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| | Ab 1878 ließ er verschiedene infrastrukturelle Bauten in Bosnien ausführen und beschäftigte sich darüber hinaus mit einer Vielzahl anderer Projekte, so angebeblich auch mit dem Bau von Orientbahnen. | | Ab 1878 ließ er verschiedene infrastrukturelle Bauten in Bosnien ausführen und beschäftigte sich darüber hinaus mit einer Vielzahl anderer Projekte, so angebeblich auch mit dem Bau von Orientbahnen. |
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| − | Neben den Bahnbauten setzte Schwar auch wichtige städtebauliche Akzente in Wien (u. a. Schwarzenbergbrücke, [[1864]]—1866, Rahlstiege, [[1870]], Umbau der Stiftskaserne, 1873–1875) und besonders in der Stadt Salzburg, wo er sich 1859 niedergelassen hatte. 1859 errichtete er mit dem Architekten [[Rudolf Bayer]] den [[Salzburger Hauptbahnhof]] und die erste [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] im Stadtgebiet über die Salzach. Die Brücke wurde im Zuge des Ausbaus der S-Bahn [[2007]]/[[2008]] dreigeleisig neu errichtet. Ab [[1861]], im Zuge der Schleifung der Festungsbauten, erwarb er große Verdienste um die Salzburger Stadterweiterung, u. a. regulierte er auf eigene Kosten einen Abschnitt des rechten Salzachufers, allerdings gegen Überlassung der dadurch gewonnenen Baugründe ([[Salzachregulierung]], [[Elisabethkai]]). [[1867]] überließ er der [[Stadtgemeinde Salzburg]] einen Teil dieser Gründe zur Errichtung des [[Kurgarten]]s, ebenso wie er ihr 1872 seine Aktien der von ihm gegründeten [[Salzburger Badeanstalt Aktiengesellschaft]] schenkte. Außerdem errichtete Schwarz das [[Hotel Sacher Salzburg|Hotel "Oesterreichischer Hof“]] (1863–1866). | + | Neben den Bahnbauten setzte Schwar auch wichtige städtebauliche Akzente in Wien (u. a. Schwarzenbergbrücke, [[1864]]—1866, Rahlstiege, [[1870]], Umbau der Stiftskaserne, 1873–1875) und besonders in der Stadt Salzburg, wo er sich 1859 niedergelassen hatte. 1859 errichtete er mit dem Architekten [[Rudolf Bayer]] den [[Salzburger Hauptbahnhof]] und die erste [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] im Stadtgebiet über die Salzach. Die Brücke wurde im Zuge des Ausbaus der S-Bahn [[2007]]/[[2008]] dreigeleisig neu errichtet. Ab [[1861]], im Zuge der Schleifung der Festungsbauten, erwarb er große Verdienste um die Salzburger Stadterweiterung, u. a. regulierte er auf eigene Kosten einen Abschnitt des rechten Salzachufers, allerdings gegen Überlassung der dadurch gewonnenen Baugründe ([[Salzachregulierung]], [[Elisabethkai]]). [[1867]] überließ er der [[Stadtgemeinde Salzburg]] einen Teil dieser Gründe zur Errichtung des [[Kurgarten]]s, ebenso wie er ihr 1872 seine Aktien der von ihm gegründeten [[Salzburger Badeanstalt Aktiengesellschaft]] schenkte. Außerdem errichtete Schwarz das [[Hotel Sacher Salzburg|Hotel "Oesterreichischer Hof"]] (1863–1866). |
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| | Auf seine Tätigkeiten gehen die Villenbauten entlang der [[Imbergstraße]] und [[Schwarzstraße]] zurück. | | Auf seine Tätigkeiten gehen die Villenbauten entlang der [[Imbergstraße]] und [[Schwarzstraße]] zurück. |
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| | Am [[1. Dezember]] [[1862]] erfolgte seine Ernennung zum [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg]]. | | Am [[1. Dezember]] [[1862]] erfolgte seine Ernennung zum [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg]]. |
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| − | [[1867]] wurde ihm der Titel "Baurat“ verliehen. Mit [[16. Juli]] [[1869]] erfolgte für Karl Schwarz die Erhebung in den österreichischen Adel und Adelsstand; den [[10. Juli]] [[1872]] jene in den österreichischen Freiherrenstand – der Wahlspruch des freiherrlichen Wappens lautete "''Arbeit ehrt''“. | + | [[1867]] wurde ihm der Titel "Baurat" verliehen. Mit [[16. Juli]] [[1869]] erfolgte für Karl Schwarz die Erhebung in den österreichischen Adel und Adelsstand; den [[10. Juli]] [[1872]] jene in den österreichischen Freiherrenstand – der Wahlspruch des freiherrlichen Wappens lautete "''Arbeit ehrt''". |
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| | 1869 wurde er in den Ritterstand erhoben. | | 1869 wurde er in den Ritterstand erhoben. |
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| | * [http://members.a1.net/edze/enzyklopaedie/salzburg-halleiner.htm Die Salzburg-Hallein-Bahn] | | * [http://members.a1.net/edze/enzyklopaedie/salzburg-halleiner.htm Die Salzburg-Hallein-Bahn] |
| | == Quellen und Literatur == | | == Quellen und Literatur == |
| − | * Artikel "Schwarz, Karl“ in ''Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950'' (ÖBL), Band 11, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, S. 442 [http://www.biographien.ac.at/oebl_11/442.pdf] und S. 443 [http://www.biographien.ac.at/oebl_11/443.pdf] und dortige Quellen | + | * Artikel "Schwarz, Karl" in ''Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950'' (ÖBL), Band 11, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, S. 442 [http://www.biographien.ac.at/oebl_11/442.pdf] und S. 443 [http://www.biographien.ac.at/oebl_11/443.pdf] und dortige Quellen |
| | * Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil B, 92. Jahrgang, 1941, Gotha, Justus Perthes | | * Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil B, 92. Jahrgang, 1941, Gotha, Justus Perthes |
| | * Typoskript von [[Peter Schindler]]: Karl Freiherr von Schwarz, Biographie, 2. ergänzte und erweiterte Fassung, Salzburg 2010 ([[Salzburger Landesarchiv|Landesarchiv Salzburg]] u. [[Stadtarchiv Salzburg]]) | | * Typoskript von [[Peter Schindler]]: Karl Freiherr von Schwarz, Biographie, 2. ergänzte und erweiterte Fassung, Salzburg 2010 ([[Salzburger Landesarchiv|Landesarchiv Salzburg]] u. [[Stadtarchiv Salzburg]]) |