| − | Endfelden ist ein Rinderhaltungsbetrieb mit Mutterkuhhaltung, der noch im Vollerwerb geführt wird. Der Rinderbestand ist gemischt und besteht aus Fleckvieh, [[Pinzgauer Rind]] und Kreuzungen. Zum Hof gehören 20,5 ha Weidefläche, 12,6 ha Mähweide, 0,8 ha Streuwiese und 7 ha Hutweide. Als Zuerwerb werden im ersten Stock und im Dachgeschoß liegende einfache, aber gemütliche Fremdenzimmer mit Küchenbenützung vermietet (Kontakt 06549 / 7608). Eine asphaltierte Zufahrt vom Ortsteil Fürth im [[Salzachtal]], die auch im Winter gut befahrbar ist, ist vorhanden. | + | Endfelden ist ein Rinderhaltungsbetrieb mit [[Mutterkuh-Haltung]], der noch im Vollerwerb geführt wird. Der Rinderbestand ist gemischt und besteht aus [[Fleckvieh]], [[Pinzgauer Rind]] und Kreuzungen. Zum Hof gehören 20,5 ha Weidefläche, 12,6 ha Mähweide, 0,8 ha Streuwiese und 7 ha Hutweide. Als Zuerwerb werden im ersten Stock und im Dachgeschoß liegende einfache, aber gemütliche Fremdenzimmer mit Küchenbenützung vermietet (Kontakt 06549 / 7608). Eine asphaltierte Zufahrt vom Ortsteil [[Fürth]] im [[Salzachtal]], die auch im Winter gut befahrbar ist, ist vorhanden. |
| − | Zum Hof gehört auch noch die Nisserach-Alm im Löhnersbachgraben im Gemeindegebiet von [[Saalbach]] im [[Glemmtal]] mit insgesamt 185 ha Wald- und Weidefläche, die ein weitsichtiger Vorfahre im [[20. Jahrhundert]] angekauft hat. Dort hat Herr Gottlieb Schwarz, Bauer auf Endfelden, [[1992]] eigenhändig ein neues Almgebäude errichtet, wobei das hofeigene Holz mit dem Reifmesser zugerichtet und in Blockbauweise nagelfrei aufgeschredelt wurde. Auf der Wetterseite ist die Almhütte verschindelt. | + | Zum Hof gehört auch noch die Nisserach-[[Alm]] im [[Löhnersbachgraben]] im Gemeindegebiet von [[Saalbach]] im [[Glemmtal]] mit insgesamt 185 ha Wald- und Weidefläche, die ein ''weitsichtiger'' Vorfahre im [[20. Jahrhundert]] angekauft hat. Dort hat Herr Gottlieb Schwarz, Bauer auf Endfelden, [[1992]] eigenhändig ein neues Almgebäude errichtet, wobei das hofeigene Holz mit dem Reifmesser zugerichtet und in Blockbauweise nagelfrei aufgeschredelt wurde. Auf der Wetterseite ist die Almhütte verschindelt. |
| − | Bis [[1990]] war die Alm „weglos“, d.h. der Viehtrieb erfolgte in einem fünfstündigen Fußmarsch vom Hof bis zur Alm ohne Fahrzeuge. Der Weg verlief über die [[Schmittenhöhe]], die [[Pinzgauer Hütte]] und die [[Piesendorfer Sonnberghütte]] auf Höhe von [[Niedernsill]] und dann in das Glemmtal hinüber. | + | Bis [[1990]] war die Alm „weglos“, d.h. der [[Viehtrieb]] erfolgte in einem fünfstündigen Fußmarsch vom Heimhof bis zur Alm ohne Fahrzeuge. Der Weg verlief über die [[Schmittenhöhe]], die [[Pinzgauer Hütte]] und die [[Piesendorfer Sonnberghütte]] auf Höhe von [[Niedernsill]] und dann in das Glemmtal hinüber. |