| − | Siegfried Lorenz Wohlfarter war ein uneheliches Kind der Hausfrau Fridoline, genannt Frieda, Wohlfarter (* 1902; † 1994) und des Gerbermeisters Lorenz [[Palfinger]] (* 1902; † 1938). Frieda heiratete im Jahr [[1927]] den Lokomotivführer Hugo Kalchgruber (* 1903; † 1969). Die Familie lebte eine Zeit lang in [[Bischofshofen]] (einem wichtigen Eisenbahnstützpunkt), wo Siegfried die [[Volksschule Bischofshofen Markt|Volksschule für Knaben]] absolvierte und die erste Klasse der [[Franz-Moßhammer-Mittelschule|Hauptschule]] besuchte. Später übersiedelte die Familie nach Amstetten ([[NÖ]]), wo Siegfried zunächst den [[Hauptschule|Hauptschulbesuch]] fortsetzte. Ab der zweiten Klasse besuchte er die Oberrealschule in Waidhofen an der Ybbs (NÖ). [[1941]] beendete er seine Schullaufbahn mit der Matura und wurde in den [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] eingezogen. Als Soldat war Wohlfarter in [[Finnland]], [[Russland]], [[Italien]] sowie [[Österreich]] im Einsatz. [[1942]] wurde er in Russland schwer verletzt; [[1944]] absolvierte er einen Reserveoffizierslehrgang in Salzburg. [[1945]] kehrte er nach Saalfelden zurück. [[1947]] heiratete er die Schneidergehilfin Adelheid Kühnel (* 1921; † 2011). [[1948]] kam der Sohn Reinhard auf die Welt († 2018); [[1958]] folgte die Geburt der Tochter Irmgard. Die Familie lebte in der sogenannten "Villa Wohlfarter" in Saalfelden, einem Haus in der Nähe des [[Bahnhof Saalfelden|Bahnhofes]]. 1973 übersiedelte sie in ein neu gebautes Haus. Siegfried arbeitete bis zur Pensionierung als Finanzbeamter in [[Zell am See]], seine Frau Adelheid war als Handarbeitslehrerin an der [[Mittelschule Saalfelden- Bahnhof|Hauptschule Saalfelden-Bahnhof]] angestellt. Über Jahrzehnte war Siegfried ehrenamtlich in der Gemeindepolitik sowie bei den Naturfreunden Saalfelden aktiv. [[1987]] kamen zwei Enkeltöchter zur Welt, [[2013]] und [[2015]] zwei Urenkelinnen. Die letzten Lebensjahre verbrachte er im Saalfeldner [[Schloss Farmach|Seniorenhaus Farmach]], wo er im Februar 2021 im Alter von fast 98 Jahren starb. | + | Siegfried Lorenz Wohlfarter war ein uneheliches Kind der Hausfrau Fridoline, genannt Frieda, Wohlfarter (* 1902; † 1994) und des Gerbermeisters Lorenz [[Palfinger]] (* 1902; † 1938). Frieda heiratete im Jahr [[1927]] den Lokomotivführer Hugo Kalchgruber (* 1903; † 1969). Die Familie lebte eine Zeit lang in dem Eisenbahnstützpunkt [[Bischofshofen]], wo Siegfried die [[Volksschule Bischofshofen Markt|Volksschule für Knaben]] absolvierte und die erste Klasse der [[Franz-Moßhammer-Mittelschule|Hauptschule]] besuchte. Später übersiedelte die Familie nach Amstetten ([[NÖ]]), wo Siegfried zunächst den [[Hauptschule|Hauptschulbesuch]] fortsetzte. Ab der zweiten Klasse besuchte er die Oberrealschule in Waidhofen an der Ybbs (NÖ). [[1941]] beendete er seine Schullaufbahn mit der Matura und wurde in den [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] eingezogen. Als Soldat war Wohlfarter in [[Finnland]], [[Russland]], [[Italien]] sowie [[Österreich]] im Einsatz. [[1942]] wurde er in Russland schwer verletzt; [[1944]] absolvierte er einen Reserveoffizierslehrgang in Salzburg. [[1945]] kehrte er nach Saalfelden zurück. [[1947]] heiratete er die Schneidergehilfin Adelheid Kühnel (* 1921; † 2011). [[1948]] kam der Sohn Reinhard auf die Welt († 2018); [[1958]] folgte die Geburt der Tochter Irmgard. Die Familie lebte in der sogenannten "Villa Wohlfarter" in Saalfelden, einem Haus in der Nähe des [[Bahnhof Saalfelden|Bahnhofes]]. 1973 übersiedelte sie in ein neu gebautes Haus. Siegfried arbeitete bis zur Pensionierung als Finanzbeamter in [[Zell am See]], seine Frau Adelheid war als Handarbeitslehrerin an der [[Mittelschule Saalfelden- Bahnhof|Hauptschule Saalfelden-Bahnhof]] angestellt. Über Jahrzehnte war Siegfried ehrenamtlich in der Gemeindepolitik sowie bei den Naturfreunden Saalfelden aktiv. [[1987]] kamen zwei Enkeltöchter zur Welt, [[2013]] und [[2015]] zwei Urenkelinnen. Die letzten Lebensjahre verbrachte er im Saalfeldner [[Schloss Farmach|Seniorenhaus Farmach]], wo er im Februar 2021 im Alter von fast 98 Jahren starb. |