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=== Die Ausstattung ===
 
=== Die Ausstattung ===
Hofinger's Idee war, einen Lichtschacht zu bauen, der vier Stockwerke, mit einem aus schwerer dunkler Eiche gezimmerten Treppenhaus und Geländer auf vorspringenden Trägern rund um jeden Stock, mit hundert neuen Hotelzimmern zugänglich machen sollte. Von jedem Stock hatte man einen fantastischen Blick auf das elegante Foyer mit dessen aus Eichenholz getäfelten Wänden und verzierten Fries. Über dieses Treppenhaus wurde ein riesiges Glasdach installiert, von dem ein prächtiger Kristallluster herunter hing. Jedoch war dieser Luster nie mit elektrischem Strom verbunden.  
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Hofinger's Idee war, einen Lichtschacht zu bauen. Mit dem neuen Lichtschacht würde Licht durch die Räume fluten und das Vestibül würde ebenfalls dem ganzen Haus ein freundlicheres Gesicht geben.
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Erst wurde ein Gerüst um das große Loch gebaut. Die vier Stockwerke wurden miteinander durch ein Treppenhaus verbunden, welches aus schwerer dunkler Eiche gezimmert wurde. Die Geländer auf vorspringenden Trägern rund um jeden Stock waren ebenfalls dunkle Eiche. Dieser 'Gang' machte die hundert neuen Hotelzimmern zugänglich. Von jedem Stock hatte man einen fantastischen Blick auf das elegante Foyer mit dessen aus Eichenholz getäfelten Wänden und verzierten Fries. Über dieses Treppenhaus wurde ein riesiges Glasdach installiert, von dem ein prächtiger Kristallluster herunter hing. Jedoch war dieser Luster nie mit elektrischem Strom verbunden.  
    
Auf alten Bildern in einer Broschüre, die in Französisch geschrieben ist, die vermutlich erst aus dem Jahre 1928 stammen, erkennt man verschiedene  Räume: das Lesezimmer, das große Speisezimmer, ein Badezimmer, ein Zweibettzimmer und das Vestibül. Zu erkennen ist auch ein elegantes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC.  
 
Auf alten Bildern in einer Broschüre, die in Französisch geschrieben ist, die vermutlich erst aus dem Jahre 1928 stammen, erkennt man verschiedene  Räume: das Lesezimmer, das große Speisezimmer, ein Badezimmer, ein Zweibettzimmer und das Vestibül. Zu erkennen ist auch ein elegantes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC.  
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=== Eine Zeitbombe fiel auf den Münchnerhof ===
 
=== Eine Zeitbombe fiel auf den Münchnerhof ===
Am [[14. November]] 1944 landete eine Zeitbombe im Innenhof der Küche. Das Dienstpersonal, Gäste und Arbeiter waren glücklicherweise im Bombenschutzkeller des [[Kapuzinerberg]]es. Es gab nur fünf Minuten Warnung. Drei Sträflinge wurden herangezogen, um die Bombe zu entschärfen. Bevor dies geschehen konnte, ging die Bombe in die Luft und tötete die drei Männer. Die Küche wurde dabei schwer beschädigt, sowie mehrere Hotelräume; jedoch hat  das Nebenhaus den meisten Schaden abbekommen.
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Am [[14. November]] 1944 landete eine Zeitbombe im Innenhof der Küche. Das Dienstpersonal, Gäste und Arbeiter waren glücklicherweise im Bombenschutzkeller des [[Kapuzinerberg]]es. Es gab nur fünf Minuten Warnung. Drei Häftlinge aus dem KZ Dachau wurden herangezogen, um die Bombe zu entschärfen. Bevor dies geschehen konnte, ging die Bombe in die Luft und tötete die drei Männer. Die Küche wurde dabei schwer beschädigt, sowie mehrere Hotelräume; jedoch hat  das Nebenhaus den meisten Schaden abbekommen.
    
Am 4. Mai 1945 marschierte die 3. US-Infanteriedivision "Rock of the Marne" der US Streitkräfte in Salzburg ein. Das Hotel Münchnerhof wurde beschlagnahmt und eines der Hauptquartiere der Besatzungstruppen. Das Personal wurde entlassen und alle Bewohner vertrieben. Als Otto aus dem Krieg zurück kam, hatte ein kein Zuhause, jedoch wurde ihm Wohnerlaubnis verliehen, als er seine Nichten aus [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] zurückholte. Die Familie durfte in die alte Privatwohnung in die Lederergasse 6 zurückziehen. Im Jahre 1948 ist die amerikanische Besatzung dann ausgezogen.  
 
Am 4. Mai 1945 marschierte die 3. US-Infanteriedivision "Rock of the Marne" der US Streitkräfte in Salzburg ein. Das Hotel Münchnerhof wurde beschlagnahmt und eines der Hauptquartiere der Besatzungstruppen. Das Personal wurde entlassen und alle Bewohner vertrieben. Als Otto aus dem Krieg zurück kam, hatte ein kein Zuhause, jedoch wurde ihm Wohnerlaubnis verliehen, als er seine Nichten aus [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] zurückholte. Die Familie durfte in die alte Privatwohnung in die Lederergasse 6 zurückziehen. Im Jahre 1948 ist die amerikanische Besatzung dann ausgezogen.  
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