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* [[Kajetan Rupert Hagenauer]] (* [[1746]]; † [[1811]]), trat in das Stift St Peter ein, nahm als Pater den Namen Dominikus an, s. "[[Dominikus Hagenauer]]", die Profess war im Jahr 1765, Primiz feierte er 1769, für welchen Anlass sein Jugendfreund Wolfgang Amadeus Mozart die Dominikus-Messe schrieb. Nach Beendigung der theologischen Ausbildung durchlief Dominikus verschiedene Klosterämter (Stiftsbibliothekar, Küchenmeister, Spiritual für den Nonnberger Konvent) und wurde im Alter von vierzig Jahren im ersten Wahlgang zum Abt der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] gewählt. In dieser Funktion verjüngte er den Konvent, reformierte die Wirtschaftsbetriebe des Klosters und bilanzierte ausgeglichen. An der Benediktiner-Universität stellte er als ständiger Assistent seine administrativen Führungskompetenzen zur Verfügung. Er ist in der Äbtegruft vor dem Hochaltar der Stiftskirche beigesetzt.
 
* [[Kajetan Rupert Hagenauer]] (* [[1746]]; † [[1811]]), trat in das Stift St Peter ein, nahm als Pater den Namen Dominikus an, s. "[[Dominikus Hagenauer]]", die Profess war im Jahr 1765, Primiz feierte er 1769, für welchen Anlass sein Jugendfreund Wolfgang Amadeus Mozart die Dominikus-Messe schrieb. Nach Beendigung der theologischen Ausbildung durchlief Dominikus verschiedene Klosterämter (Stiftsbibliothekar, Küchenmeister, Spiritual für den Nonnberger Konvent) und wurde im Alter von vierzig Jahren im ersten Wahlgang zum Abt der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] gewählt. In dieser Funktion verjüngte er den Konvent, reformierte die Wirtschaftsbetriebe des Klosters und bilanzierte ausgeglichen. An der Benediktiner-Universität stellte er als ständiger Assistent seine administrativen Führungskompetenzen zur Verfügung. Er ist in der Äbtegruft vor dem Hochaltar der Stiftskirche beigesetzt.
 
* Ignaz Joachim Hagenauer (* [[1749]]; † [[1824]]), knüpfte nach seiner Ausbildung in Venedig, Marseille und Triest erfolgreich als Großhändler an. 1785 heiratete er die aus Belgien stammende Elisabeth von Thys und wurde zum Begründer der [[Hagenauer - der Triester Zweig|Triester Linie der Locatelli-Hagenauer]] (mit Nachkommen in Triest und Cormòns, [[Friaul]], damals Österreich, heute Italien).
 
* Ignaz Joachim Hagenauer (* [[1749]]; † [[1824]]), knüpfte nach seiner Ausbildung in Venedig, Marseille und Triest erfolgreich als Großhändler an. 1785 heiratete er die aus Belgien stammende Elisabeth von Thys und wurde zum Begründer der [[Hagenauer - der Triester Zweig|Triester Linie der Locatelli-Hagenauer]] (mit Nachkommen in Triest und Cormòns, [[Friaul]], damals Österreich, heute Italien).
* Maria Martha Hagenauer (* [[1751]]; † [[1770]]), schien früh schwer krank geworden zu sein, Leopold Mozart schrieb von einer Lungensucht und Abzehrung am Hals und dass sie „freylich schon immer so mager ausgesehen hat“.
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* Maria Martha Hagenauer (* [[1751]]; † [[1770]]), schien früh schwer krank geworden zu sein, Leopold Mozart schrieb von einer Lungensucht und Abzehrung am Hals und dass sie „freylich schon immer so mager ausgesehen hat“, starb im Alter von 19 Jahren.
* Maria Ursula Hagenauer (* [[1753]]; † [[1831]]), führte nach 1800 die elterliche Spezereiwarenhändlerin in Salzburg fort.
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* Maria Ursula Hagenauer (* [[1753]]; † [[1831]]), Zwillingsschwester von Petrus Lukas, Freundin von Nannerl Mozart, führte nach 1800 die elterliche Spezereiwarenhandlung in Salzburg fort.
* Petrus Lukas Hagenauer (* 1753; † [[1761]])  
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* Petrus Lukas Hagenauer (* 1753; † [[1761]]), starb im Alter von 8 Jahren.
* Maria Franziska Hagenauer (* [[1755]]; † [[1836]]), heiratet 1787 Franz Pichler, Hofrichter der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]], dann Hofkammerprokurator, Hofkammerrat und 1807 wirklicher k.k. Regierungsrat, seine Frau erbt nach dem Tod der ältesten Schwester die Spezereiwarenhandlung in Salzburg, die sie 1831 an ihren Buchhalter Josef Schüler verkauft.
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* Maria Franziska Hagenauer (* [[1755]]; † [[1836]]), heiratet 1787 Franz Pichler, Hofrichter der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]], später Hofkammerprokurator, Hofkammerrat und 1807 wirklicher k.k. Regierungsrat, seine Frau erbt nach dem Tod der ältesten Schwester die Spezereiwarenhandlung in Salzburg, die sie 1831 an ihren Buchhalter Josef Schüler verkauft.
* Leopold Judas Thaddä Hagenauer (* [[1761]]; † [[1828]]), Besitzer der [[Johann Christian Paurnfeind|Pauernfeind]]schen Handlung auf dem [[Kranzlmarkt]] im sogenannten Hasenhaus, heiratet 1793 Maria Anna Popp, die Tochter eines [[Steinbräu|Bräuers im Stein]], führt nach dem Tod ihres Mannes das Geschäft fort und verkauft es 1826 an Johann Sallinger.
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* Leopold Judas Thaddä Hagenauer (* [[1761]]; † [[1828]]), erhielt von seinem Vater die 1789 aus einer Konkursmasse ersteigerte Spezereiwarenhandlung des [[Johann Christian Paurnfeind|Pauernfeind]] auf dem [[Kranzlmarkt]] im sogenannten Hasenhaus, heiratet 1793 Maria Anna Popp, die Tochter eines [[Steinbräu|Bräuers im Stein]], führt nach dem Tod ihres Mannes das Geschäft fort und verkauft es 1826 an Johann Sallinger.
    
Lorenz Hagenauer war ein frommer Christ, der bis ins hohe Alter täglich den Gottesdienst hörte. Er galt als belesen und gebildet und war nicht nur als Handelsmann und Spezereiwarenhändler erfolgreich und rege, sondern auch als Förderer der Künste.
 
Lorenz Hagenauer war ein frommer Christ, der bis ins hohe Alter täglich den Gottesdienst hörte. Er galt als belesen und gebildet und war nicht nur als Handelsmann und Spezereiwarenhändler erfolgreich und rege, sondern auch als Förderer der Künste.
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