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Harrach zeichnete sich durch seinen dem Rokoko zugeneigten Kunstsinn aus und war in der Stadtbevölkerung wegen seiner Leutseligkeit und Wohltätigkeit überaus beliebt. So kam es immer wieder vor, dass er sich, auf den Bänken der Residenz sitzend, mit Bürgern unterhielt. Die Kardinalswürde für seine Person, für die sich König Johann von Polen beim Papst eingesetzt hatte, schlug er aus. Franz Anton war der erste Salzburger Fürsterzbischof, der eine Perücke trug, die vorher Geistlichen verboten war.  
 
Harrach zeichnete sich durch seinen dem Rokoko zugeneigten Kunstsinn aus und war in der Stadtbevölkerung wegen seiner Leutseligkeit und Wohltätigkeit überaus beliebt. So kam es immer wieder vor, dass er sich, auf den Bänken der Residenz sitzend, mit Bürgern unterhielt. Die Kardinalswürde für seine Person, für die sich König Johann von Polen beim Papst eingesetzt hatte, schlug er aus. Franz Anton war der erste Salzburger Fürsterzbischof, der eine Perücke trug, die vorher Geistlichen verboten war.  
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Sein Wahlspruch "''In manu domine sors mea''" (''In Gottes Händen liegt mein Los'') prägte seine Persönlichkeit und Regentschaft. Er zählte zu den beliebtesten Fürsterzbischöfen in der Stadt Salzburg. In den Landgemeinden verlor Harrach durch manch kleinliche Verordnung zuweilen Ansehen und Autorität. So trat 1714 ein allgemeines Verbot des Arbeitens im Ausland in Kraft.  
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Sein Wahlspruch ''In manu domine sors mea'' ("In Gottes Händen liegt mein Los") prägte seine Persönlichkeit und Regentschaft. Er zählte zu den beliebtesten Fürsterzbischöfen in der Stadt Salzburg. In den Landgemeinden verlor Harrach durch manch kleinliche Verordnung zuweilen Ansehen und Autorität. So trat 1714 ein allgemeines Verbot des Arbeitens im Ausland in Kraft.  
    
Harrach starb am 18. Juli 1727 im Schloss Mirabell an einer Lungenentzündung.
 
Harrach starb am 18. Juli 1727 im Schloss Mirabell an einer Lungenentzündung.