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Am 5. September 1830 wurde er Distriktarzt in Mattighofen im Innkreis. In beiden Fällen blieb er im Genuss seines Gehaltes und Personalzulage. Die Regierung fand sich laut Dekret vom 31. Oktober 1832 bewogen den Distriktarzt Doktor Lasser auf sein Gesuch die Stelle eines provisorischen Stadtarztes zu Salzburg zu verleihen und mit dem ferneren Dekret vom zweiten Jänner 1833 zu verordnen, dass unter Einbeziehung seines bisherigen Gehalts ihm der mit der Stadt Arztesstelle verbundene Gehalt von 500fl vom 3. Dezember 1832 an, aus dem Salzburger Lazarett Fond verabfolgt werde.
 
Am 5. September 1830 wurde er Distriktarzt in Mattighofen im Innkreis. In beiden Fällen blieb er im Genuss seines Gehaltes und Personalzulage. Die Regierung fand sich laut Dekret vom 31. Oktober 1832 bewogen den Distriktarzt Doktor Lasser auf sein Gesuch die Stelle eines provisorischen Stadtarztes zu Salzburg zu verleihen und mit dem ferneren Dekret vom zweiten Jänner 1833 zu verordnen, dass unter Einbeziehung seines bisherigen Gehalts ihm der mit der Stadt Arztesstelle verbundene Gehalt von 500fl vom 3. Dezember 1832 an, aus dem Salzburger Lazarett Fond verabfolgt werde.
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Als Stadtarzt von Salzburg fand er auch noch die Zeit sich immer wieder um seinen kranken Cousin, den Vater seines Namensvetters Joseph von Lasser, der in Wien tätig war zu kümmern. In dessen Nachlass hat sich im Haus Hof und Staatsarchiv ein Brief von Dr. Lasser erhalten, in dem er anlässlich einer Krankenvisite schreibt: "Aus den getreu geschilderten Daten darf man mit Wahrscheinlichkeit auf einen erwünschten Ausgang schließen. Seyen Sie übrigens, werthester Herr Vetter und Pathe! Vollkommen versichert, dass ich den wärmsten Antheil an dem Schicksale ihres mir unendlich teuren von mir innigst geliebten Herrn Vaters nehme, und als Arzt nach Kräften für ihn sorgen werde."<ref>AT-OeStA/HHStA SB Nl Lasser 5-3-13</ref>
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Als Stadtarzt von Salzburg fand er auch noch die Zeit sich immer wieder um seinen kranken Cousin, den Vater seines berühmten Namensvetters Joseph von Lasser, der in Wien tätig war zu kümmern. In dessen Nachlass hat sich im Haus Hof und Staatsarchiv ein Brief von Dr. Lasser erhalten, in dem er anlässlich einer Krankenvisite schreibt: "Aus den getreu geschilderten Daten darf man mit Wahrscheinlichkeit auf einen erwünschten Ausgang schließen. Seyen Sie übrigens, werthester Herr Vetter und Pathe! Vollkommen versichert, dass ich den wärmsten Antheil an dem Schicksale ihres mir unendlich teuren von mir innigst geliebten Herrn Vaters nehme, und als Arzt nach Kräften für ihn sorgen werde."<ref>AT-OeStA/HHStA SB Nl Lasser 5-3-13</ref>
 
[[Datei:1839 Brief lasser.jpg|mini|Brief von Dr. Lasser vom 30. August 1839]]
 
[[Datei:1839 Brief lasser.jpg|mini|Brief von Dr. Lasser vom 30. August 1839]]