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== Leben ==
 
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Anton Deutschmann war zweimal verheiratet, das erste Mal ([[11. Dezember]] [[1928]] in der [[Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes Evangelista|Stadtpfarrkirche]] St. Johann im Pongau) mit Maria Pöllitzer (* [[2. Februar]] 1897; † [[19. Februar]] 1939 in St. Johann im Pongau)<ref name="Trauungsbuch der Pfarre St. Johann im Pongau, Band 9, S. 131">[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TRBIX/?pg=134 Trauungsbuch der Pfarre St. Johann im Pongau, Band 9, S. 131]</ref>, die ihm folgende Kinder gebar:
 
Anton Deutschmann war zweimal verheiratet, das erste Mal ([[11. Dezember]] [[1928]] in der [[Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes Evangelista|Stadtpfarrkirche]] St. Johann im Pongau) mit Maria Pöllitzer (* [[2. Februar]] 1897; † [[19. Februar]] 1939 in St. Johann im Pongau)<ref name="Trauungsbuch der Pfarre St. Johann im Pongau, Band 9, S. 131">[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TRBIX/?pg=134 Trauungsbuch der Pfarre St. Johann im Pongau, Band 9, S. 131]</ref>, die ihm folgende Kinder gebar:
* [[Anton Deutschmann junior]]
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* [[Anton Deutschmann junior|Anton Deutschmann]]
 
* Richard Deutschmann (* [[14. Mai]] [[1932]]; † [[15. Juni]] [[1938]] in St. Johann im Pongau)
 
* Richard Deutschmann (* [[14. Mai]] [[1932]]; † [[15. Juni]] [[1938]] in St. Johann im Pongau)
 
* Erich Deutschmann (*[[21. März]] [[1935]]; † [[8. Jänner]] 1938 in St. Johann im Pongau)
 
* Erich Deutschmann (*[[21. März]] [[1935]]; † [[8. Jänner]] 1938 in St. Johann im Pongau)
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Von Maria in die Ehe mitgebrachte Kinder:
 
Von Maria in die Ehe mitgebrachte Kinder:
 
* Leo Portenkirchner
 
* Leo Portenkirchner
* Hermi, verheiratete Wazlawik (* [[4. Juni]] [[1939]]; † [[26. Mai]] [[2017]] in Schwarzach im Pongau
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* Hermi, verheiratete Wazlawik (* [[4. Juni]] [[1939]]; † [[26. Mai]] [[2017]] in Schwarzach im Pongau)
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Anton Deutschmann war [[Sattler]] und Riemenmeister von [[1920]] bis [[1924]] in St. Johann im Pongau und von [[1925]] bis [[1926]] in [[Anthering]])<ref>[[Salzburger Amts-Kalender]] 1884–1928</ref>. Als Mineur beim [[Baugeschichte Tauernkraftwerke Kaprun|Bau]] des [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkes]] am [[Wasserfallboden]] in Kaprun beschäftigt, stürzte er auf dem Weg zum [[Lärchwand-Schrägaufzug|Schrägaufzug]] unterhalb des Lagers Zeferet über die [[Lärchwand]] tödlich ab.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19480615&seite=2&zoom=33&query=%22anton%2Bdeutschmann%2Bl%C3%A4rchenwand%22~50&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 15. Juni 1948, Seite 2</ref>In der [[Barbarakapelle (Kaprun)| Barbarakapelle]] befindet sich eine versperrte Rolle mit den Namen der verunglückten Kraftwerksarbeiter der Jahre 1939 bis [[1955]], die alljährlich am [[Barbara von Nikomedien|Barbaratag]] zum Gedächtnisgottesdienst entnommen wird. Anton Deutschmann war Teilnehmer am [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiten Weltkrieg]]. Nach elfeinhalbmonatiger [[italien]]ischer Kriegsgefangenschaft [[1919]] heimgekehrt, welche er an verschiedenen Orten Oberitaliens, der Lombardei und [[Venetien|Venetiens]], teils bei Bauern, teils bei ärarischen Wiederaufbauungsarbeiten in Arbeit verbrachte und dabei im allgemeinen gute Behandlung fand.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19191028&query=%22anton+deutschmann%22~10&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 28. Oktober 1919, Seite 4</ref>Im Zweiten Weltkrieg war er ein Hauptfeldwebel der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]], eine Dienststellungsbezeichnung für den Kompaniefeldwebel, auch "Spieß" oder "Mutter der Kompanie". Statuszeichen waren zwei parallel aufgenähte Kolbenringe an beiden Ärmelaufschlägen.
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Anton Deutschmann war [[Sattler]] und Riemenmeister von [[1920]] bis [[1924]] in St. Johann im Pongau und von [[1925]] bis [[1926]] in [[Anthering]])<ref>[[Salzburger Amts-Kalender]] 1884–1928</ref>.  
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Als Mineur beim [[Baugeschichte Tauernkraftwerke Kaprun|Bau]] des [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkes]] am [[Wasserfallboden]] in Kaprun beschäftigt, stürzte er auf dem Weg zum [[Lärchwand-Schrägaufzug|Schrägaufzug]] unterhalb des Lagers Zeferet über die [[Lärchwand]] tödlich ab.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19480615&seite=2&zoom=33&query=%22anton%2Bdeutschmann%2Bl%C3%A4rchenwand%22~50&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 15. Juni 1948, Seite 2</ref>In der [[Barbarakapelle (Kaprun)| Barbarakapelle]] befindet sich eine versperrte Rolle mit den Namen der verunglückten Kraftwerksarbeiter der Jahre 1939 bis [[1955]], die alljährlich am [[Barbara von Nikomedien|Barbaratag]] zum Gedächtnisgottesdienst entnommen wird.  
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Anton Deutschmann war Teilnehmer am [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiten Weltkrieg]]. Nach elfeinhalbmonatiger [[italien]]ischer Kriegsgefangenschaft [[1919]] heimgekehrt, welche er an verschiedenen Orten Oberitaliens, der Lombardei und [[Venetien|Venetiens]], teils bei Bauern, teils bei ärarischen Wiederaufbauungsarbeiten in Arbeit verbrachte und dabei im allgemeinen gute Behandlung fand.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19191028&query=%22anton+deutschmann%22~10&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 28. Oktober 1919, Seite 4</ref>Im Zweiten Weltkrieg war er ein Hauptfeldwebel der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]], eine Dienststellungsbezeichnung für den Kompaniefeldwebel, auch "Spieß" oder "Mutter der Kompanie". Statuszeichen waren zwei parallel aufgenähte Kolbenringe an beiden Ärmelaufschlägen.
       
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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