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Textersetzung - „Gasthof Mödlhammer“ durch „Gasthof Mödlhamer
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Der Versuch, den keramisch umrahmten Fischkalter oder Forellenzuber zu besichtigen, scheitert. Dieser habe beim Umbau 2012 weichen müssen, "jetzt ist dort die Küche", sagt Sternbräu-Chef [[Harald Kratzer]]. Dass diese Keramik von Poldi Wojtek gewesen sei, "ist mir neu"; auch kein Experte von Denkmalamt oder Sachverständigenkommission habe dies je erwähnt.
 
Der Versuch, den keramisch umrahmten Fischkalter oder Forellenzuber zu besichtigen, scheitert. Dieser habe beim Umbau 2012 weichen müssen, "jetzt ist dort die Küche", sagt Sternbräu-Chef [[Harald Kratzer]]. Dass diese Keramik von Poldi Wojtek gewesen sei, "ist mir neu"; auch kein Experte von Denkmalamt oder Sachverständigenkommission habe dies je erwähnt.
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Auch in anderen Gasthäusern war Poldi Wojtek laut Zeitungsberichten tätig. Im [[1927]] eröffneten [[Kurhotel Marienhof]] in [[Bad Hofgastein|Hofgastein]] gestaltete sie Wandmalereien im Speisesaal. Gleiches tat sie [[1929]] im [[Kaltenhauser Bierstüberl]] in der [[Kaigasse]], [[1930]] in der [[Moser Weinstube|Moserschen Weinstube]] in der Marktgasse (heute [[Wiener-Philharmoniker-Gasse]]) sowie im [[1933]] eröffneten [[Gasthof Mödlhammer]] an der [[Getreidegasse]] (nun McDonald’s).  
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Auch in anderen Gasthäusern war Poldi Wojtek laut Zeitungsberichten tätig. Im [[1927]] eröffneten [[Kurhotel Marienhof]] in [[Bad Hofgastein|Hofgastein]] gestaltete sie Wandmalereien im Speisesaal. Gleiches tat sie [[1929]] im [[Kaltenhauser Bierstüberl]] in der [[Kaigasse]], [[1930]] in der [[Moser Weinstube|Moserschen Weinstube]] in der Marktgasse (heute [[Wiener-Philharmoniker-Gasse]]) sowie im [[1933]] eröffneten [[Gasthof Mödlhamer (Altstadt)|Gasthof Mödlhamer]] an der [[Getreidegasse]] (nun McDonald’s).  
    
All das musste wie der Fischkalter im Sternbräu weichen. [[Nikolaus Schaffer]], bis 2016 Sammlungsleiter im [[Salzburg Museum]], kennt abgesehen von einem in Privatbesitz vermuteten Nachlass noch etwas Erhaltenes. Das Salzburg Museum verwahrt gut ein Dutzend an Keramik zumeist aus den [[1950er]]-Jahren: Vasen, Schalen und einen Krug. Zudem ist eine Kuriosität geborgen: die Pfeiler des einstigen Schaltersaals der [[Postamt 5010|Post]] am [[Residenzplatz]], an dessen Stelle heute das [[Sattler-Panorama]] steht. Beim Einbau des Panoramas in die Ende der 1920er-Jahre errichtete Schalterhalle seien vier quadratische Pfeiler entfernt und ins Depot
 
All das musste wie der Fischkalter im Sternbräu weichen. [[Nikolaus Schaffer]], bis 2016 Sammlungsleiter im [[Salzburg Museum]], kennt abgesehen von einem in Privatbesitz vermuteten Nachlass noch etwas Erhaltenes. Das Salzburg Museum verwahrt gut ein Dutzend an Keramik zumeist aus den [[1950er]]-Jahren: Vasen, Schalen und einen Krug. Zudem ist eine Kuriosität geborgen: die Pfeiler des einstigen Schaltersaals der [[Postamt 5010|Post]] am [[Residenzplatz]], an dessen Stelle heute das [[Sattler-Panorama]] steht. Beim Einbau des Panoramas in die Ende der 1920er-Jahre errichtete Schalterhalle seien vier quadratische Pfeiler entfernt und ins Depot