| Zeile 1: |
Zeile 1: |
| | [[Datei:Jakob Gruchmann.jpeg|thumb|Jakob Gruchmann, 2014]] | | [[Datei:Jakob Gruchmann.jpeg|thumb|Jakob Gruchmann, 2014]] |
| − | '''Jakob Gruchmann''' (* [[23. September]] [[1991]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ein österreichischer Komponist. | + | '''Jakob Gruchmann-Bernau'''<ref>[https://www.gmpu.ac.at/universitaet/kollegium/wissenschaftlich/3 www.gmpu.ac.at], abgefragt am 10. Dezember 2023</ref> (* [[23. September]] [[1991]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ein österreichischer Komponist. |
| | | | |
| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Jakob Gruchmann stammt aus [[Hallwang]] und begann bereits in seiner frühen Kindheit zu musizieren (u. a. Akkordeon, Horn, Orgel). Nach der Matura am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium]] studierte er an der [[Universität Mozarteum]] und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei [[Alexander Müllenbach]], Gerd Kühr und [[Johannes Maria Staud]] sowie Musiktheorie bei [[Ernst Ludwig Leitner]], Christian Utz und [[Franz Zaunschirm]]. Meisterklassen bei Bernhard Gander, Frédéric Durieux, Georg Friedrich Haas, José Manuel López López, Kurt Schwertsik, [[Wolfgang Rihm]] und Yann Robin rundeten seine universitäre Ausbildung ab. Er erhielt Auszeichnungen und Preise sowie einige Musikstipendien. 2014 übernahm Gruchmann den Aufbau und die Leitung einer Kompositionsklasse am Kärntner Landeskonservatorium (heute Gustav Mahler Privatuniversität für Musik) in Klagenfurt am Wörthersee, wo er seit 2021 auch Vizerektor ist. | + | Jakob Gruchmann stammt aus [[Hallwang]] und begann bereits in seiner frühen Kindheit zu musizieren (u. a. Akkordeon, Horn, Orgel). Nach der Matura am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium]] studierte er an der [[Universität Mozarteum]] und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei [[Alexander Müllenbach]], Gerd Kühr und Johannes Maria Staud sowie Musiktheorie bei [[Ernst Ludwig Leitner]], Christian Utz und [[Franz Zaunschirm]]. Meisterklassen bei Bernhard Gander, Frédéric Durieux, Georg Friedrich Haas, José Manuel López López, Kurt Schwertsik, [[Wolfgang Rihm]] und Yann Robin rundeten seine universitäre Ausbildung ab. Er erhielt Auszeichnungen und Preise sowie einige Musikstipendien. 2014 übernahm Gruchmann den Aufbau und die Leitung einer Kompositionsklasse am Kärntner Landeskonservatorium (heute Gustav Mahler Privatuniversität für Musik) in Klagenfurt am Wörthersee, wo er seit 2021 auch Vizerektor ist. |
| | | | |
| − | Auftragswerke u. a. für die Alte Schmiede Wien, die Bayerische Landesausstellung, das Brucknerhaus Linz, die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die Jeunesse Wien, das [[Mozarteumorchester Salzburg]], das [[PalmKlang|PalmKlang Festival]], das [[Salzburger Landestheater]], die Stadt Graz, das Symphonieorchester Vorarlberg, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett.<br> | + | Auftragswerke u. a. für die Alte Schmiede Wien, die Bayerische Landesausstellung, das Brucknerhaus Linz, die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die Jeunesse Wien, das [[Mozarteumorchester Salzburg]], das [[PalmKlang|PalmKlang Festival]], das [[Salzburger Landestheater]], die Stadt Graz, das Symphonieorchester Vorarlberg, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett. |
| − | Bekannte Interpreten seiner Werke sind die [[Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg]], das [[Ensemble BachWerkVokal]], das Ensemble "die reihe", das ensemble minui, das Ensemble Pro Brass, das Lebanese Philharmonic Orchestra, das [[Mozarteum Orchester|Mozarteumorchester Salzburg]], das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], das Quatuor Tana, das Symphonieorchester Vorarlberg, The Van Swietens, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester, die Wiener Sängerknaben und das Zahir Ensemble sowie Musiker wie Alexandra Lubchansky, Christa Ratzenböck, [[Christoph Sietzen]], [[Helmut Fuchs]], [[Frank Stadler]], [[Irmgard Messin]], [[Josef Steinböck]], [[Matthias Schorn]], Maurice Steger, [[Rupert Struber]], [[Rafael Fingerlos]] und [[Seda Röder]].
| |
| | | | |
| − | Dirigenten wie Constantin Trinks, [[Gordon Safari]], [[Hans Graf]], [[Helmut Zeilner]], [[Herbert Böck]], Jean-Bernard Matter, Josef M. Doeller, Kanako Abe, Leonhard Garms, [[Martin August Fuchsberger|Martin Fuchsberger]], [[Mirga Grazinyte-Tyla|Mirga Gražinytė-Tyla]], [[Norbert Brandauer]], [[Oswald Sallaberger]], [[Peter Wesenauer|Peter WesenAuer]] und Thibault Back de Surany brachten seine Werke zur Aufführung.
| + | Bekannte Interpreten seiner Werke sind die [[Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg]], das Ensemble BachWerkVokal, das Ensemble "die reihe", das ensemble minui, das Ensemble Pro Brass, das Lebanese Philharmonic Orchestra, das [[Mozarteum Orchester|Mozarteumorchester Salzburg]], das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], das Quatuor Tana, das Symphonieorchester Vorarlberg, The Van Swietens, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester, die Wiener Sängerknaben und das Zahir Ensemble sowie Musiker wie Alexandra Lubchansky, Christa Ratzenböck, Christoph Sietzen, Helmut Fuchs, Frank Stadler, Irmgard Messin, [[Josef Steinböck]], [[Matthias Schorn]], Maurice Steger, [[Rupert Struber]], [[Rafael Fingerlos]] und Seda Röder. |
| | | | |
| − | Erste Uraufführung einer Eigenkomposition 2002. Es folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland (u. a. Salzburger [[Festspielbezirk|Festpielhäuser]], Wiener Musikverein "Goldener Saal", Basel, Beirut, Berlin, Brüssel, Cavite, Costa Rica, Dakar, [[London]], [[München]], Paris, Reykjavík, Riverside in den [[USA]], Rom, Sevilla, Surakarta, Tarragona, Tokio) sowie bei renommierten Festivals wie Arco Marseille, dem [[Aspekte Salzburg|Aspekte Festival]], dem Brucknerfest Linz, Crossroads, dem [[Dialoge Festival]], dem Internationalen Chorfestival "Voices of Spirit", den "konfrontationen" des ORF musikprotokolls im Steirischen Herbst, den [[Rauriser Literaturtage|Rauriser Literaturtagen]], dem Stift International Music Festival oder dem "texte & töne festival". | + | Dirigenten wie Constantin Trinks, Gordon Safari, [[Hans Graf]], [[Helmut Zeilner]], [[Herbert Böck]], Jean-Bernard Matter, Josef M. Doeller, Kanako Abe, Leonhard Garms, [[Martin August Fuchsberger|Martin Fuchsberger]], Mirga Gražinytė-Tyla, [[Norbert Brandauer]], Oswald Sallaberger, [[Peter Wesenauer]] und Thibault Back de Surany brachten seine Werke zur Aufführung. |
| | + | |
| | + | Erste Uraufführung einer Eigenkomposition 2002. Es folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland (u. a. [[Salzburger Festpielhäuser]], Wiener Musikverein "Goldener Saal", Basel, Beirut, Berlin, Brüssel, Cavite, Costa Rica, Dakar, [[London]], [[München]], Paris, Reykjavík, Riverside in den [[USA]], Rom, Sevilla, Surakarta, Tarragona, Tokio) sowie bei renommierten Festivals wie Arco Marseille, dem [[Aspekte Salzburg|Aspekte Festival]], dem Brucknerfest Linz, Crossroads, dem Dialoge Festival, dem Internationalen Chorfestival "Voices of Spirit", den "konfrontationen" des ORF musikprotokolls im Steirischen Herbst, den [[Rauriser Literaturtage|Rauriser Literaturtagen]], dem Stift International Music Festival oder dem "texte & töne festival". |
| | | | |
| | == Auszeichnungen und Tätigkeiten == | | == Auszeichnungen und Tätigkeiten == |
| Zeile 20: |
Zeile 21: |
| | | | |
| | * Jury- und Lehrtätigkeit | | * Jury- und Lehrtätigkeit |
| − | u. a. Gustav Mahler Privatuniversität, Kärntner Landeskonservatorium, [[Salzburger Wertungssingen]], prima la musica, Kompositionspreis des Murau International Music Festivals, Kompositionswettbewerb des Kärntner Blasmusikverbandes, Cameristi dell´Alpe Adria, Gustav Mahler Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt, International Music Competition "Città di Palmanova"; | + | u. a. Gustav Mahler Privatuniversität, Kärntner Landeskonservatorium, Salzburger Wertungssingen, [[prima la musica]], Kompositionspreis des Murau International Music Festivals, Kompositionswettbewerb des Kärntner Blasmusikverbandes, Cameristi dell´Alpe Adria, Gustav Mahler Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt, International Music Competition "Città di Palmanova"; |
| | | | |
| | * Meisterkurse und Workshops | | * Meisterkurse und Workshops |
| Zeile 28: |
Zeile 29: |
| | [[Datei:Jakob Gruchmann nach der Preisverleihung.jpg|thumb|Bei der Verleihung des Musikstipendiums, 2012]] | | [[Datei:Jakob Gruchmann nach der Preisverleihung.jpg|thumb|Bei der Verleihung des Musikstipendiums, 2012]] |
| | | | |
| − | Viele seiner frühen Werke wurden u. a. von Salzburger Dirigenten wie [[Christian Hörbiger]], [[Johann Ebner (Landeskapellmeister)|Hans Ebner]] und [[Lorenz Wagenhofer]] durch viele renommierte Salzburger Gruppierungen wie z.B. das [[accio piano trio]], den [[KammerChor KlangsCala]] oder die [[Sinfonietta da Camera Salzburg]] mit [[Wilhelm Schwaiger junior|Willi Schwaiger]] als Solist zur Aufführung gebracht. | + | Viele seiner frühen Werke wurden u. a. von Salzburger Dirigenten wie [[Christian Hörbiger]], [[Johann Ebner (Landeskapellmeister)|Hans Ebner]] und [[Lorenz Wagenhofer]] durch viele renommierte Salzburger Gruppierungen wie z.B. das ''accio piano trio'', den [[KammerChor KlangsCala]] oder die [[Sinfonietta da Camera Salzburg]] mit [[Wilhelm Schwaiger junior|Willi Schwaiger]] als Solist zur Aufführung gebracht. |
| | | | |
| − | Als Auftraggeber zu erwähnen sind auch viele Salzburger Institutionen wie u. a. [[Akzente Salzburg]], [[Aspekte Salzburg]], [[Radio Salzburg]], [[Salzkammergut Mozartfestival]] u.v.m. | + | Als Auftraggeber zu erwähnen sind auch viele Salzburger Institutionen wie u. a. [[Akzente Salzburg]], [[Aspekte Salzburg]], [[Radio Salzburg]], Salzkammergut Mozartfestival u.v.m. |
| | | | |
| | Bisher mehr als 70 Werke für die unterschiedlichsten Besetzungen (Kammermusik, Solokonzerte, Orchester- und Bläsermusik, Chorwerke, Elektronische Musik) sowie eine große Anzahl weiterer Stücke didaktischer Literatur. | | Bisher mehr als 70 Werke für die unterschiedlichsten Besetzungen (Kammermusik, Solokonzerte, Orchester- und Bläsermusik, Chorwerke, Elektronische Musik) sowie eine große Anzahl weiterer Stücke didaktischer Literatur. |
| Zeile 118: |
Zeile 119: |
| | * <i>Akolo</i> für Saxophonquartett (2023) | | * <i>Akolo</i> für Saxophonquartett (2023) |
| | | | |
| − | == Weblinks ==
| |
| − | {{homepage|http://www.jakobgruchmann.com}}
| |
| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | {{homepage|http://www.jakobgruchmann.com}} | | {{homepage|http://www.jakobgruchmann.com}} |
| | + | == Einzelnachweis == |
| | + | <references/> |
| | | | |
| | {{SORTIERUNG:Gruchmann, Jakob}} | | {{SORTIERUNG:Gruchmann, Jakob}} |