B 168a Schüttdorfer Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Bereits [[1963]] wurde das "Baulos Schüttdorf“ an der [[Salzachtal Bundesstraße]], der heutigen [[Pinzgauer Straße]], in Angriff genommen.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=aCj6xuqj4YOGhQCmJS%2B2GRHF%2BKwqJ1enGMkHdJNpY%2FDWHndKeYyhBfuwe2HMF56QDdpl1Q6YYpcqE%2FCZVhNXNeHsekQfZzPPlDobo3%2BEK5KqvtfU%2FBHGxX2oCJ24dBTf&id1=19630129_07&q=Sch%25C3%25BCttdorf#slide7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 29. Jänner 1963, Seite 5</ref> Es verband [[Bruck an der Großglocknerstraße]] mit Zell am See im Südwesten. Anfang August 1963 wurde dieses 1,5 Kilometer lange Straßenstück fertiggestellt. Die Fahrbahnbreite betrug 7,5 Meter, es gab einen Gehsteig und eine Straßenbeleuchtung.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=rtMyYoR1o2JATrlDtDjPGrLiC%2Fnx7J4PjFdUmgXzjQ%2BcIf7lz0uyYd4Nxkr4ZB%2B7nqdqytrXSkLGgAtue%2BTczLiujXmBczKdNcYyQLqQCS4k5%2BHnSaudaTgjKNIF1Lli&id1=19630724_05&q=Sch%25C3%25BCttdorf#slide5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten“, Ausgabe 24. Juli 1963, Seite 5</ref>  
Bereits [[1963]] wurde das "Baulos Schüttdorf" an der [[Salzachtal Bundesstraße]], der heutigen [[Pinzgauer Straße]], in Angriff genommen.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=aCj6xuqj4YOGhQCmJS%2B2GRHF%2BKwqJ1enGMkHdJNpY%2FDWHndKeYyhBfuwe2HMF56QDdpl1Q6YYpcqE%2FCZVhNXNeHsekQfZzPPlDobo3%2BEK5KqvtfU%2FBHGxX2oCJ24dBTf&id1=19630129_07&q=Sch%25C3%25BCttdorf#slide7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 29. Jänner 1963, Seite 5</ref> Es verband [[Bruck an der Großglocknerstraße]] mit Zell am See im Südwesten. Anfang August 1963 wurde dieses 1,5 Kilometer lange Straßenstück fertiggestellt. Die Fahrbahnbreite betrug 7,5 Meter, es gab einen Gehsteig und eine Straßenbeleuchtung.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=rtMyYoR1o2JATrlDtDjPGrLiC%2Fnx7J4PjFdUmgXzjQ%2BcIf7lz0uyYd4Nxkr4ZB%2B7nqdqytrXSkLGgAtue%2BTczLiujXmBczKdNcYyQLqQCS4k5%2BHnSaudaTgjKNIF1Lli&id1=19630724_05&q=Sch%25C3%25BCttdorf#slide5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe 24. Juli 1963, Seite 5</ref>  


=== Juli 2014: Ein neues Umfahrungsprojekt ===
=== Juli 2014: Ein neues Umfahrungsprojekt ===
Schüttdorf ist mit rund 6&nbsp;000 von insgesamt knapp 9&nbsp;000 Bewohnern der Stadt der bevölkerungsreichste Ortsteil von Zell am See. Nach einem wild wuchernden Wachstum durch den Bau von einem Einkaufszentrum, von Supermärkten und von Wohnsiedlungen, wies Schüttdorf mittlerweile ein überaus hohes Verkehrsaufkommen auf. Vor allem der hausgemachte Verkehr zu den Einkaufszentren, Betrieben und Wohnsiedlungen, aber auch der Durchzugsverkehr bestimmte das Verkehrsaufkommen. Der Durchzugsverkehr erfolgte - von Schüttdorf aus gesehen – aus und in Richtung Zell am See und [[Saalfelden am Steinernen Meer]], aus und in Richtung [[Oberpinzgau]], sowie aus und in Richtung [[Bischofshofen]]. In den Stoßzeiten und in der Hauptsaison kam es daher trotz der Umfahrung von Zell am See, die durch einen Millionen Euro teuren [[Schmittentunnel]] führt, weiterhin häufig zu Kolonnenbildung und Staus. Die Belastung der Anrainer durch den "stop and go“-Verkehr und die damit einhergehende Abgas- und Lärmentwicklung wurde unzumutbar hoch.
Schüttdorf ist mit rund 6&nbsp;000 von insgesamt knapp 9&nbsp;000 Bewohnern der Stadt der bevölkerungsreichste Ortsteil von Zell am See. Nach einem wild wuchernden Wachstum durch den Bau von einem Einkaufszentrum, von Supermärkten und von Wohnsiedlungen, wies Schüttdorf mittlerweile ein überaus hohes Verkehrsaufkommen auf. Vor allem der hausgemachte Verkehr zu den Einkaufszentren, Betrieben und Wohnsiedlungen, aber auch der Durchzugsverkehr bestimmte das Verkehrsaufkommen. Der Durchzugsverkehr erfolgte - von Schüttdorf aus gesehen – aus und in Richtung Zell am See und [[Saalfelden am Steinernen Meer]], aus und in Richtung [[Oberpinzgau]], sowie aus und in Richtung [[Bischofshofen]]. In den Stoßzeiten und in der Hauptsaison kam es daher trotz der Umfahrung von Zell am See, die durch einen Millionen Euro teuren [[Schmittentunnel]] führt, weiterhin häufig zu Kolonnenbildung und Staus. Die Belastung der Anrainer durch den "stop and go"-Verkehr und die damit einhergehende Abgas- und Lärmentwicklung wurde unzumutbar hoch.


Es gab daraufhin mehrere Umfahrungsvarianten. Die sogenannte "große“ sowie deren Varianten soll teilweise auf Brucker Gemeindegebiet der [[Salzach]] entlang geführt werden, die sogenannte "kleine“ sowie deren Varianten auf einem Damm durch den Ort selbst. Gegen beide Varianten sprachen der [[Bodenverbrauch]] und die Interessen der teils massiv und hautnah betroffenen Anrainer. Eine Variante am Bestand, wie sie nach langen und heftigen Diskussionen und Streitereien in Saalfelden [[2014]] umgesetzt wurde, stand angeblich nicht zur Debatte. Letztlich hatte man sich für die sogenannte "kleine Variante“ entschieden und diese wurde offiziell seit Herbst [[2020]] errichtet. Maßgebliche Vorarbeiten wurden bereits früher durchgeführt.
Es gab daraufhin mehrere Umfahrungsvarianten. Die sogenannte "große" sowie deren Varianten soll teilweise auf Brucker Gemeindegebiet der [[Salzach]] entlang geführt werden, die sogenannte "kleine" sowie deren Varianten auf einem Damm durch den Ort selbst. Gegen beide Varianten sprachen der [[Bodenverbrauch]] und die Interessen der teils massiv und hautnah betroffenen Anrainer. Eine Variante am Bestand, wie sie nach langen und heftigen Diskussionen und Streitereien in Saalfelden [[2014]] umgesetzt wurde, stand angeblich nicht zur Debatte. Letztlich hatte man sich für die sogenannte "kleine Variante" entschieden und diese wurde offiziell seit Herbst [[2020]] errichtet. Maßgebliche Vorarbeiten wurden bereits früher durchgeführt.


Der Ausgang der Umfahrungs-Diskussion war im Juli 2014 völlig offen. Andere Ideen zur Verkehrsberuhigung als die erwähnten Umfahrungsvarianten waren nicht in Sicht. Die Vergrößerung des Verkehrsaufkommens, die der Ausbau von Verkehrswegen üblicherweise nach sich zieht, war kein Thema. Auch eine Variante am Bestand wurde angeblich nicht ernsthaft in Betracht gezogen.
Der Ausgang der Umfahrungs-Diskussion war im Juli 2014 völlig offen. Andere Ideen zur Verkehrsberuhigung als die erwähnten Umfahrungsvarianten waren nicht in Sicht. Die Vergrößerung des Verkehrsaufkommens, die der Ausbau von Verkehrswegen üblicherweise nach sich zieht, war kein Thema. Auch eine Variante am Bestand wurde angeblich nicht ernsthaft in Betracht gezogen.