| − | Die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien führte mit Genehmigung des Kriegsministeriums vom [[10. Juli]] bis [[16. Oktober]] 1916 anthropologische Studien in zwei Kriegsgefangenenlagern durch. Im Kriegsgefangenenlager Grödig wurden 25 Völkerschaften des russischen Reiches anthropologisch untersucht und gemessen, und zwar: 53 Großrussen, elf Ukrainer (Kleinrussen), acht Weißrussen, ein [[Litauen|Litauer]], acht Letten, rünf [[Estland|Esten]], ein Syrjäne, ein Permiak, drei Wotjaken, ein Tscheremisse, ein Mokscha-Mordwine, ein Erdscha-Mordwine, drei Kasantataren, vier Baschkiren, vier Mischeren, zwei Tipteren, ein Krimtatare, acht Armenier, zwölf Moldauer, vier Bulgaren, ein Gagause, zwei Amauten, ein Grieche, sieben Juden und zwei Zigeuner. | + | Die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien führte mit Genehmigung des Kriegsministeriums vom [[10. Juli]] bis [[16. Oktober]] 1916 anthropologische Studien in zwei Kriegsgefangenenlagern durch. Im Kriegsgefangenenlager Grödig wurden 25 Völkerschaften des russischen Reiches anthropologisch untersucht und gemessen, und zwar: 53 Großrussen, elf Ukrainer (Kleinrussen), acht Weißrussen, ein [[Litauen|Litauer]], acht Letten, fünf [[Estland|Esten]], ein Syrjäne, ein Permiak, drei Wotjaken, ein Tscheremisse, ein Mokscha-Mordwine, ein Erdscha-Mordwine, drei Kasantataren, vier Baschkiren, vier Mischeren, zwei Tipteren, ein Krimtatare, acht Armenier, zwölf Moldauer, vier Bulgaren, ein Gagause, zwei Amauten, ein Grieche, sieben Juden und zwei Zigeuner. |
| | Von diesen 145 Mann wurden 130 fotografische Gesichtsaufnahmen und 44 Körperaufnahmen gemacht. Dazu kommen noch elf stereoskopische Gesichtsaufnahmen. Von Köpfen, Ohren, Händen und Füßen wurden auch Gipsformen hergestellt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19161105&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=13 ANNO], Wiener Zeitung, 5. November 1916, Seite 13</ref><ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19161110&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 10. November 1916, Seite 5</ref> | | Von diesen 145 Mann wurden 130 fotografische Gesichtsaufnahmen und 44 Körperaufnahmen gemacht. Dazu kommen noch elf stereoskopische Gesichtsaufnahmen. Von Köpfen, Ohren, Händen und Füßen wurden auch Gipsformen hergestellt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19161105&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=13 ANNO], Wiener Zeitung, 5. November 1916, Seite 13</ref><ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19161110&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 10. November 1916, Seite 5</ref> |