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Der Ausbau der der 125 Kilometer langen Strecke [[Schwarzach-St. Veit Bahnhof (Haltestelle)|Bahnhof Schwarzach-St. Veit]]–Wörgl zur zweigleisigen Strecke durch Errichtung des zweiten Gleis wurde zwischen dem Frühjahr [[1913]] und dem Sommer [[1915]] ausgeführt.<blockquote>''Die kaum zweieinhalb jährige Bauzeit, mit welcher der Bautermin vollständig eingehalten wurde, bedeutete eine um so anerkennenswertere Leistung, als in die Bauperiode der Eintritt in kriegerische Ereignisse fiel und der Bau vom Anfang an ohne Unterbrechung des Verkehres durchgeführt wurde. Die Schwierigkeiten, die sich daraus ergaben, sind von der Bauleitung durch geschickte Ausnützung der Kräfte überwunden worden, obwohl bedeutende technische Leistungen, wie der Bau der Moosbachbrücke, die Herstellungen in den [[Salzach]]-Engen, die Arbeiten im [[Ofenauer Tunnel (Salzburg-Tiroler-Bahn)|Ofenauer Tunnel]], der Bau neuer Tunnels im schwierigen Gelände, die Fundierung neuer Brückenpfeiler usw. zu vollbringen waren. Die Kosten, die der Bau des zweiten Geleises erforderte, beziffern sich auf 52 Millionen [[Krone]]n. Mit dem Ausbau des zweiten Geleises Schwarzach-St. Veit—Wörgl wurde die ganze Strecke Salzburg—Wörgl, bzw. Innsbruck zweigeleisig, was dem Verkehr insgesamt und Verbesserungen im Fahrplan zustatten kam.''<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vvb&datum=19150901&seite=4 ANNO], "Vorarlberger Volksblatt", 1. September 1915, Seite 4</ref></blockquote>
 
Der Ausbau der der 125 Kilometer langen Strecke [[Schwarzach-St. Veit Bahnhof (Haltestelle)|Bahnhof Schwarzach-St. Veit]]–Wörgl zur zweigleisigen Strecke durch Errichtung des zweiten Gleis wurde zwischen dem Frühjahr [[1913]] und dem Sommer [[1915]] ausgeführt.<blockquote>''Die kaum zweieinhalb jährige Bauzeit, mit welcher der Bautermin vollständig eingehalten wurde, bedeutete eine um so anerkennenswertere Leistung, als in die Bauperiode der Eintritt in kriegerische Ereignisse fiel und der Bau vom Anfang an ohne Unterbrechung des Verkehres durchgeführt wurde. Die Schwierigkeiten, die sich daraus ergaben, sind von der Bauleitung durch geschickte Ausnützung der Kräfte überwunden worden, obwohl bedeutende technische Leistungen, wie der Bau der Moosbachbrücke, die Herstellungen in den [[Salzach]]-Engen, die Arbeiten im [[Ofenauer Tunnel (Salzburg-Tiroler-Bahn)|Ofenauer Tunnel]], der Bau neuer Tunnels im schwierigen Gelände, die Fundierung neuer Brückenpfeiler usw. zu vollbringen waren. Die Kosten, die der Bau des zweiten Geleises erforderte, beziffern sich auf 52 Millionen [[Krone]]n. Mit dem Ausbau des zweiten Geleises Schwarzach-St. Veit—Wörgl wurde die ganze Strecke Salzburg—Wörgl, bzw. Innsbruck zweigeleisig, was dem Verkehr insgesamt und Verbesserungen im Fahrplan zustatten kam.''<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vvb&datum=19150901&seite=4 ANNO], "Vorarlberger Volksblatt", 1. September 1915, Seite 4</ref></blockquote>
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=== Ereignis ===
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Am [[4. Juli]] [[1947]] löste ein verheerendes Unwetter über [[Werfen]] in der [[Eugenklamm]] eine riesige Geröll- und Schlammlawine aus, die die Salzburg-Tiroler-Bahn] und [[Salzachtal Straße]] zerstörte sowie Todesopfer forderte. Die Bahnlinie wurde auf 400 Meter unterbrochen, davon die Hälfte durch vier Meter hohes Geröll verschüttet.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ill&datum=1947&page=460&size=24 ANNO], Welt-Illustrierte, Ausgabe 1947, Heft 29, Seite 12</ref>
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{{#ev:youtube|pDRDheMACrg|280|right|Zugunfall Februar 2020,  ein-Minuten-Video}}
 
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Am Montagnachmittag, den [[3. Februar]] [[2020]], wurde ein Pkw von einem Zug im Bereich des Bahnübergangs [[Kuchl]]-[[Moos (Kuchl)|Moos]] rund 100 Meter mitgeschleift. Der Pkw-Lenker kam bei der Kollision ums Leben, die Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Die Bahnstrecke zwischen [[Golling an der Salzach]] und Hallein musste für mehrere Stunden gesperrt werden.  
 
Am Montagnachmittag, den [[3. Februar]] [[2020]], wurde ein Pkw von einem Zug im Bereich des Bahnübergangs [[Kuchl]]-[[Moos (Kuchl)|Moos]] rund 100 Meter mitgeschleift. Der Pkw-Lenker kam bei der Kollision ums Leben, die Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Die Bahnstrecke zwischen [[Golling an der Salzach]] und Hallein musste für mehrere Stunden gesperrt werden.