:Für die sehr genaue Recherche bedanke ich mich. Nur so kann Salzburgwiki wachsen. Meine Hochachtung für diese Exaktheit. Aus meiner Sicht besteht an der Expertise von Univ. Prof. Dopsch aber hier kein Zweifel. Gerhard Florey war dagegen - mir persönlich bestens bekannter und sehr geschätzter - Pfarrer (der meine Eltern getraut und mich getauft hat) und nicht wirklich Historiker. Natürlich ging der Weg für die Gefangenen über das befreundete Berchtesgaden und den Hirschbichl nach Weißbach bei Lofer und weiter in den Oberpinzgau (Mittersill). Die einstige Hauptstraße ist bis heute im Nationalpark als "Fahrstraße mit Fahrverbot" gut erhalten. Natürlich war Eustachius Heiterwang zuvor '''nach''' Salzburg überstellt worden. Das ist ja logisch. (Auf "österreichischen" Befehl ist hier aber nicht gut gewählt. Damals waren die Tiroler Habsburger mit Ferdinand I. ja recht eigenständig. "Revoltierende Bauern" ist ebenso nicht gut gewählt, wenige Bauernburschen verursachen sicher keine "Revolution". Als Originalquelle ist die Internetseite nicht wirklich hieb- und stichfest.) Übrigens am Rande: Damals hieß St. Leonhard (das bis 1803 zur Fürstprobstei Berchtesgaden und erst ab 1816 zum Land Oberösterreich-Salzburg und dabei bald zu Grödig gehörte) noch "Grafengaden". Die blitzschnelle Befreiung hinter dem Rücken der Bewacher am Wegesrand vor einem Gasthaus fand damit sicher nicht mehr auf salzburgischem Boden statt. Welches Wirtshaus damals genau wo stand, lässt sich aber sicher nicht mehr klären. --[[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] ([[Benutzer Diskussion:Dr. Reinhard Medicus|Diskussion]]) 21:56, 3. Okt. 2021 (CET) | :Für die sehr genaue Recherche bedanke ich mich. Nur so kann Salzburgwiki wachsen. Meine Hochachtung für diese Exaktheit. Aus meiner Sicht besteht an der Expertise von Univ. Prof. Dopsch aber hier kein Zweifel. Gerhard Florey war dagegen - mir persönlich bestens bekannter und sehr geschätzter - Pfarrer (der meine Eltern getraut und mich getauft hat) und nicht wirklich Historiker. Natürlich ging der Weg für die Gefangenen über das befreundete Berchtesgaden und den Hirschbichl nach Weißbach bei Lofer und weiter in den Oberpinzgau (Mittersill). Die einstige Hauptstraße ist bis heute im Nationalpark als "Fahrstraße mit Fahrverbot" gut erhalten. Natürlich war Eustachius Heiterwang zuvor '''nach''' Salzburg überstellt worden. Das ist ja logisch. (Auf "österreichischen" Befehl ist hier aber nicht gut gewählt. Damals waren die Tiroler Habsburger mit Ferdinand I. ja recht eigenständig. "Revoltierende Bauern" ist ebenso nicht gut gewählt, wenige Bauernburschen verursachen sicher keine "Revolution". Als Originalquelle ist die Internetseite nicht wirklich hieb- und stichfest.) Übrigens am Rande: Damals hieß St. Leonhard (das bis 1803 zur Fürstprobstei Berchtesgaden und erst ab 1816 zum Land Oberösterreich-Salzburg und dabei bald zu Grödig gehörte) noch "Grafengaden". Die blitzschnelle Befreiung hinter dem Rücken der Bewacher am Wegesrand vor einem Gasthaus fand damit sicher nicht mehr auf salzburgischem Boden statt. Welches Wirtshaus damals genau wo stand, lässt sich aber sicher nicht mehr klären. --[[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] ([[Benutzer Diskussion:Dr. Reinhard Medicus|Diskussion]]) 21:56, 3. Okt. 2021 (CET) |