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| | Im Oktober 2010 nahm das Unternehmen die neue Klinkerproduktionsanlage in Betrieb. Voran gegangen waren Investitionen in der Höhe von 31 Millionen Euro, die größten des Unternehmens in den letzten 50 Jahren. Neben zahlreichen Erneuerungen wurde auch ein Klinkerkühler samt Entstaubungsanlage und ein fünfstufiger Wärmetauscherturm von einhundert Meter Höhe errichtet. Das Gebläse wurde in den Keller des Turms verlegt, um den Lärm für die Anrainer zu reduzieren. | | Im Oktober 2010 nahm das Unternehmen die neue Klinkerproduktionsanlage in Betrieb. Voran gegangen waren Investitionen in der Höhe von 31 Millionen Euro, die größten des Unternehmens in den letzten 50 Jahren. Neben zahlreichen Erneuerungen wurde auch ein Klinkerkühler samt Entstaubungsanlage und ein fünfstufiger Wärmetauscherturm von einhundert Meter Höhe errichtet. Das Gebläse wurde in den Keller des Turms verlegt, um den Lärm für die Anrainer zu reduzieren. |
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| − | Im Turm wird das Steinmehl mit Abwärme aus dem Ein-Ofen-System bis auf 1.100 Grad Celsius vorgewärmt werden. Dann erst wird es im Ofen bei 1.450 Grad Celsius gebracht. Im Vergleich: die alten zwei Drehrohröfen brachten es lediglich auf 800 Grad Celsius Vorwärmetemperatur. Durch die effizientere Nutzung der Wärme im neuen Wärmetauscherturm können nun pro Jahr rund 8.000 Tonnen Kohle gespart werden, was einem durchschnittlichen Wärmeverbrauch von 2.500 Einfamilienhäusern entspricht. Eine weitere Reduktion betrifft die bisherigen 320 Lkw-Fahrten pro Jahr. Der Ausstoß an Kohlendioxid wird nun um 30.000 Tonnen pro Jahr sinken. | + | Im Turm wird das Steinmehl mit Abwärme aus dem Ein-Ofen-System bis auf 1 100 Grad Celsius vorgewärmt werden. Dann erst wird es im Ofen bei 1 450 Grad Celsius gebracht. Im Vergleich: die alten zwei Drehrohröfen brachten es lediglich auf 800 Grad Celsius Vorwärmetemperatur. Durch die effizientere Nutzung der Wärme im neuen Wärmetauscherturm können nun pro Jahr rund 8 000 Tonnen Kohle gespart werden, was einem durchschnittlichen Wärmeverbrauch von 2 500 Einfamilienhäusern entspricht. Eine weitere Reduktion betrifft die bisherigen 320 Lkw-Fahrten pro Jahr. Der Ausstoß an Kohlendioxid wird nun um 30 000 Tonnen pro Jahr sinken. |
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| − | Zusätzlich wurde an der [[Königsseeache]] ein betriebseigenes Kleinkraftwerk und eine Stromtankstelle errichtet. Da die Fließgeschwindigkeit der Königsseeache nicht für die Stromerzeugung mit herkömmlichen Turbinen ausreicht, kommt die spezielle [[Hamann-Turbine]] zum Einsatz. Diese Turbine hat einen Durchmesser von 2,5 Meter und ist sechs Meter lang. Sie versorgt die Stromtankstelle und bis zu 100.000 Kilometer pro Jahr können mit dem erzeugten Strom dann zurück gelegt werden. | + | Zusätzlich wurde an der [[Königsseeache]] ein betriebseigenes Kleinkraftwerk und eine Stromtankstelle errichtet. Da die Fließgeschwindigkeit der Königsseeache nicht für die Stromerzeugung mit herkömmlichen Turbinen ausreicht, kommt die spezielle [[Hamann-Turbine]] zum Einsatz. Diese Turbine hat einen Durchmesser von 2,5 Meter und ist sechs Meter lang. Sie versorgt die Stromtankstelle und bis zu 100 000 Kilometer pro Jahr können mit dem erzeugten Strom dann zurück gelegt werden. |
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| | == Brand == | | == Brand == |
| − | Am [[8. Februar]] [[2011]] kam es am späten Nachmittag zu einem Glimmbrand im Kohlestaubsilo. Nach Eintreffen der Feuerwehr kommt es zu einer Staubexplosion und es wird Großalarm ausgelöst. Gegen 19:30 Uhr war dann der Brand unter Kontrolle. Es waren dann Löschmannschaften der [[Freiwillige Feuerwehr Hallein|Freiwilligen Feuerwehr Hallein]], [[Freiwillige Feuerwehr Bad Dürrnberg|Freiwilligen Feuerwehr Bad Dürrnberg]], [[Freiwillige Feuerwehr Niederalm|Freiwilligen Feuerwehr Niederalm]], [[Freiwillige Feuerwehr Anif|Freiwilligen Feuerwehr Anif]], [[Freiwillige Feuerwehr Golling|Freiwilligen Feuerwehr Golling]] und [[Freiwillige Feuerwehr Eugendorf|Freiwilligen Feuerwehr Eugendorf]] bis 2.30 Uhr des [[10. Februar]]s mit dem Löschen beschäftigt. Allein die Freiwilligen Feuerwehr Hallein hatte 59 Personen im Einsatz. Zwei Feuerwehrleute und ein Arbeiter des Unternehmens wurden bei der Staubexplosion verletzt. | + | Am [[8. Februar]] [[2011]] kam es am späten Nachmittag zu einem Glimmbrand im Kohlestaubsilo. Nach Eintreffen der Feuerwehr kommt es zu einer Staubexplosion und es wird Großalarm ausgelöst. Gegen 19:30 Uhr war dann der Brand unter Kontrolle. Es waren dann Löschmannschaften der [[Freiwillige Feuerwehr Hallein|Freiwilligen Feuerwehr Hallein]], [[Freiwillige Feuerwehr Bad Dürrnberg|Freiwilligen Feuerwehr Bad Dürrnberg]], [[Freiwillige Feuerwehr Niederalm|Freiwilligen Feuerwehr Niederalm]], [[Freiwillige Feuerwehr Anif|Freiwilligen Feuerwehr Anif]], [[Freiwillige Feuerwehr Golling|Freiwilligen Feuerwehr Golling]] und [[Freiwillige Feuerwehr Eugendorf|Freiwilligen Feuerwehr Eugendorf]] bis 2:30 Uhr des [[10. Februar]]s mit dem Löschen beschäftigt. Allein die Freiwilligen Feuerwehr Hallein hatte 59 Personen im Einsatz. Zwei Feuerwehrleute und ein Arbeiter des Unternehmens wurden bei der Staubexplosion verletzt. |
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| | Ausgebrochen war der Brand bei Reinigungsarbeiten in einem Brennstoffsilo. | | Ausgebrochen war der Brand bei Reinigungsarbeiten in einem Brennstoffsilo. |