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Bereits im Frühjahr 2012 starteten die Vermessungs- und Bodenerkundungsarbeiten. Nach einer europaweiten Ausschreibung rechnen die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] dann mit dem Start der Bauarbeiten für den Frequenzumrichter und das Umspannwerk im Frühjahr 2013. Die Bauarbeiten für das Kraftwerk selbst können nach Vorliegen aller [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-internen Beschlüsse ab Herbst 2013 anlaufen. Die Inbetriebnahme war für 2018 vorgesehen, sagte [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-Sprecher Rene Zumtobel. Allerdings fand dann der tatsächliche Baubeginn erst [[2020]] statt.
 
Bereits im Frühjahr 2012 starteten die Vermessungs- und Bodenerkundungsarbeiten. Nach einer europaweiten Ausschreibung rechnen die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] dann mit dem Start der Bauarbeiten für den Frequenzumrichter und das Umspannwerk im Frühjahr 2013. Die Bauarbeiten für das Kraftwerk selbst können nach Vorliegen aller [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-internen Beschlüsse ab Herbst 2013 anlaufen. Die Inbetriebnahme war für 2018 vorgesehen, sagte [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-Sprecher Rene Zumtobel. Allerdings fand dann der tatsächliche Baubeginn erst [[2020]] statt.
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Eigentlich wurde das geplante ÖBB-Pumpspeicherkraftwerk Tauernmoos im  Uttendorfer Stubachtal schon im April [[2012]] von der UVP-Behörde genehmigt. Im Herbst wollten die ÖBB aber eine Änderungsbewilligung beantragen. Denn das Unternehmen hat groß umgeplant. Die ÖBB wollen jetzt alle Anlagen des Kraftwerks mit einem Tunnelsystem erschließen. Der Haupttunnel soll vom Enzingerboden, wo die Landesstraße endet, über den [[Grünsee]] und  den Tauernmoossee zur Kraftwerkskaverne und weiter zum Weißsee auf 2 250 [[m ü. A.]] Höhe führen. ÖBB-Projektleiter Walter Kühner sagt, die Stollen  seien etwa acht Kilometer lang. "Die Kosten betragen rund 25 Mill. Euro."
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Laut Kühner hat der Tunnel mehrere Vorteile. "Ohne den Tunnel müssten wir für die Errichtung des Kraftwerks einen oberirdischen Weg ausbauen, der  nicht wintersicher wäre. Der Tunnel ist auch aus Naturschutzgründen  besser. In ihn würden auch die Stromleitungen verlegt. Und wir können  zur Wartung die Anlagen das ganze Jahr unabhängig von der Witterung  bequem erreichen. Bisher mussten die Leute teilweise mit Tourenski  hinauf, wenn die Seilbahn bei einem Sturm nicht fahren konnte."
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Durch  den Tunnel wird die Seilbahn überflüssig. Kühner: "''Wir gehen davon aus,  dass wir sie abtragen und die Trasse renaturieren. Die Bahn würde nur  Kosten verursachen.''"
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Durch den Tunnel wäre auch die [[Rudolfshütte]]  erreichbar, etwa für Einsatzkräfte im Notfall. Öffentlichen Verkehr wird  es nicht geben. Die parallel zur ÖBB-Seilbahn verlaufende  [[Weißsee Gletscherbahn]] zur Rudolfshütte bleibt natürlich bestehen.
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Im Oktober 2012 stellte das Bundesdenkmalamt nach einer Prüfung fest, dass die [[1948]] errichtete {{PAGENAME}} nicht erhaltenswürdig ist. Lediglich die Bergstation bleibt stehen und wird für eine [[Nationalpark Hohe Tauern Ausstellungen|Nationalparkausstellung]] zum Thema [[Wetter]] und [[Klima]] umgebaut<ref>{{Quelle SN|27. Oktober 2012}}</ref>.
    
== Zwischenfall ==
 
== Zwischenfall ==