2.938 Bytes hinzugefügt
, 16:58, 15. Jan. 2024
{{geschlossen}}
[[Datei:Limbergalpe Kapruner Tal um 1900.jpg|thumb|Blick von der Limbergalpe über den [[Wasserfallboden]] nach Süden zum [[Moserboden]], der sich über den beiden Felsen am Ende des Wasserfallbodens erstreckte.]]
Die '''Limbergalpe''' ist eine nicht mehr bestehende [[Alm]] am nördlichen Rand des ehemaligen [[Wasserfallboden]]s<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18760003&query=(text:Limbergalpe)&ref=anno-search&seite=47 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 1876</ref> im [[Kapruner Tal]] im [[Pinzgau]].
== Über die Limbergalpe ==
Aus einem Edikt in der "[[Salzburger Chronik]]" in der Ausgabe vom [[27. Oktober]] [[1922]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19221027&query=%22Limbergalpe%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 27. Oktober 1922, Seite 6</ref> geht hervor, dass der Wasserfallboden bereits in den frühen [[1920er]]-Jahren für die Stromerzeugung interessant wurde.
Die Continentalen Stickstoffwerke-A.-G. in [[München]], hatten in diesem Edikt um die Bewilligung zur Errichtung einer Wasserkraftanlage an der [[Kapruner Ache]] angesucht. Die Betriebswasserentnahme
sollte bei der Limbergalpe mittelst einer auf einer Bachparzelle projektierten Wehranlage am linken Achenufer erfolgen, von wo das Betriebswasser nach Durchfließen in ein tieferliegendes Klärbeckens in einen Stollen über eine Druckkammer geleitet werden sollte. Von dort sollte das Betriebswasser in einer eisernen Druckrohrleitung zum Krafthaus geleitet werden.
Die kommissionelle Begehung und Verhandlung fand am [[21. November]] [[1922]] statt. Da auch die die Kesselfallalpenhaus Gesellschaft mit Sitz in Zell am See eingeladen war, kann man vermuten, dass das Geländer Limbergalpe dieser Gesellschaft gehörte. Sie betrieb im nördlichen Kapruner Tal das [[Alpenhaus Kesselfall]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19221108&query=%22Limbergalpe%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "[[Salzburger Wacht]]", Ausgabe vom 8. Oktober 1922, Seite 8</ref>
In Folge dürfte es aber zu keiner Baugenehmigung gekommen sein, jedenfalls finden sich keinen entsprechenden Quellen. Erst mit dem [[Tauernkraftwerk-Projekt der 1920er-Jahre]], das von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] im Zusammenhang mit dem Bau der [[Großglockner Hochalpenstraße]] betrieben wurde, begann die Geschichte des [[Stausee Mooserboden|Stausees Mooserboden]], der sich dann interessanter Weise mit zwei o schrieb.
== Quellen ==
<references/>
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Kaprun]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Alm]]
[[Kategorie:Landwirtschaft]]
[[Kategorie:Almwirtschaft]]
[[Kategorie:Alm (Gebäude)]]
[[Kategorie:Almhütte]]
[[Kategorie:bewirtschaftete Almhütte]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Hohe Tauern]]