kirchenglocken, die in den Unruhen von den Aufständischen als Sturmglocken verwendet worden waren, mussten abgenommen und in die Stadt Salzburg geliefert werden, wo sie eingeschmolzen  wurden. Schon bald wurde eine neue Steuer in der Höhe von 100.000 Gulden vorgeschrieben (sie war von der Bevölkerung in fünf Jahresraten zu zahlen).
    
==Der gescheiterte Aufstand von 1563 ==
 
==Der gescheiterte Aufstand von 1563 ==
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