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Am [[14. November]] 1944 landete eine Zeitbombe im Innenhof der Küche. Das Dienstpersonal, Gäste und Arbeiter waren glücklicherweise im Bombenschutzkeller des [[Kapuzinerberg]]es. Es gab nur fünf Minuten Warnung. Drei Häftlinge aus dem KZ Dachau wurden herangezogen, um die Bombe zu entschärfen. Bevor dies geschehen konnte, ging die Bombe in die Luft und tötete die drei Männer. Die Küche wurde dabei schwer beschädigt, sowie mehrere Hotelräume; jedoch hat  das Nebenhaus den meisten Schaden abbekommen.
 
Am [[14. November]] 1944 landete eine Zeitbombe im Innenhof der Küche. Das Dienstpersonal, Gäste und Arbeiter waren glücklicherweise im Bombenschutzkeller des [[Kapuzinerberg]]es. Es gab nur fünf Minuten Warnung. Drei Häftlinge aus dem KZ Dachau wurden herangezogen, um die Bombe zu entschärfen. Bevor dies geschehen konnte, ging die Bombe in die Luft und tötete die drei Männer. Die Küche wurde dabei schwer beschädigt, sowie mehrere Hotelräume; jedoch hat  das Nebenhaus den meisten Schaden abbekommen.
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Am 4. Mai 1945 marschierte die 3. US-Infanteriedivision "Rock of the Marne" der US Streitkräfte in Salzburg ein. Das Hotel Münchnerhof wurde beschlagnahmt und eines der Hauptquartiere der Besatzungstruppen. Das Personal wurde entlassen und alle Bewohner vertrieben. Als Otto aus dem Krieg zurück kam, hatte ein kein Zuhause, jedoch wurde ihm Wohnerlaubnis verliehen, als er seine Nichten aus [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] zurückholte. Die Familie durfte in die alte Privatwohnung in die Lederergasse 6 zurückziehen. Im Jahre 1948 ist die amerikanische Besatzung dann ausgezogen.  
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Am 4. Mai 1945 marschierte die 3. US-Infanteriedivision "Rock of the Marne" der US Streitkräfte in Salzburg ein. Das Hotel Münchnerhof wurde beschlagnahmt und eines der Hauptquartiere der Besatzungstruppen. Das Personal wurde entlassen und alle Bewohner vertrieben. Als Otto aus dem Krieg zurück kam, hatte er kein Zuhause, jedoch wurde ihm Wohnerlaubnis verliehen, als er seine Nichten aus [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] zurückholte. Die Familie durfte in die alte Privatwohnung in die Lederergasse 6 zurückziehen. Im Jahre 1948 ist die amerikanische Besatzung dann ausgezogen.  
    
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
 
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
 
Da das Hotel durch den Bombenschaden keine Einkommensmöglichkeit hatte, konnte Otto um Unterstützung bei der US Regierung einreichen. Aus dem  [[Marshall-Plan ]] erhielt er eine Anleihe, die nur vier Prozent Verzinsung verlangte. Mit dieser Anleihe hat Otto den Münchnerhof im Jahre 1948 erneut renovieren lassen. Die Bauarbeit erstreckte sich über mehrere Monate. Die Küche und die beschädigten Hotelzimmer wurden repariert; auch das Foyer wurde verschönert und die Weinstube modernisiert.  
 
Da das Hotel durch den Bombenschaden keine Einkommensmöglichkeit hatte, konnte Otto um Unterstützung bei der US Regierung einreichen. Aus dem  [[Marshall-Plan ]] erhielt er eine Anleihe, die nur vier Prozent Verzinsung verlangte. Mit dieser Anleihe hat Otto den Münchnerhof im Jahre 1948 erneut renovieren lassen. Die Bauarbeit erstreckte sich über mehrere Monate. Die Küche und die beschädigten Hotelzimmer wurden repariert; auch das Foyer wurde verschönert und die Weinstube modernisiert.  
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Otto hatte nicht das gastronomische Talent wie sein Vater oder Fini. Andere Hotelbetriebe Salzburg's hatten viel bessere Vorteile gegenüber dem Hotel Münchnerhof, besonders wenn diese eine gute Aussicht für Gäste boten. Noch dazu wurden die drei Parkplätze vor dem Hotel von der Stadtgemeinde nicht genehmigt, weil der [[Obus]] durch die Dreifaltikeitsgasse fuhr. Immer weniger Gäste stiegen ab. Otto entschloss, das Hotel in ein Bürohaus umzuwandeln. Dies wurde am 1. Januar 1960 offiziell.  Seine beiden Nichten, Michaela und Liselotte, ebenso Teilhaber des Münchnerhofs, sind 1956 nach Kanada ausgewandert. Otto Hofinger starb am [[7. Juni]] [[1990]]. Er blieb unverheiratet und hatte keine Nachfolger. Er war der letzte männliche Nachfolger Michael Hofingers. Mit seinem Tode ist die 'Hofinger Dynastie',  ausgestorben. Das Bürohaus [[Münchnerhof]] wurde verkauft und hat jetzt neue Besitzer.
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Otto hatte nicht das gastronomische Talent wie sein Vater oder Fini. Andere Hotelbetriebe Salzburg's hatten viel bessere Vorteile gegenüber dem Hotel Münchnerhof, besonders wenn diese eine gute Aussicht für Gäste boten. Noch dazu wurden die drei Parkplätze vor dem Hotel von der Stadtgemeinde nicht genehmigt, weil der [[Obus]] durch die Dreifaltikeitsgasse fuhr. Immer weniger Gäste stiegen ab. Otto entschloss, das Hotel in ein Bürohaus umzuwandeln. Dies wurde am 1. Januar 1960 offiziell.  Seine beiden Nichten, Michaela und Liselotte, ebenso Teilhaber des Münchnerhofs, sind im Jahre 1956 nach Kanada ausgewandert. Otto Hofinger starb am [[7. Juni]] [[1990]]. Er blieb unverheiratet und hatte keine Nachfolger. Er war der letzte männliche Nachfolger Michael Hofingers. Mit seinem Tode ist die 'Hofinger Dynastie',  ausgestorben. Das Bürohaus [[Münchnerhof]] wurde verkauft und hat jetzt neue Besitzer.
    
==Bildergalerie==
 
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