| − | ''Im voll besetzten [[Szene Salzburg|Szene]]-Saal ruft Habib Koité zur Einigkeit auf. "''Wir sind zusammen, für immer''", singt er vor, und alle singen es ihm nach. Die Idee der großen Gemeinsamkeiten ist bei einem Festival wie ''Jazz & the City'', bei dem vieles gleichzeitig an verschiedenen Orten passiert, allerdings nicht ganz einfach aufrechtzuerhalten. Wer am Samstagabend den Gitarristen und Sänger aus Mali in der Szene nicht verpassen wollte, verpasste stattdessen den geschmeidigen Heurigensoul von 5/8erl in Ehren im [[Stieglkeller]] oder den Klarinettisten Rolf Kühn, der im Solitär seinen 90. Geburtstag feierte. Bei anderen Bands wiederum half kluges Taktieren: Besucher, die am Freitag (17. Oktober) die Band Hejira verpasst hatte, konnten die Lieder der britisch-äthiopischen Sängerin Rahel Debebe-Dessalegne abends darauf etwa im [[Hotel Bristol]] in schön intim reduzierten Salonversionen hören. | + | ''Im voll besetzten [[Szene Salzburg|Szene]]-Saal ruft Habib Koité zur Einigkeit auf. "''Wir sind zusammen, für immer''", singt er vor, und alle singen es ihm nach. Die Idee der großen Gemeinsamkeiten ist bei einem Festival wie ''Jazz & the City'', bei dem vieles gleichzeitig an verschiedenen Orten passiert, allerdings nicht ganz einfach aufrechtzuerhalten. Wer am Samstagabend den Gitarristen und Sänger aus Mali in der Szene nicht verpassen wollte, verpasste stattdessen den geschmeidigen Heurigensoul von 5/8erl in Ehren im [[Stieglkeller]] oder den Klarinettisten Rolf Kühn, der im Solitär seinen 90. Geburtstag feierte. Bei anderen Bands wiederum half kluges Taktieren: Besucher, die am Freitag (17. Oktober) die Band Hejira verpasst hatte, konnten die Lieder der britisch-äthiopischen Sängerin Rahel Debebe-Dessalegne abends darauf etwa im [[Hotel Bristol (Stadt Salzburg)|Hotel Bristol]] in schön intim reduzierten Salonversionen hören. |
| | ''Weniger kann ja manchmal mehr sein: Die Regel konnte auch zur Entspannung beim Etappenlauf zwischen den dicht getakteten Konzertterminen helfen, die in den vergangenen fünf Tagen viel Bewegung in der Altstadt generierten und auch die Smartphones im Takt vibrieren ließen: Über die App des Festivals wurden Besucher informiert, wenn Konzertorte wie der [[Bösendorfersaal]] im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] zu klein für den Ansturm auf den Auftritt von Pepe Auer wurden oder das [[Mexicano Keller|Weinarchiv]] in der [[Arthotel Blaue Gans|Blauen Gans]] seinen Füllstand erreichte. | | ''Weniger kann ja manchmal mehr sein: Die Regel konnte auch zur Entspannung beim Etappenlauf zwischen den dicht getakteten Konzertterminen helfen, die in den vergangenen fünf Tagen viel Bewegung in der Altstadt generierten und auch die Smartphones im Takt vibrieren ließen: Über die App des Festivals wurden Besucher informiert, wenn Konzertorte wie der [[Bösendorfersaal]] im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] zu klein für den Ansturm auf den Auftritt von Pepe Auer wurden oder das [[Mexicano Keller|Weinarchiv]] in der [[Arthotel Blaue Gans|Blauen Gans]] seinen Füllstand erreichte. |