| | Die Firma Peter Lederer wurde [[1906]] von [[Peter Lederer]] gegründet und stieg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu einem der größten Textilhäuser im Land Salzburg auf. Die Gründung der Firma Peter Lederer erfolgt durch die Kaufleute Peter und Anna Lederer im Jahre 1906. | | Die Firma Peter Lederer wurde [[1906]] von [[Peter Lederer]] gegründet und stieg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu einem der größten Textilhäuser im Land Salzburg auf. Die Gründung der Firma Peter Lederer erfolgt durch die Kaufleute Peter und Anna Lederer im Jahre 1906. |
| − | Am Standort [[Kirchengasse (Saalfelden am Steinernen Meer)|Kirchengasse]] 2 erwerben sie eine Krämerei, den sogenannten "Salaterkramer” im [[Bischetsriederhaus]] samt zugehörigem Garten. Es ist dies ein uralter Krämerstandort: bereits [[1557]] als "''Laden[[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|gerechtigkeit]] an dem Kirchhof''” erwähnt und laut [[Urbar]]<nowiki>brief</nowiki> von [[1794]] als "''Haus am Freithof mit dabei befindlichem Kramladen und Krämergerechtigkeit''” beurkundet. | + | Am Standort [[Kirchengasse (Saalfelden am Steinernen Meer)|Kirchengasse]] 2 erwerben sie eine Krämerei, den sogenannten "Salaterkramer" im [[Bischetsriederhaus]] samt zugehörigem Garten. Es ist dies ein uralter Krämerstandort: bereits [[1557]] als "''Laden[[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|gerechtigkeit]] an dem Kirchhof''" erwähnt und laut [[Urbar]]<nowiki>brief</nowiki> von [[1794]] als "''Haus am Freithof mit dabei befindlichem Kramladen und Krämergerechtigkeit''" beurkundet. |
| | [[1912]] wird das Gebäude zu klein und Peter Lederer baut ein größeres Magazin dazu. Der Ehe zwischen Peter und Anna Lederer entstammen elf Kinder, die zumindest die ersten Jahre ihrer Jugend im Geschäft mithelfen. Der älteste Sohn Peter, der kriegsversehrt knapp vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] nach Hause kommt, ist der erste, der im väterlichen Betrieb mitarbeitet. [[1919]] tritt Sohn Alois, [[1921]] Sohn Rudolf und in den folgenden Jahren die Söhne Ernst und Josef in den Betrieb ein. Der Geschäftsumfang und die Sortimentsgröße wachsen stetig. Neben dem typischen Warenangebot eines Lebensmittelgeschäftes der damaligen Zeit führt der Betrieb in größerem Umfang Kolonial- und Spezereiwaren, Schreibwaren, Tabak und Eisenwaren, Schuhe und Textilien. Allmählich baut man auch einen Großhandel – vor allem mit Stoffen und Tuchmeterwaren – auf und hauptsächlich die Söhne Peter und Rudolf besuchen anfänglich mit dem Fahrrad und mit Pferd und Wagen, später mit dem Auto die Krämer im [[Oberpinzgau]] und im angrenzenden [[Tirol]]. | | [[1912]] wird das Gebäude zu klein und Peter Lederer baut ein größeres Magazin dazu. Der Ehe zwischen Peter und Anna Lederer entstammen elf Kinder, die zumindest die ersten Jahre ihrer Jugend im Geschäft mithelfen. Der älteste Sohn Peter, der kriegsversehrt knapp vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] nach Hause kommt, ist der erste, der im väterlichen Betrieb mitarbeitet. [[1919]] tritt Sohn Alois, [[1921]] Sohn Rudolf und in den folgenden Jahren die Söhne Ernst und Josef in den Betrieb ein. Der Geschäftsumfang und die Sortimentsgröße wachsen stetig. Neben dem typischen Warenangebot eines Lebensmittelgeschäftes der damaligen Zeit führt der Betrieb in größerem Umfang Kolonial- und Spezereiwaren, Schreibwaren, Tabak und Eisenwaren, Schuhe und Textilien. Allmählich baut man auch einen Großhandel – vor allem mit Stoffen und Tuchmeterwaren – auf und hauptsächlich die Söhne Peter und Rudolf besuchen anfänglich mit dem Fahrrad und mit Pferd und Wagen, später mit dem Auto die Krämer im [[Oberpinzgau]] und im angrenzenden [[Tirol]]. |