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Unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland wurde das Konradinum aufgelöst und [[1941]] wurde es zugunsten der [[NSDAP]] enteignet. Aufzeichnungen über diese Auflösung, sowie die genaue Anzahl der zuletzt im Konradinum untergebrachten Behinderten sind nicht bekannt.
 
Unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland wurde das Konradinum aufgelöst und [[1941]] wurde es zugunsten der [[NSDAP]] enteignet. Aufzeichnungen über diese Auflösung, sowie die genaue Anzahl der zuletzt im Konradinum untergebrachten Behinderten sind nicht bekannt.
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Rekonstruiert wurde folgendes: zehn Kinder nahm vorübergehend die [[Caritas Kinderdorf St. AntonCaritasanstalt Bruck an der Großglocknerstraße]] auf. 20 Personen wurden von den Schwestern nach Kramsach in Tirol in das Vinzentinerinnenkloster Mariathal übersiedelt. Weitere 13 Personen wurden auf Anweisung des Landrates nach Schernberg verlegt. Somit war das Konradinum menschenleer und konnte von NS-Organisationen belegt werden.
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Rekonstruiert wurde folgendes: zehn Kinder nahm vorübergehend das [[Caritas Kinderdorf St. Anton]], damals Caritasanstalt Bruck an der Großglocknerstraße auf. 20 Personen wurden von den Schwestern nach Kramsach in Tirol in das Vinzentinerinnenkloster Mariathal übersiedelt. Weitere 13 Personen wurden auf Anweisung des Landrates nach [[Schernberg]] verlegt. Somit war das Konradinum menschenleer und konnte enteignet und von NS-Organisationen belegt werden.
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Im April [[1939]] überstellten die Barmherzigen Schwestern fast alle Kinder und Jugendlichen, die von Eugendorf nach St. Anton verlegt worden waren, nach Mariathal. Sie alle wurden gemeinsam mit den anderen Heimbewohnerinnen am [[23. Mai]] [[1941]] in zwei Autobusse verladen, nach Hartheim transportiert und dort ermordet. Nur wenige Kinder aus dem Konradinum konnten vor der Deportation bewahrt werden. Sie fanden bei [[Pongau]]er Familien in der Umgebung von [[Schwarzach im Pongau]] Unterschlupf.
 
Im April [[1939]] überstellten die Barmherzigen Schwestern fast alle Kinder und Jugendlichen, die von Eugendorf nach St. Anton verlegt worden waren, nach Mariathal. Sie alle wurden gemeinsam mit den anderen Heimbewohnerinnen am [[23. Mai]] [[1941]] in zwei Autobusse verladen, nach Hartheim transportiert und dort ermordet. Nur wenige Kinder aus dem Konradinum konnten vor der Deportation bewahrt werden. Sie fanden bei [[Pongau]]er Familien in der Umgebung von [[Schwarzach im Pongau]] Unterschlupf.
  
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