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[[1665]] ließ ein [[Stadt  Salzburg|Salzburg]]er Bürger, einem Gelübde gehorsam, an der Pilgerstraße nach [[St. Wolfgang]] eine Kapelle errichten.
 
[[1665]] ließ ein [[Stadt  Salzburg|Salzburg]]er Bürger, einem Gelübde gehorsam, an der Pilgerstraße nach [[St. Wolfgang]] eine Kapelle errichten.
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[[1798]] ersuchte der [[Restaurant Brunnwirt (Fuschl am See)|Brunnwirt]] für die dem hl. Erasmus geweihte Kapelle um Einrichtung einer "Curatie" mit regelmäßigen Gottesdiensten. Diese wurde von [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] bewilligt und [[1803]] eingerichtet. Weiters wurde der Bau einer neuen Kirche beschlossen und der Bauplatz – gegen den Widerstand des Brunnwirts – am heutigen Standort im Dorf Fuschl festgelegt.
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[[1798]] ersuchte der Brunnwirt für die dem hl. Erasmus geweihte Kapelle um Einrichtung einer "Curatie" mit regelmäßigen Gottesdiensten. Diese wurde von [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] bewilligt und [[1803]] eingerichtet. Weiters wurde der Bau einer neuen Kirche beschlossen und der Bauplatz – gegen den Widerstand des Brunnwirts – am heutigen Standort im Dorf Fuschl festgelegt.
    
Im Jahr [[1804]] wurde der Bau der neuen Kirche begonnen. 1806 konnten die ersten Gottesdienste gefeiert werden, doch erst [[1810]] wurden die ersten Sitzbänke aufgestellt. Der die Kirche umgebende Friedhof wurde wegen des Widerstandes der [[Pfarre Thalgau|Mutterpfarre Thalgau]] ebenfalls erst [[1809]] angelegt. In selben Zeitraum spendeten Nachbarpfarren Einrichtungsgegenstände, die sie nicht mehr benötigten; so kamen aus St. Wolfgang zwei Seitenaltäre. Allerdings gelang es damals dem Pfarrer von Thalgau für einige Zeit das Beichtrecht für Fuschl in der Pfarre Thalgau zu sichern.  
 
Im Jahr [[1804]] wurde der Bau der neuen Kirche begonnen. 1806 konnten die ersten Gottesdienste gefeiert werden, doch erst [[1810]] wurden die ersten Sitzbänke aufgestellt. Der die Kirche umgebende Friedhof wurde wegen des Widerstandes der [[Pfarre Thalgau|Mutterpfarre Thalgau]] ebenfalls erst [[1809]] angelegt. In selben Zeitraum spendeten Nachbarpfarren Einrichtungsgegenstände, die sie nicht mehr benötigten; so kamen aus St. Wolfgang zwei Seitenaltäre. Allerdings gelang es damals dem Pfarrer von Thalgau für einige Zeit das Beichtrecht für Fuschl in der Pfarre Thalgau zu sichern.