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== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Das Schloss steht unter [[Denkmalschutz]], der Schlosspark Kleßheim wurde [[2014]] wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung ebenfalls unter Denkmalschutz gestellt.<ref>Quelle [https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009184 Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz - DMSG) StF: BGBl. Nr. 533/1923 (NR: GP I 1513 AB 1703 S. 209.)]</ref>  
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Das Schloss steht unter [[Denkmalschutz]], der Schlosspark Kleßheim wurde [[2014]] wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung ebenfalls unter Denkmalschutz gestellt.<ref>[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009184 Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz - DMSG) StF: BGBl. Nr. 533/1923 (NR: GP I 1513 AB 1703 S. 209.)]</ref>  
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Es ist von einem großen Schlosspark samt Mauer mit mehreren Türmen umgeben, an dessen Nordseite der [[Käferheimer Mühlbach]] fließt. Im historischen Schlosspark befindet sich [[Golf & Country Club Salzburg]] und nördlich, etwas tiefer als das Schloss die weithin bekannten [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim]].
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Es ist von einem Schlosspark samt Mauer mit mehreren Türmen umgeben, an dessen Nordseite der [[Käferheimer Mühlbach]] fließt. Im historischen Schlosspark befindet sich [[Golf &amp; Country Club Salzburg]] und nördlich, etwas unterhalb des Schlosses die weithin bekannten [[Tourismusschulen Salzburg-Kleßheim]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
Ursprünglich befand sich hier mit dem ''Kleshof'' einstmals ein kleiner Adelssitz, der im Jahr [[1690]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben wurde. In dessen Auftrag wurde um [[1700]] nach Plänen von [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] mit dem Bau des Lustschlosses ''Favorita'' begonnen. Nach dem Tod des Fürsterzbischofs im Jahr [[1709]] war der Bau bereits weit voran geschritten, wurde aber von seinem Nachfolger, Fürsterzbischof [[Franz Anton Harrach]], vorerst eingestellt, widmete sich dieser doch vorrangig dem Ausbau des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Erst Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], der Erbauer des [[Schloss Leopoldskron|Schlosses Leopoldskron]], ließ das Schloss Kleßheim mit vielen Abstrichen gegenüber dem ursprünglichem Plan vollenden.
 
Ursprünglich befand sich hier mit dem ''Kleshof'' einstmals ein kleiner Adelssitz, der im Jahr [[1690]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben wurde. In dessen Auftrag wurde um [[1700]] nach Plänen von [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] mit dem Bau des Lustschlosses ''Favorita'' begonnen. Nach dem Tod des Fürsterzbischofs im Jahr [[1709]] war der Bau bereits weit voran geschritten, wurde aber von seinem Nachfolger, Fürsterzbischof [[Franz Anton Harrach]], vorerst eingestellt, widmete sich dieser doch vorrangig dem Ausbau des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Erst Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], der Erbauer des [[Schloss Leopoldskron|Schlosses Leopoldskron]], ließ das Schloss Kleßheim mit vielen Abstrichen gegenüber dem ursprünglichem Plan vollenden.
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Der trotzdem sehenswerte Bau besteht aus drei vornehm ausgeschmückten Geschoßen, wobei sich im etwas erhöhten Haupttrakt der große Festsaal mit seiner hohen, luftigen Kuppel befindet. Die Terrasse des Portals in der Mitte des Haupttrakts wurde hingegen erst [[1723]] angebaut. Am Beginn der Auffahrt befindet sich auf jedem Außensockel ein liegender Hirsch, dessen Geweih mit goldenen Sternen, eine Anspielung an das Wappen des Erzbischofs Firmian, versetzt ist. Dieser Hirsch war auch das Wappen der Schüler der [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim]], heute ''Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim'', im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]].  
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Der trotzdem sehenswerte Bau besteht aus drei vornehm ausgeschmückten Geschoßen, wobei sich im etwas erhöhten Haupttrakt der große Festsaal mit seiner hohen, luftigen Kuppel befindet. Die Terrasse des Portals in der Mitte des Haupttrakts wurde hingegen erst [[1723]] angebaut. Am Beginn der Auffahrt befindet sich auf jedem Außensockel ein liegender Hirsch, dessen Geweih mit goldenen Sternen, eine Anspielung an das Wappen des Fürsterzbischofs Firmian, versetzt ist. Dieser Hirsch war auch das Wappen der Schüler der "Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim", heute Tourismusschulen Salzburg-Kleßheim'', im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]].  
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Die angrenzende zweiarmige Rampe führt in weitem Bogen vom [[Barock|barockem]] zentralen Ziergarten, den Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] in einen Englischen Garten umgestalten ließ, zum Schloss hinauf.  
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Die angrenzende zweiarmige Rampe führt in weitem Bogen vom [[barock]]em zentralen Ziergarten, den Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] in einen Englischen Garten umgestalten ließ, zum Schloss hinauf.  
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Während der [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie]] befand sich das Schloss ab [[1866]] im Besitz des Erzherzog [[Ludwig Viktor von Österreich]], dem jüngsten Bruder von Kaiser [[Franz Joseph I.]], der seit [[1861]] aus Wien verbannt war. Da ihm das Schloss im Winter zu unbequem war, beauftragte er den Architekten Heinrich von Ferstel (* [[1828]]; † [[1883]]) mit dem Bau des so genannten [[Kavalierhaus|Winterschlosses]]. Am [[18. Jänner]] [[1919]] starb er im Winterschloss. Bestattet wurde er am Friedhof der [[Pfarrkirche zu unserer Lieben Frau Mariae Geburt|Pfarrkirche]] in [[Siezenheim]]. Die Erben verkauften das Schloss am [[25. April]] und am [[3. Mai]] [[1921]] an das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]].
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Während der [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie]] befand sich das Schloss ab [[1866]] im Besitz des Erzherzog [[Ludwig Viktor von Österreich]], dem jüngsten Bruder von Kaiser [[Franz Joseph I.]], der seit [[1861]] aus [[Wien]] verbannt war. Da ihm das Schloss im Winter zu unbequem war, beauftragte er den Architekten Heinrich von Ferstel (* [[1828]]; † [[1883]]) mit dem Bau des so genannten [[Kavalierhaus|Winterschlosses]]. Am [[18. Jänner]] [[1919]] starb er im Winterschloss. Bestattet wurde er am Friedhof der [[Pfarrkirche zu unserer Lieben Frau Mariae Geburt|Pfarrkirche]] in [[Siezenheim]]. Die Erben verkauften das Schloss am [[25. April]] und am [[3. Mai]] [[1921]] an das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]].
    
Dabei sollte der Ankauf des Schlosses durch den Verkauf der dort befindlichen Kunstgegenstände ins Ausland finanziert werden. Die Vereinbarung bestand darin, dass die vor einer möglichen Verstaatlichung durch die Republik Österreich stehende Immobilie zu Privateigentum erklärt wurde, für die Ausfuhr der Mobilien (Kunstgegenstände) kein Ausfuhrzoll erhoben wurde, der Erlös für die Mobilien zu einem Drittel dem Land zufiel und dieses mit seinem Anteil am Erlös den Ankauf der Immobilien (Gebäude und Grundbesitz) finanzieren sollte. Zur Abwicklung wurde ein Ko­mi­tee gebildet, das aus [[Robert Preußler]], Dr. [[Franz Rehrl]] und [[Max Ott]] bestand.
 
Dabei sollte der Ankauf des Schlosses durch den Verkauf der dort befindlichen Kunstgegenstände ins Ausland finanziert werden. Die Vereinbarung bestand darin, dass die vor einer möglichen Verstaatlichung durch die Republik Österreich stehende Immobilie zu Privateigentum erklärt wurde, für die Ausfuhr der Mobilien (Kunstgegenstände) kein Ausfuhrzoll erhoben wurde, der Erlös für die Mobilien zu einem Drittel dem Land zufiel und dieses mit seinem Anteil am Erlös den Ankauf der Immobilien (Gebäude und Grundbesitz) finanzieren sollte. Zur Abwicklung wurde ein Ko­mi­tee gebildet, das aus [[Robert Preußler]], Dr. [[Franz Rehrl]] und [[Max Ott]] bestand.
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=== Elizabeth Duncan Schule ===
 
=== Elizabeth Duncan Schule ===
Zwischen [[1925]] und [[1935]] betrieb [[Elizabeth Duncan]], die Schwester Isadora Duncans, in Schloss Kleßheim eine [[Tanzschulen|Tanzschule]], die [[1928]] auch von [[Lucia Joyce]], der Tochter von [[James Joyce]], besucht wurde, weshalb James Joyce gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle 1928 die gesamte [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] in Salzburg verbracht hatte.
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Zwischen [[1925]] und [[1935]] betrieb [[Elizabeth Duncan]], die Schwester Isadora Duncans, in Schloss Kleßheim eine [[Tanzschulen|Tanzschule]], die [[1928]] auch von [[Lucia Joyce]], der Tochter von [[James Joyce]], besucht wurde, weshalb James Joyce gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle 1928 die gesamte [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] in Salzburg verbracht hatte.<ref>In der Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schloss-klessheim-war-das-gaestehaus-des-fuehrers-140612281 www.sn.at], "Schloss Kleßheim war das "Gästehaus des Führers" (18. Juni 2023) steht aber als Bildtext unter einem Bild des Kavalierhauses, dass dort diese oder eine weitere Tanzschule in der der [[Zwischenkriegszeit]] untergebracht war.</ref>
    
=== "Gästehaus des Führers" ===
 
=== "Gästehaus des Führers" ===
[[Adolf Hitler]], der sich gern in der Gegend um Salzburg aufhielt, nutzte das Schloss ab [[1938]] für Staatsempfänge und Arbeitstreffen. Ab November [[1940]] wurde das Sommerschloss Kleßheim weisungsgemäß nur noch als ''"Gästehaus des Führers"'' tituliert, das Winterschloss als ''[[Kavalierhaus]]''. Im November [[1941]] wurde das Schloss vom [[Reichsgau Salzburg]] um 1,5 Millionen Reichsmark an das [[Deutschland|Deutsche Reich]] verkauft. Nach einigen Umgestaltungen galt des ''Gästehaus'' als bezugsfertig, auch wenn die Innengestaltung noch bis [[1943]] dauerte. Ins Auge fallen heute die 2,9 Meter großen [[Sandsteinadler Schloss Kleßheim|Sandsteinadler]] auf den Eingangsportalen, die im Zuge des Umbaus aufgestellt wurden. Der "Empfangsbahnhof Liefering" wurde im Dezember [[1942]] fertiggestellt. Unter dem Schloss befinden sich ein eigens von Hitler angelegter Gleisanschluss an die damalige Reichsbahn sowie [[1944]] errichtete Bunkeranlagen, die heute noch existieren.
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[[Adolf Hitler]], der sich gern in der Gegend um Salzburg aufhielt, nutzte das Schloss ab [[1938]] für Staatsempfänge und Arbeitstreffen. Ab November [[1940]] wurde das Sommerschloss Kleßheim weisungsgemäß nur noch als "Gästehaus des Führers" tituliert, das Winterschloss als [[Kavalierhaus]]. Im November [[1941]] wurde das Schloss vom [[Reichsgau Salzburg]] um 1,5 Millionen Reichsmark an das [[Deutschland|Deutsche Reich]] verkauft. Nach einigen Umgestaltungen galt des Gästehaus als bezugsfertig, auch wenn die Innengestaltung noch bis [[1943]] dauerte.  
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Die Italiener hätten sehr gute Arbeit geleistet - das meldete man dem Führer persönlich. Sie seien dazu erzogen worden, sogar "im Bombenhagel weiterzuarbeiten und sich gegen feindliche Luftangriffe selbst zu verteidigen". Diese Aussagen [[Adolf Hitler]]s über die italienischen [[Zwangsarbeit]]er stammen aus einem Gespräch mit dem italienischen faschistischen Diktator Benito Mussolini auf Schloss Kleßheim im April [[1944]]. Es war eines von drei Treffen der beiden Machthaber in Kleßheim.
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Der Umstand, dass an den umfassenden Umbauarbeiten an Schloss Kleßheim als "Gästehaus des Führers" und dem angrenzenden Kavalierhaus neben regulären Arbeitern auch Zwangsarbeiter aus sechs Nationen und sowjetische Kriegsgefangene beteiligt waren, ist bislang kaum bekannt. Cassandra Burgstaller, Studierende und Studienassistentin am Fachbereich Geschichte an der [[Universität Salzburg]], hat sich mit dem dunklen Kapitel der Schlossgeschichte beschäftigt: "Aus den Unterlagen, die dazu noch in den Archiven erhalten sind, geht hervor, dass etwa 1&nbsp;000 Arbeiter und Zwangsarbeiter eingesetzt und ausgebeutet worden sind. Sie stammten aus [[Italien]], [[Polen]], der [[Ukraine]] und [[Österreich]]. Untergebracht waren sie in Dachböden der Nebengebäude und in Baracken im Schlosspark."
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Mussolini war im Jahr [[1942]] auch der Erste, der nach Kleßheim eingeladen wurde. Die Umbauarbeiten waren noch nicht beendet, weshalb der Befehl erteilt wurde, die Baracken abzubauen und außerhalb der Schlossmauern wieder aufzubauen. Es sind keine Selbstzeugnisse der Arbeiter überliefert. Aber aus der Korrespondenz zwischen Lagerleiter und Reichsstatthalter geht laut Burgstaller hervor, dass die Unterbringung katastrophal gewesen sein muss: "Die Bade- und Waschanlage war in unbrauchbarem Zustand. Die Arbeiter litten an Krankheiten und Ungeziefer. In der Baracke gab es kaputte Türen und fehlende Glasscheiben, die erst inmitten des Winters 1945 ausgetauscht wurden."
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Ins Auge fallen heute die 2,9 Meter großen [[Sandsteinadler Schloss Kleßheim|Sandsteinadler]] auf den Eingangsportalen, die im Zuge des Umbaus aufgestellt wurden. Der "Empfangsbahnhof Liefering" wurde im Dezember [[1942]] fertiggestellt. Unter dem Schloss befinden sich ein eigens von Hitler angelegter Gleisanschluss an die damalige Reichsbahn sowie [[1944]] errichtete Bunkeranlagen, die heute noch existieren.
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[[1945]] wurde das Schloss von den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Amerikanern]] als Reichsbesitz beschlagnahmt.
 
[[1945]] wurde das Schloss von den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Amerikanern]] als Reichsbesitz beschlagnahmt.
    
=== Tourismusschule ===
 
=== Tourismusschule ===
: ''Hauptartikel [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim]]''
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: ''Hauptartikel [[Tourismusschulen Salzburg-Kleßheim]]
 
Die ''Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim'' waren bis [[1972]] im Schloss untergebracht, bevor sie in einen Neubau in unmittelbarer Nähe übersiedelten und auch noch das [[Kavalierhaus]] benutzten. Im Schloss blieben noch einige Räume wie Küche und Unterrichtsräume. Es wurde bis in die [[1990er]] Jahre des [[20. Jahrhundert]]s auch für viele Bälle, Empfänge und Kongresse genutzt. So wohnte hier Königin Elisabeth II. von England und Präsidenten verschiedener Länder bei ihren Staatsbesuchen. Dann zog das [[Casino Salzburg|Spielcasino]] Salzburg vom nicht mehr existierenden [[Café Winkler]] (war wie die Tourismusschulen noch heute, damals im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]) in die Räume des Schlosses, wo es noch heute untergebracht ist.
 
Die ''Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim'' waren bis [[1972]] im Schloss untergebracht, bevor sie in einen Neubau in unmittelbarer Nähe übersiedelten und auch noch das [[Kavalierhaus]] benutzten. Im Schloss blieben noch einige Räume wie Küche und Unterrichtsräume. Es wurde bis in die [[1990er]] Jahre des [[20. Jahrhundert]]s auch für viele Bälle, Empfänge und Kongresse genutzt. So wohnte hier Königin Elisabeth II. von England und Präsidenten verschiedener Länder bei ihren Staatsbesuchen. Dann zog das [[Casino Salzburg|Spielcasino]] Salzburg vom nicht mehr existierenden [[Café Winkler]] (war wie die Tourismusschulen noch heute, damals im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]) in die Räume des Schlosses, wo es noch heute untergebracht ist.
 
[[Datei:Panoramabild Schloßpark.JPG|thumb|center|900px|Panoramabild Kleßheimer Schlosspark]]
 
[[Datei:Panoramabild Schloßpark.JPG|thumb|center|900px|Panoramabild Kleßheimer Schlosspark]]
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* {{wikipedia-de|Schloss_Kleßheim Schloss Kleßheim}}
 
* {{wikipedia-de|Schloss_Kleßheim Schloss Kleßheim}}
 
* [[Imma Walderdorff|Walderdorff, Imma]]: [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/7136/ Schloss Klessheim. Gästehaus des Führers 1940–1945''. Eigenverlag Rastenfeld 2020.]
 
* [[Imma Walderdorff|Walderdorff, Imma]]: [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/7136/ Schloss Klessheim. Gästehaus des Führers 1940–1945''. Eigenverlag Rastenfeld 2020.]
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schloss-klessheim-war-das-gaestehaus-des-fuehrers-140612281 www.sn.at], "Schloss Kleßheim war das "Gästehaus des Führers", 18. Juni 2023
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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