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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Über Vermittlung von [[Harald Dengg]], dem damaligen Leiter des Referates Volkskultur im [[Amt der Salzburger Landesregierung]], unterbreitete Cesar Bresgen im Sommer 1982 [[Bürgermeister der Marktgemeinde Lofer|Bürgermeister]] [[Rudolf Eder (Lofer)|Rudolf Eder]] und den Brüdern Peter und Max Faistauer (Leiter des "[[Loferer Bauerntheater]]s Lofer sowie Leiter des örtlichen Bildungswerks) den Vorschlag, seine (damals noch) "Salzburger Passion“ 1983 am Palmsamstag in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]], der Pfarrkirche von [[Großgmain]] und am [[Fronleichnam]]stag in der [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]] aufzuführen. Bresgen hatte bei seinem Quellenstudium über geistliches Liedgut früherer Jahrhunderte in Salzburg Aufzeichnungen gefunden, die er seiner Vermutung nach alten Passionsspielen im Markt Lofer zuordnete. | + | Über Vermittlung von [[Harald Dengg]], dem damaligen Leiter des Referates Volkskultur im [[Amt der Salzburger Landesregierung]], unterbreitete Cesar Bresgen im Sommer 1982 [[Bürgermeister der Marktgemeinde Lofer|Bürgermeister]] [[Rudolf Eder (Lofer)|Rudolf Eder]] und den Brüdern Peter und Max Faistauer (Leiter des "[[Loferer Bauerntheater]]s Lofer sowie Leiter des örtlichen Bildungswerks) den Vorschlag, seine (damals noch) "Salzburger Passion" 1983 am Palmsamstag in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]], der Pfarrkirche von [[Großgmain]] und am [[Fronleichnam]]stag in der [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]] aufzuführen. Bresgen hatte bei seinem Quellenstudium über geistliches Liedgut früherer Jahrhunderte in Salzburg Aufzeichnungen gefunden, die er seiner Vermutung nach alten Passionsspielen im Markt Lofer zuordnete. |
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| | Für die musikalische Gestaltung plante Bresgen den [[Salzburger Volksliedchor]], den Wiener Sänger Eberhard Kummer und Musikstudenten des [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteums Salzburg]]. Als Organist würde Bresgen selbst mitwirken. | | Für die musikalische Gestaltung plante Bresgen den [[Salzburger Volksliedchor]], den Wiener Sänger Eberhard Kummer und Musikstudenten des [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteums Salzburg]]. Als Organist würde Bresgen selbst mitwirken. |
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| − | In Folge fanden dann die beiden Aufführungen statt und wurden zu einem großen Erfolg. Die hervorragenden Kritiken in den Medien nach der Aufführung in Kirchental bewogen Cesar Bresgen sein Werk von "Salzburger“ in "Loferer Passion“ umzubenennen. Nach einem Brief von Bresgen an den Loferer Bürgermeister, diese Veranstaltung zu wiederholen entschlossen sich die Mitwirkenden, diese alle fünf Jahre aufzuführen. | + | In Folge fanden dann die beiden Aufführungen statt und wurden zu einem großen Erfolg. Die hervorragenden Kritiken in den Medien nach der Aufführung in Kirchental bewogen Cesar Bresgen sein Werk von "Salzburger" in "Loferer Passion" umzubenennen. Nach einem Brief von Bresgen an den Loferer Bürgermeister, diese Veranstaltung zu wiederholen entschlossen sich die Mitwirkenden, diese alle fünf Jahre aufzuführen. |
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| − | 1984 gestaltete das [[ORF Landesstudio Salzburg]] eine Fernsehfassung von Bresgens "Loferer Passion“ in Kirchental mit der Besetzung von 1983. Gesendet wurde der Beitrag am Karfreitag 1985 in FS 2. | + | 1984 gestaltete das [[ORF Landesstudio Salzburg]] eine Fernsehfassung von Bresgens "Loferer Passion" in Kirchental mit der Besetzung von 1983. Gesendet wurde der Beitrag am Karfreitag 1985 in FS 2. |
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| | Im Sommer 2013 wurde sie zum 30. Mal aufgeführt - es war auch der 100. Geburtstag von Cesar Bresgen in diesem Jahr. | | Im Sommer 2013 wurde sie zum 30. Mal aufgeführt - es war auch der 100. Geburtstag von Cesar Bresgen in diesem Jahr. |